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Pflegen lernen, ein Beruf mit Zukunft

22.11.201116:41 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Pflegen lernen, ein Beruf mit Zukunft
Teilnehmerin der JuFaTa 2011 im Age Simulator
Teilnehmerin der JuFaTa 2011 im Age Simulator

(openPR) Berlin 22 November 2011 - Der steigende Bedarf an Fachkräften in Pflegeberufen ist angesichts der demografischen Entwicklung den meisten bereits durchaus bewusst. Die Anerkennung und Wertschätzung dieser Berufgruppe in der Öffentlichkeit ist allerdings noch sehr gering. Jugendliche von einer solchen Ausbildung in der Pflege richtig zu begeistern, ist auf Grund dieser Tatsache eine echte Herausforderung.


Das Pro Seniore Pflegenetz Berlin hat sich dieser Herausforderung gestellt und am 15. November 2011 eine Jugendfachtagung „Altenpflege“ für Berufseinsteiger und Schüler aus Berlin und Brandenburg veranstaltet. Bei dieser Veranstaltung wurden die Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen in der Altenpflege eingehend beleuchtet. Rund 250 Jugendliche und Lehrkräfte nutzten die Möglichkeit, sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren und auszutauschen.
Viele Jugendliche nahmen neben den Vorträgen aus der Praxis auch an einem sogenannten Age-Simulator-Experiment teil. Hier simuliert ein Anzug den körperlichen Zustand des Menschen im hohem Alter. Neben der Einschränkung des Sichtfeldes und Gehörs war für viele die Bewegungseinschränkung eine wertvolle Erfahrung, die sie in ihre zukünftige Ausbildung und Arbeit miteinfließen lassen können.
Pflegeberufe bieten für Schulabgänger und Arbeitssuchende in den nächsten Jahren eine gute berufliche Perspektive. Experten gehen davon aus, dass in den nächsten zehn Jahren bis zu 77.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt werden, um den steigenden Pflegebedarf in Deutschland abzudecken. Rolf Höfert , der Chef des deutschen Pflegeverbandes, betont, dass dabei nicht nur Hände, sondern ganz besonders qualifizierte Köpfe gebraucht werden. Um diesen Bedarf zu decken ist eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung unerlässlich. Die 15 Pflegeeinrichtungen der Pro Seniore in Berlin und Brandenburg sind sich dieser Zahlen seit Langem bewusst und erhöhen 2011/12 erneut ihre Ausbildungsplätze auf nunmehr 95.
Derzeit sind die Bewerberzahlen in der Pflegebranche im Widerspruch zum Bedarf rückläufig. Nur 3,8 Prozent der deutschen Schüler können sich vorstellen, in der Pflege zu arbeiten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts „Public Health und Pflegeforschung (IPP)“ der Universität Bremen. „Viele kennen nur die Klischees über die Pflege und sind kaum über das wahre Berufsbild informiert", so Friedhelm Fiedler, stellvertretender Vorsitzender des Arbeitsgeberverbands Pflege und Mitglied der Geschäftsleitung von Pro Seniore. Befragt man dagegen die Auszubildenden in der Branche selbst, so zeigt es sich, dass die meisten mit ihrer Wahl zufrieden sind. 94 Prozent der Befragten würden sich demnach wieder für ihren Beruf entscheiden.

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