(openPR) Schwacher Euro, die starken Gewinne beim Rohöl gestern - für den Heizölpreis hieß das heute: deutlich nach oben. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass die Rohölnotierungen ebenfalls nachgaben. Allerdings beeinflusste das die Aufschläge hierzulande nicht. Erst morgen könnte dies preisrückend wirken, vorausgesetzt, der Euro bleibt halbwegs stabil. Der Dezember bleibt der zweitteuerste Monat in diesem Jahr.
LEIPZIG. (Ceto) Die Rohölnotierungen gaben ihre gestrigen Gewinne komplett wieder ab. Eine Melange aus trüben Wirtschaftsdaten, herunter geschraubten Verbrauchserwartungen und reichlich OPEC-Öl ist dafür verantwortlich. Das Kartell wird nun dauerhaft jeden Tag mehr als 30 Millionen Barrel fördern. Ursprünglich sollten es etwas weniger als 28 Millionen Barrel sein. Doch einige OPEC-Mitglieder, allen vorweg der saudische Branchen-Primus, förderten eh deutlich mehr und erreichten so die nun offizielle Förderquote. Als Grund mussten libysche Ausfälle herhalten. Doch die Förderung in dem nordafrikanischen Land hat wieder 50 Prozent des Vor-Bürgerkriegs-Niveaus erreicht.
Vorerst scheidet auch der Iran für Preissteigerungen aus. Die Perser schätzen selbst ein, dass es keine wirksamen Öl-Sanktionen gegen sie gäbe. Selbst wenn, so glauben sie, hätten sie in langjährigen Handelspartnern wie Griechen und Italienern wohl immer noch dankbare Abnehmer. Das Militärmanöver an der Straße von Hormus soll zudem nicht eine Blockade der wichtigsten Öl-Handelsroute der Welt Blockade proben. Man setze, so ein Minister, auf Frieden und Verantwortung in der Region. Wer’s glaubt? Die Anleger offenbar, denn die damit begründeten Risikoaufschläge sind vollends aus dem Rohöl-Preis gewichen.
Die eklatante Euro-Schwäche – die Einheitswährung wurde teilweise unter 1,30 US-Dollar gehandelt – sorgte zudem für einen deutlichen Anstieg der Heizöl-Preise, wie von brennstoffspiegel.de in seiner Morgenmeldung berichtet (mehr hier: http://www.brennstoffspiegel.de/energiepolitik.html?newsid=11282&title=Roh%F6l+verteidigt+Gewinne%2C+Heiz%F6l+wohl+deutlich+teurer).
Im Bundesdurchschnitt wurde für die 100-Liter-Partie bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern HEL 87,65 Euro gezahlt, das ist 1,10 Euro mehr als gestern. Das Interesse beim Handel kam nahezu zum Erliegen. Nach der Hälfte der Handelstage im Dezember liegt der monatliche Durchschnittspreis bei 88,09 Euro. Das ist der zweithöchste Wert in diesem Jahr.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf dem Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau unter http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=11294&title=14.+Dezember%3A+Heiz%F6l-Preis+trotz+Roh%F6l-Schw%E4che+deutlich+rauf
Tägliche News von brennstoffspiegel.de kann man auch auf Facebook brandaktuell lesen: http://www.facebook.com/#!/pages/Brennstoffspiegel/146019942153810
Zum kostenfreien Probe-Abo der Printausgabe geht es hier:
http://www.brennstoffspiegel.de/probe-abo.html
Im monatlich erscheinenden Newsletter „Energie&Mittelstand“ finden Sie weitere Informationen rund um den Energiemarkt. Zum kostenfreien Abo geht es hier:
http://www.brennstoffspiegel.de/newsletter.html












