(openPR) Leipzig, November 2011 – Die Leipziger Notenspur ist um ihr Klanglogo reicher! Der Schöpfer heißt Johannes Raschpichler.
Der Notenspur-Förderverein hatte für die Findung eines neuen Klanglogos eigens einen Wettbewerb ausgelobt. Bis zum 21. Oktober hatten Interessierte Zeit, ihre Beiträge einzureichen. Die Anforderungen an das Klanglogo waren mitnichten einfach. Gesucht war ein prägnantes und ausdrucksstarkes Stück mit einer maximalen Dauer von 10 Sekunden, das einen hohen Identifikationswert besitzt und sich auf die verschiedenen Musikepochen übertragen lässt.
Genau das bietet das Klanglogo des gebürtigen und musikbegeisterten Leipzigers Johannes Raschpichler: „Es ist prägnant, aber man braucht etwas Zeit, bis man es selbst spielen kann. Man erkennt es sofort wieder, aber man kann es nicht sofort unter der Dusche singen. Je öfter man es hört, umso vertrauter wird es einem“, so schmunzelnd Werner Schneider, Vorstandsvorsitzender des Notenspur-Fördervereins.
Insgesamt traf der Wettbewerb auf breite Resonanz. Dass sich nicht nur Profimusiker beteiligt haben, ist dabei besonders bemerkenswert. Der Wettbewerbssieger Johannes Raschpichler ist Wirtschaftswissenschaftler und forscht an der Universität Leipzig im Bereich Marketing. Den Grund für seine Beteiligung beschreibt er wie folgt:
„Den ersten Aspekt kann man mit „Begeisterung“ umfassen. Begeisterung für das Projekt „Notenspur“, Begeisterung für Leipzig und Begeisterung für Musik.
Der zweite Aspekt lautet „Herausforderung“. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Service und Relationship Management der Universität Leipzig forsche ich u. a. im Bereich der Akustischen Markenführung. In diesen Bereich fallen nicht nur Werbelieder, Hintergrundmusik, Jingles oder Geräusche, sondern eben auch Klanglogos. Nun ist das Erforschen von Klanglogos das Eine, deren Erschaffung jedoch etwas Anderes. Beides – also Forschen und Erschaffen – miteinander zu verbinden, hat mich unheimlich gereizt. Die Zusammensetzung der Jury aus namhaften Musikexperten war ein zusätzlicher Ansporn.“
Die Jury unter Leitung von Prof. Martin Kürschner, Prorektor der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ und selbst Komponist, hat sich ihre Entscheidung nicht leicht gemacht. Während der Sitzung kam vor allem die Frage nach der Ausrichtung des Klanglogos auf. Soll es ein Klanglogo im historischen oder im heutigen Klanggewand sein? Letztendlich fiel die Entscheidung zugunsten der heutigen Ausrichtung, denn die Leipziger Notenspur will den musikalischen Bogen bis in die Gegenwart spannen.
„Wir sind sehr froh über das neue Notenspur-Klanglogo! Es wird uns nutzen als Eingangsklang auf unserer Homepage, bei Audiobeiträgen zur Leipziger Notenspur und innerhalb des Musikerlebnisleitsystems. In Hörszenen können wir es dort spielerisch auf die Klangwelt des Barock oder der Romantik treffen lassen. Es ist sicher reizvoll, wenn bereits Bachs Kinder beim klanglichen Experimentieren auf dem Cembalo zufällig auf das Notenspur-Klanglogo stoßen“, freut sich Werner Schneider.
Unter dem Motto: „Leipziger Notenspur. Auftakt 12.05.12. Musik bewegt die Stadt“ wird die Notenspur im Rahmen eines Festtags eröffnet. Ab Mai 2012 wird sich die Leipziger Notenspur dann mittels eines Wegeleitsystems aus Edelstahlintarsien durch die Innenstadt schlängeln und dabei die wichtigsten Schauplätze der großen musikalischen Vergangenheit miteinander verbinden.












