(openPR) EZB-Leitzins mit 1 % wieder auf niedrigstem Stand
8. Dezember 2011 – Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins heute Nachmittag erneut gesenkt. Er liegt nun bei einem Prozent. Dies ist bereits die vierte Änderung in diesem Jahr.
Im April und Juli 2011 war jeweils eine Erhöhung um 0,25 Prozent erfolgt. Im November und nun im Dezember gab es jeweils wieder eine Senkung um ein Viertel Prozent. Der Leitzins liegt somit wieder auf dem gleichen Niveau wie Anfang des Jahres.
Zweite Änderung innerhalb von vier Wochen
Der neue Chef der EZB-Bank Mario Draghi hat nun schon das zweite Mal, in seiner erst wenige Wochen dauernden Amtszeit, eine Leitzinsänderung bekannt gegeben. Draghi hat zum 1. November 2011 das Amt von Jean-Claude Trichet übernommen.
Zu Beginn der Euro-Einführung am 1. Januar 1999 lag der Leitzins bei 3 Prozent. Seither gab es ein Auf und Ab der Leitwährung. Der höchste Stand lag bei 4,75 Prozent im Oktober 2000. Und vor dem Höhepunkt der Finanzkrise befand sich der Zins im Juli 2008 bei 4,25 Prozent. Bei einem Prozent war der Zins in der Vergangenheit bereits vom 13. Mai 2009 bis zum 07. April 2011. Ein Prozent ist der niedrigste Stand der seit der Einführung des Euro zu verzeichnen war.
Verlauf des Leitzinses seit 1999
Der genaue Verlauf der Leitzinsen seit 1999 hat das Internetportal Tagesgeldrechner.de zusammengestellt:
http://www.tagesgeldrechner.de/leitzinsen/
Der Leitzins gibt an, zu welchem Zins sich Banken Geld von der EZB leihen können und ist ein Instrument zur Steuerung des Geld- und Kapitalmarkts. Ein niedriger Zins sorgt für niedrige Kreditzinsen, allerdings auch für niedrige Guthabenzinsen, z.B. für Tagesgeld.
Gerade bei niedrigen Guthabenzinsen macht es Sinn, Angebote zu vergleichen und gegebenenfalls den Anbieter zu wechseln. Tagesgeldrechner.de zeigt die Zinsen von rund 100 Banken im Vergleich.

















