(openPR) Seit wenigen Wochen können Passagiere am Flughafen Düsseldorf ein neues Einkaufserlebnis ausprobieren: QR-Code-Shopping. In der Abflughalle A hängen für eine kurze Testphase zwei Plakate, die Mineralwasser der Marke Salvus mit einem großen QR-Code in der rechten Ecke bewerben. Doch anders als bei gewöhnlichen QR-Codes kann man sich nicht nur auf einer Internetseite über das Produkt informieren, sondern es auch sofort bestellen. Zu einem Preis von 4,99 Euro kann man sich den Kasten Wasser zum Wunschtermin nach Hause liefern lassen. „Der Vorteil dabei ist, dass die Bezahlung an der Haustür erfolgt, sensible Kontodaten müssen also nicht per Handy verschickt werden“, erklärt Udo Hollbach, Geschäftsführer von Pluvianus.
Vorbild für das Testprojekt der Marketingagenturen Pluvianus, valido und brandhelfer ist Südkorea. Dort hängen in U-Bahnstationen Plakate mit Lebensmitteln und QR-Codes, die die Kunden mit ihren Smartphones scannen und so Ihre Lieferaufträge im Vorbeigehen verschicken. Die Südkoreaner, die als die zweifleißigsten Menschen der Welt gelten, können so Zeit sparen. Dementsprechend erfolgreich hat sich der Einkauf über den zweidimensionalen Code dort etabliert.
In Deutschland sind die Reaktionen unterschiedlich – wie Pluvianus und die Social Media Agentur Brand2Web in einer Feldbeobachtung herausfanden. Während einige Flughafengäste dem Projekt ablehnend bis leicht skeptisch gegenüberstanden, waren andere überzeugt, dass man in Zukunft über QR-Codes nicht nur Lebensmittel, sondern auch Tickets, Kleidung und andere Produkte und Dienstleistungen ganz normal unterwegs bestellen werde. „Mit professionellem QR-Code-Marketing können Unternehmen viele Aufträge an hoch frequentierten Orten wie Bahnhöfen oder Fußgängerzonen entgegennehmen und gleichzeitig mit einem kostengünstigeren Standort Geld sparen“, so Hollbach. „Ich bin sicher, dass in ein paar Jahren QR-Code Shopping zum Alltag gehört wie Bankomaten oder die Ticketautomaten der Deutschen Bahn.“













