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Den Brustkrebs gemeinsam mit den Betroffenen besiegen

09.01.201212:38 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Den Brustkrebs gemeinsam mit den Betroffenen besiegen

(openPR) Unsere Praxis stellte sich im Brustkrebsmonat im Rahmen des Brustzentrums Rhein-Sieg mit den Fachgebieten Gynäkologie, Strahlentherapie, Radiologie, Pathologie und Psychoonkologie nicht nur den vielen Betroffenen, Angehörigen und Ärzten sondern auch den zahlreich erschienenen Gästen vor.



Wir wurden durch Dr. Forstbauer vertreten, der über die Zukunft der Onkologie referierte und zunächst einmal einen Bogen in die Vergangenheit schlug. So wurden die ersten Erkenntnisse über Krebs im 2. Jahrhundert von Galen mit einem „zuviel an Galle“ beschrieben, im 17. Jahrhundert sah man im Brustkrebs eine lokale Erkrankung. „Und heute“, so fuhr Dr. Forstbauer fort, „sehen wir den Krebs als eine Systemerkrankung des Körpers an, die nicht nur lokal mit einer OP, sondern je nach Risikostatus auch mit einer Chemotherapie behandelt werden sollte. In einer neuen Studie untersuchen wir die Wirkung einer Kurzzeitchemo oder Antihormontherapie vor der Operation. Hier stellen wir fest, wie der Tumor auf die Therapie reagiert. Danach können wir uns möglicherweise für eine Therapie entscheiden, die geringer oder anders dosiert ist. Wir untersuchen die Wirksamkeit und die Verträglichkeit der verabreichten Therapien sowie die Verteilung der Risikoprofile der Patientin.“ Dr. Forstbauer wagte den Ausblick und sagte: „Onkologische Therapien werden künftig immer stärker auf molekulare Charakteristika der Tumoren von Patienten zugeschnitten. Mit diesen Therapieformen werden wir unsere Patienten künftig noch zielgerichteter behandeln können.“

Neben dem Vortragsprogramm konnten die Besucher auch einen Blick in den Erweiterungsbau der Strahlentherapie mit dem neuen Strahlentherapiegerät TrueBeam werfen. Vom Marktführer auf dem derzeit höchstmöglichen technischen Niveau entwickelt, steht es deutschlandweit nur in Troisdorf. Es ermöglicht in kürzester Bestrahlungsdauer eine hohe Strahlendosis im Tumorgebiet - und das bei maximaler Schonung der benachbarten Organe.

Im zweiten Teil des Aktionstages gab es Vorträge zu Themen wie „Mir sagt ja doch (k)einer was“ – wie Eltern ihre Kinder über die Krebserkrankung aufklären sollten, über familiären Brustkrebs, gezielten Einsatz von Sport und Bewegung sowie Haarersatz und Kosmetik bei Brustkrebs.

Annette Rexrodt von Fircks, Bestsellerautorin, stellte ihr Buch "Dem Krebs davon leben - wir haben eine Chance" vor. Eindrucksvoll berichtete sie, wie sie sich nach der niederschmetternden Brustkrebsdiagnose und der anstrengenden Therapie ein neues Fundament für Lebensfreude und Gesundheit geschaffen hat. Ihr gaben die Ärzte vor 11 Jahren nur 15 % Überlebenschance. Diese 15 Leben holte sie sich in ihr Krankenzimmer und setzte voll darauf eine von ihnen zu sein. „Ohne Hoffnung wäre ich heute nicht bei Ihnen!“ Sie motivierte und ermutigte alle Betroffenen raus aus der Opferrolle zu kommen und selbst die Zügel in die Hand zu nehmen. So erarbeitete sie sich positive Vorstellungsbilder und lernte ihren inneren Arzt zu aktivieren. Die Hochdosistherapie, die die Ärzte ihr als „Zellgift“ verordneten, machte sie sich zu ihrem „allerbesten Freund“ und erlebte die prophezeiten Nebenwirkungen nur in abgeschwächter Form. Sie suchte nach Lebensqualität während und nach der Therapie. Sie hinterfragte ihr bisheriges Leben, dass sie krank gemacht hatte und fand die vielen kleinen lebenswerten Dingen des Lebens: die tägliche lustvolle Fürsorge für sie selbst, Auszeiten, Bewegung, gesundes Essen...

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