(openPR) Im April 2011 trat die BAGS als Vertreter der Österreichischen Sozialunternehmen vor die Presse, um vor den drohenden massiven Kürzungen im Sozialbereich zu warnen. Dass sich die Situation nach wie vor nicht verbessert hat, war Thema eines Pressegesprächs am 17. November 2011.
Der soziale Standard in Österreich ist in Gefahr. Im Verteilungskampf um immer knapper werdende Budgets haben Pflegebedürftige, Behinderte und sozial Benachteiligte die schwächste Position. Für sie gibt es keine starke Lobby. Massive Probleme in den Bundesländern zeigen bereits konkrete Auswirkungen wie Leistungskürzungen, lange Wartezeiten und Personalabbau. Daher greift die BAGS die Sorge ihrer Mitglieder auf und stellt sich schützend vor die Interessen derer, die am meisten von den Einsparungen in den Ländern und Gemeinden betroffen sind.
Bei einem Pressegespräch am Donnerstag, 17. November 2011, riefen BAGS Vorstandsvorsitzender Wolfgang Gruber (Geschäftsführer FAB Österreich), die beiden Stellvertreter Walter Marschitz (Geschäftsführer Hilfswerk Österreich) und Erich Fenninger (Geschäftsführer Volkshilfe Österreich) und Vorstandsmitglied Rita Donabauer (pro mente Austria) weiter zur „sozialen Landesverteidigung auf" und fassten die Forderungen für den Sozialbereich zusammen.
Leistungen absichern und Gelder gerechter verteilen
Konkret fordert die BAGS:
• Sicherstellung der vorhandenen Betreuungsangebote, Schließung von bestehenden Versorgungsdefiziten und bedarfsgerechter Ausbau der sozialen Infrastruktur
• Anerkennung der Leistungen in den Sozialunternehmen durch Vertrags- und Planungssicherheit über längere Zeiträume.
• Berücksichtigung der kollektivvertraglichen Abschlüsse in den Leistungsabgeltungen der öffentlichen Hand und damit Sicherstellung einer adäquaten Bezahlung der Mitarbeiter-/innen.
• Kritisches Überprüfen von staatlichen Kürzungsmaßnahmen im Hinblick auf die unmittelbaren Auswirkungen auf hilfsbedürftige Menschen.
• Sicherstellung der benötigten Mittel für den Sozialbereich angesichts wachsender sozialer Herausforderungen.
Auf der Facebookseite „Die Soziale Landesverteidigung“ wurde bisher bereits mit konkreten Zahlenbeispielen das Bewusstsein für den Wert sozialer Leistungen geschärft werden. Die BAGS lädt dazu ein, sich auch weiterhin an der Diskussion zu beteiligen.










