(openPR) Die Ortung von Mobiltelefonen via GPS (Global Positioning System) als Dienstleistung existiert bereits, seit die ersten Handys und Smartphones mit den entsprechenden Sendern und Empfängern für die Satellitennavigation ausgestattet wurden. Inzwischen nutzen unzähliche Kunden das Angebot der metergenauen Positionsbestimmung ihres Mobiltelefons zu unterschiedlichsten Zwecken.
Die verschiedenen Einsatzgebiete der Handyortung sind relativ übersichtlich, allerdings sind deren Hintergründe mehr als alltäglich. Die häufigsten Gründe, weshalb Handybesitzer ihre mobilen Begleiter orten möchten, sind entweder Diebstahl oder Verlorengehen des Handys, Smartphones oder mobilen Endgerätes.
Pawel K. (27), Verlags- und Medienkaufmann aus dem Ruhrgebiet, konnte durch das Orten seines Handys einen Dieb aus seinem Bekanntenkreis dingfest machen und ihn bei der Polizei anzeigen. “Ich hätte niemals gedacht, dass jemand, den ich kenne, sich mirnichts dirnichts mein Handy schnappen und damit abhauen würde”, meint Pawel K. “Die Handyortung via GPS hat mir in diesem Fall nicht nur knapp 400,- EUR gespart, sondern konnte mir auch zeigen, mit welchem Bekannten ich den Kontakt eher reduzieren sollte” so K.
Auch Jessica F. (19), Einzelhandelskauffrau aus Hagen, wusste sich schnell zu helfen, als sie plötzlich merkte, dass ihr Handy fehlte. “Ich hatte glücklicherweise etwa 3 Wochen, bevor ich mein HTC HD2 verloren habe, die Handyortung aktiviert und konnte daher binnen Minuten herausfinden, wo es ist.” so die Worte von Jessica F.
Fragt man Handynutzer, so kommen schnell auch weitere Anwendungsgebiete der Handyortung zu Tage. Vor dem Hintergrund, dass die Handyortung theoretisch auch von Dritten durchgeführt werden können, die mitunter weder Besitzer noch Eigentümer des jeweiligen Handys sind, welches geortet wird, kommt man allerdings häufig in eine moralische Zwickmühle. So hört man immer öfter von eifersüchtigen Partnern, die den Mann, den Freund, die Frau oder Freundin orten möchten, um herauszufinden, ob er oder sie womöglich fremdgeht. Allerdings kann die Handyortung auch zu Vorbeugung von Verbrechen eingesetzt werden. Betrachtet man beispielsweise die steigende Zahl an 6-12 jährigen Kindern, die ein Handy besitzen, ist es offensichtlich, dass es nicht nur im Interesse der Eltern ist, sich stets vergewissern zu können, wo ihre Sprösslinge derzeit sind und mit wem sie sich gerade wo aufhalten. Dieses Vorgehen kann zur Verhinderung von Gewaltverbrechen sowie zur Prävention von Drogenmissbrauch nutzen.








