(openPR) Der Vorstand Marketing und Kommunikation des HSV spricht im SPONSORs-Interview über die Restrukturierung des Clubs
Hamburg, 4. Januar 2012 – Joachim Hilke, seit März 2011 Vorstand Marketing und Kommunikation des Hamburger SV, erläutert im Interview mit dem Fachmagazin SPONSORs die Pläne für eine weitere Restrukturierung des Vereins, äußert sich zum Vermarktungspartner Sportfive und zu den Folgen interner Querelen.
In dem Exklusiv-Interview in der aktuellen Januar-Ausgabe des Magazins SPONSORs erklärt Joachim Hilke, dass der Sparkurs vom vergangenen Jahr auch in 2012 fortgesetzt wird: „Wir werden dieses Jahr wohl ebenfalls mit einem Minus abschließen. Der Club ist aber grundsätzlich finanziell gesund. Das liegt vor allem an unserer sehr guten Einnahmesituation – insbesondere im Sponsoring und Ticketing. Sie können auch deshalb davon ausgehen, dass wir unseren Umsatz gegenüber dem Vorjahr verbessern werden. Die Saison 2011/12 muss dennoch als Konsolidierungsjahr dienen, da müssen alle den Gürtel enger schnallen.“
Zu der Vermarktung durch die Agentur Sportfive sagt Hilke: „Unser Vertrag (mit Sportfive, d. Red.) läuft noch bis Juni 2015. Grundsätzlich glaube ich, dass es immer Teilbereiche gibt, in denen die Zusammenarbeit mit einer Agentur sehr sinnvoll sein kann. Wie es in Zukunft weitergeht, werden wir gemeinsam entscheiden. Fakt ist: Sportfive macht aktuell einen guten Job. Unsere Sponsorenpakete sind ausverkauft. Das ist ganz stark auf die Arbeit von Sportfive zurückzuführen. Das heißt für uns aber nicht, dass wir neue Interessenten nach Hause schicken. Wir haben von Beginn an einen Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung unserer Vermarktungsmöglichkeiten gelegt.“
Auf die Frage, ob die Marke HSV durch die internen Querelen der vergangenen Monate beschädigt worden sei, antwortet Hilke: „Man kann einen Fußballclub nicht mit einem Produkt vergleichen, das man im Supermarkt kauft. Der HSV ist ein sehr emotionaler Verein, der für viele Leute ein Mittelpunkt ihres Lebens ist. Das wird trotz der Unruhe des vergangenen Jahres so bleiben. Und die jüngste Krise hat uns noch enger zusammenrücken lassen.“










