(openPR) „Gefällt mir“: Die Bustouristik freut sich über neue Freunde. Weshalb Experten und Praktiker am „Tag des Bustourismus“ in Stuttgart den Daumen für das Social Web hoch halten. Sie erheben aber auch den Zeigefinger und warnen vor den Gefahren einer naiven Facebook-Euphorie.
Pressegespräch auf der CMT 2012: Dienstag, 17. Januar, 12:00 Uhr "Busreisemarktplatz", Halle 6, Stand D44.
Unter dem Motto „Twitter, Facebook & Co: Social Web im Bustourismus” laden der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) und die Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) am Dienstag, 17. Januar, von 14 bis ca. 16.30 Uhr zum „Tag des Bustourismus“ in das ICS Congresscenter der Neuen Messe Stuttgart (Raum C 6.1) ein. „Wir wollen Busreiseveranstaltern zeigen, wie sie in sozialen Netzwerken neue Vertriebs- und Kommunikationswege finden können“, stellt der WBO-Vorsitzende Klaus Sedelmeier fest. „Auf der Grundlage praktischer Erfahrungen wird dabei auch das Verhältnis von Aufwand und Nutzen für den Unternehmer transparent gemacht“, betont der gbk-Vorsitzende Hermann Meyering.
Daniel Amersdorffer wird in seinem Vortrag nicht nur auf die Bedeutung von Social Media eingehen. Der geschäftsführende Gesellschafter bei Tourismuszukunft – Institut für eTourismus wird auch aufzeigen, dass die Unternehmenskommunikation durch soziale Netzwerke tiefgreifend verändert wird. Geschäftsführer Karl Heyne wird am Beispiel des Paketreiseveranstalters Service Reisen Giessen einen Erfahrungsbericht über die Einführung von Facebook im Unternehmen liefern und wertvolle Tipps zum erfolgreichen Fanpageauftritt geben.
Im Anschluss an die Tagung ab ca. 17:00 Uhr besteht auf dem Busreisemarktplatz die Möglichkeit zum weiteren Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Auf ihrem Gemeinschaftsstand (Halle 6 / D44) informieren WBO und gbk die Besucher der Urlaubsmesse CMT, auf der sich vom 14. bis 22. Januar mehr als 1900 Aussteller präsentieren, über attraktive Reiseziele und den hohen Qualitätsstandard in der Bustouristik.
Klaus Zimmermann
WBO
Verband Baden-Württembergischer
Omnibusunternehmer e.V.
Dornierstr. 3, 71034 Böblingen
Klaus Zimmermann
Pressesprecher
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Über das Unternehmen
Der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer e. V. (WBO) ist ein Berufs und Arbeitgeberverband mit Sitz in Böblingen. Er vertritt als Landesverband des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) die Interessen von rund 400 privaten Omnibus-unternehmen in Baden-Württemberg.
Der Verband wurde im Mai 1947 als Verband Württemberg-Badischer Omnibusunternehmer e. V. (WBO) im damaligen Land Württemberg-Baden gegründet. Nachdem 1952 das Bundesland Baden-Württemberg geschaffen wurde, änderte der Verein seinen Namen entsprechend, die Kurzbezeichnung WBO blieb jedoch bestehen.
Als "außerordentliche Mitglieder" finden sich im WBO heute auch öffentliche Verkehrsunternehmen, Verbundorganisationen und Unternehmenszusammenschlüsse, Bushersteller, Zulieferer und Dienstleister sowie Unternehmen und Organisationen der Touristik.
Ziele des WBO:
Der WBO vertritt die gewerbepolitischen Interessen des privaten Omnibusgewerbes. Er arbeitet auf gemeinnütziger Grundlage und verfolgt weder parteipolitische noch religiöse Zwecke. Ziel der Verbandstätigkeit ist die Verbesserung des Images des Verkehrssystems Bus und der Kampf um Chancengleichheit für mittelständische Busunternehmen in nationalen und internationalen Wettbewerb. Vor diesem Hintergrund hält der Verband Kontakt zu Politik, Verwaltung und Wirtschaft, informiert seine Mitglieder über Neuregelungen und veranstaltet regelmäßig Kongresse und Messen.
Verbandsorganisation:
Vorsitzender ist Klaus Sedelmeier (Hartheim), Geschäftsführer Dr. iur. Witgar Weber.
(Stand: Dez. 2011)
Im Umfeld des WBO sind angesiedelt die IGP – Interessengemeinschaft des Personenverkehrsgewerbes in Baden-Württemberg eG (Warenverkauf, Schülerabrechnung, Versicherungen), und Combus - Competence Mensch und Bus GmbH (Fahrerschulungen und Seminare).
Private Busunternehmen in Baden-Württemberg
In Baden-Württemberg setzen 663 private Busbetriebe derzeit insgesamt 5.076 Busse und 7.525 Beschäftigte im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und Reiseverkehr ein.
Die Busbranche beschäftigt in Baden-Württemberg 18.977 Menschen. Davon sind bei auf Privat-unternehmen einschließlich aller mitarbeitenden Unternehmer und deren Familien über 7.500 Personen beschäftigt. Ein privates Busunternehmen beschäftigt durchschnittlich 11 Mitarbeiter.
Die Größe der Betriebe reicht vom selbst fahrenden Unternehmer mit einem Bus bis hin zu Unternehmen mit 80 Bussen, die eigenverantwortlich Stadt- und Überlandverkehre betreiben. Von insgesamt 7.748 in Baden-Württemberg zugelassen Bussen entfallen auf die Privaten 5.076 Busse.
Hauptvorteil der privaten Unternehmen ist ihre Flexibilität und ihre lokale Verwurzelung. Dadurch können die Privaten den ÖPNV vor Ort besser organisieren, als dies staatliche oder kommunale Unternehmen mit großen, zentral organisierten Verwaltungen können. Beispiele wie die Landkreise Freudenstadt oder Göppingen zeigen, dass mittelständische Omnibusunternehmen zusammen mit den Gebietskörperschaften sehr effiziente, fahrgastfreundliche und kreisweit abgestimmte und integrierte Nahverkehrssysteme organisieren und betreiben können.
Stadtverkehre sind eine weitere Stärke der privaten Omnibusunternehmen. Durch ihre lokale Kompetenz können sie maßgeschneiderte, den Wünschen der Fahrgäste entsprechende Stadtbuskonzepte vorbereiten und umsetzen. Dies gilt für kleine Städte wie Hechingen, Lauffen am Neckar oder Wangen im Allgäu genau so wie für Mittelstädte und Ballungszentren wie Aalen, Tuttlingen, Böblingen/Sindelfingen, Villingen-Schwenningen, Schwäbisch Gmünd oder Ludwigsburg.
Daneben sorgen die privaten Omnibusunternehmen teils auf eigenen Linien, teils in Zusammenarbeit mit den Aufgabenträgern dafür, dass die über 1,25 Mio. Schüler im Land Baden-Württemberg ein sicheres und leistungsfähiges Schulbusangebot erhalten.
Auch für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt sind die privaten Omnibusunternehmer unverzichtbar. Die Busse der Privaten legen pro Jahr mehr als 5 Mio. km auf speziellen Berufsverkehrslinien, um die Arbeitnehmer etlicher mittelgroßer und großer Unternehmen im Land sicher und bequem zu ihren Arbeitsplätzen zu bringen. Allein für Daimler in Sindelfingen rollen tagtäglich 120 Busse von 30 Unternehmen, die über 8.000 Mitarbeiter aus dem östlichen Schwarzwald, von der Alb und aus dem Gäu an die Bänder nach Sindelfingen befördern.