(openPR) Berufliche Verpflichtungen hindern ihn an „vernünftiger und erfolgreicher“ Wahrnehmung des Amtes - Kein Mitglied des Verwaltungsrates werde sich zur Wahl stellen
„Definitiv Nein“. Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH, erteilte heute im center.tv-Interview der Frage nach einer möglichen Kandidatur für das Präsidentenamt des 1. FC Köln eine klare Absage. Während seines Gespräches mit Sportredakteur Markus Klausen begründete er, wieso er trotz anhaltender Gerüchte nicht als Nachfolger des zurückgetretenen Wolfgang Overath zur Verfügung steht.
„Das hat mit dem Respekt vor dem Amt zu tun. Präsident des 1. FC Köln zu sein, erfordert aufgrund seiner Wichtigkeit, dass man sich auch dafür einsetzen kann und die entsprechende Zeit mitbringt. Ich bin Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford Werke und zugleich Vice President von Ford Europa. Allein damit bin ich beruflich so gebunden und eingebunden, dass ich nicht die notwendige Zeit aufbringen könnte, dieses Amt vernünftig und auch erfolgreich zugleich wahrnehmen zu können.“
In dem Interview, das am Freitag, 25. November, um 19.10 Uhr in voller Länge in RheinSPORT zu sehen sein wird und aktuell bereits unter www.center.tv/fc abrufbar ist, führte Mattes weiter aus: „Das habe ich den Kollegen im Verwaltungsrat und Herrn Dr. Wolf auch gestern nochmal gesagt. Und insofern suchen wir alle nach einem anderen, einem geeigneteren Kandidaten. Und ich bin sicher, wir werden einen finden.“
Im Gespräch in den Ossendorfer Studios des Kölner Heimatfernsehsenders gab er zu, dass er von den Kollegen des FC-Verwaltungsrates nach seiner Bereitschaft gefragt worden sei. „Wir haben im Verwaltungsrat darüber gesprochen. Wir haben aber alle zusammen, so auch ich, eine Entscheidung getroffen, dass es kein Verwaltungsratsmitglied sein wird, das sich zur Präsidentschaftswahl stellt, sondern ein anderer geeigneter Kandidat“.
Bei der Findung nach diesem Kandidaten setze man sich im Verwaltungsrat nicht unter Druck, so Mattes: „Es gibt keine Deadline, weil wir davon überzeugt sind, dass die Güte der Entscheidung das wesentliche Kriterium ist und die nicht die Geschwindigkeit. Deswegen lassen wir uns Zeit bei der Suche. Wir arbeiten zügig und sehr intensiv, aber wir lassen uns die notwendige Zeit, um der Mitgliederversammlung im nächsten Jahr einen guten Vorschlag machen zu können.“ Dies könne im Februar oder im März der Fall sein, sagte der Ford-Chef am Donnerstag.
Sendetermin des kompletten Interviews:
Freitag, 25. November, 19.10 Uhr in der Sendung „RheinSPORT“
Das Interview ist zudem dauerhaft abrufbar unter www.center.tv/fc.
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