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Handelsstreit um US-Photovoltaikimporte geht in eine neue Runde

30.11.201116:38 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Handelsstreit um US-Photovoltaikimporte geht in eine neue Runde
EUWID Neue Energien 29/2011 umfasst 116 Nachrichten zur Energiewende auf 36 Seiten
EUWID Neue Energien 29/2011 umfasst 116 Nachrichten zur Energiewende auf 36 Seiten

(openPR) Der Handelsstreit zwischen den USA und China steht offenbar vor einer weiteren Eskalation. Das chinesische Handelsministerium hat jetzt die Aufnahme einer Untersuchung bekannt gegeben. Die Behörde geht nach eigener Darstellung Hinweisen chinesischer Wirtschaftsverbände nach, die in der Ausgestaltung von Förderprogrammen in verschiedenen US-Bundesstaaten Handelsbarrieren für Unternehmen aus China sehen.



Mit der jüngsten Eskalation in der Handelsauseinandersetzung und der Lage der chinesischen Solarindustrie befasst sich der Titel der Ausgabe 29/2011 von EUWID Neue Energien. Die Publikation ist am 30. November erschienen und umfasst 116 Nachrichten rund um die Energiewende auf 36 Seiten. Eine kompakte Übersicht über die aktuelle Ausgabe findet sich hier: http://www.euwid-energie.de/printausgabe/aktuelle-ausgabe.html

Übergreifende Themen

Die Bundesnetzagentur warnt in ihrem jüngsten Monitoringbericht vor einer Zunahme von Netzengpässen. „Die Energiewende kann nur gelingen, wenn der Ausbau der Netze mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien Schritt hält“, betonte Behörden-Chef Matthias Kurth. Für Ärger sorgt nicht nur der schleppende Netzausbau, auch die Finanzierung des Netzausbaus führt zu Irritationen. So wehren sich Verbraucherschützer gegen eine geplante Befreiung großer Stromverbraucher von der Netzentgelt-Umlage. Unterdessen hat die neue Berliner Landesregierung ihren Koalitionsvertrag vorgelegt, in dem sie unter anderem die Einrichtung einer „Europäischen Gemeinschaft für Erneuerbare Energien“ (Erene) innerhalb der EU anregt. Die rot-schwarze Koalition werde sich aktiv an den energie- und klimaschutzpolitischen Aktivitäten der EU beteiligen, heißt es im Koalitionsvertrag. Ergänzt wird die übergreifende Berichterstattung in EUWID Neue Energien 29/2011 mit Preisinformationen zu Rohstoffen und Heizöl sowie der Entwicklung des Erneuerbaren-Indexes Renixx.

Bioenergie

Die Bioenergiebranche befasst sich weiterhin mit dem Abfallrecht. Der Bundesrat hat die für Biogasanlagenbetreiber relevante abfallrechtliche Regelung für Gülle erst einmal auf Eis gelegt. Der Fachverband Biogas fordert vor diesem Hintergrund, dass die Diskussion um die Rechtsänderung in der Praxis nicht erst dann geführt wird, wenn das Kreislaufwirtschaftsgesetz in Kraft getreten ist. Sonst drohe Schaden für die Landwirtschaft und die Biogasbranche. Im Bereich der festen und flüssigen Biomasse zeigen aktuelle Zahlen ein robustes Marktbild. Der Deutsche Energieholz- und Pelletverband (DEPV) meldet, dass die deutschen Pellethersteller im dritten Quartal mehr als 500.000 Tonnen Pellets hergestellt haben. Aufgrund der unzureichenden Rahmenbedingungen am Markt für erneuerbare Wärme werde allerdings ein nicht unerheblicher Teil davon ins Ausland exportiert. Im Bereich der Biokraftstoffe zeigen die aktuellen Zahlen des BAFA, dass die Beimischung von Bioethanol zu E10 im September bei knapp 100.000 Tonnen lag und damit zehn Prozent über der Beimischungsmenge des entsprechenden Vorjahresmonat. Die Markt- und Preisberichterstattung in EUWID Neue Energien umfasst diesmal unter anderem die Großhandelspreise für Getreide und Ölsaaten, die Wochenpreise für Biodiesel und den Preisindex des Statistischen Bundesamtes für Energieholz.

Solarenergie

Neben dem Handelsstreit zwischen den USA und China bewegte in der abgelaufenen Woche die jüngste Sarasin-Studie zu den Perspektiven der Branche das Solargeschehen. Glaubt man den Experten des Bankhauses, dann sind beispielsweise Suntech Power, Trina Solar und Yingli Solar aus China, First Solar und Sunpower aus den USA sowie die deutsche Solarworld gut positioniert für die nächste Entwicklungsrunde des PV-Marktes ab 2013. Gefährdet seien vor allem kleine bis mittelgroße Unternehmen „mit eher bescheidenen Wachstumsaussichten“, wie die deutschen Unternehmen Conergy, Q-Cells, Solar-Fabrik und Sunways. Eine Studie von Pike Research beschreibt unterdessen schwankende Aussichten am Markt für solarthermische Kraftwerke, was die Planung bei führenden Unternehmen wie Abengoa oder Solar Millennium nicht eben leichter macht. Ergänzt wird die Berichterstattung zur Solarenergie unter anderem mit den aktuellen Werten zur Solareinspeisung in den ÜNB-Regelzonen.

Windenergie

In der Fehde zwischen Husum und Hamburg um den besten Standort für eine Weltleitmesse der Windenergiebranche meldet sich jetzt mit Bremen ein weiterer Akteur zu Wort. Die Bremer planen eine eigene Messe mit spezieller Ausrichtung auf den Offshore-Bereich. Hierzu soll die etablierte Konferenz „Windstärke“ mit einer Fachausstellung ergänzt werden und alle zwei Jahre in den Messehallen Bremen stattfinden. Für den September 2014 ist dann die Premiere der umstrittenen WindEnergy Hamburg geplant, mit der die Hansestadt der bisherigen Leitmesse in Husum Konkurrenz macht. Weitere Meldungen im Windbereich befassen sich unter anderem mit den Projekten von Vattenfall und dem Auslandsengagement der wpd-Gruppe. Ergänzt wird der Themenbereich Windenergie mit den aktuellen Daten zur Windenergieeinspeisung in den ÜNB-Regelzonen.

Geothermie und Wasserkraft

Die Erdwärmeliga Deutschland hat erneut Brandenburg als das Land mit der größten neu installierten Erdwärmeleistung pro Einwohner ausgezeichnet. „Aufsteiger des Jahres“ beim diesjährigen Ländervergleich ist Nordrhein- Westfalen, das beim Zubau von oberflächennaher Geothermie die größten Fortschritte gemacht hat. Im Bereich der Wasserkraft macht die seit September anhaltende Trockenheit den Stromproduzenten zu schaffen. Die Wasserwerke der Ruhr beispielsweise erzeugten derzeit ein Drittel weniger Strom, berichtet der Essener Versorger RWE. Auch der österreichische Versorger Verbund produziert an den vier Donaukraftwerken Greifenstein, Melk, Altenwörth und Freudenau etwa 20 Prozent weniger Strom als üblich.

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