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Wangari Maathai erhält „One World Award“ post mortem in Nairobi

17.11.201109:48 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Wangari Maathai erhält „One World Award“ post mortem in Nairobi
Preisträger und Finalisten des
Preisträger und Finalisten des "One World (VIP) Awards" zusammen mit Initiatoren, Organisatoren und der Künstlerin der OWA-Statue

(openPR) Nairobi/Bonn/Legau, 15. November 2011
Im Rahmen der Internationalen Konferenz „Ecological Organic Agriculture“ der IFOAM, die vom 15. bis 16. November in Nairobi stattfand, übergab Joseph Wilhelm den „One World VIP-Award“ post mortem an die Tochter der kürzlich verstorbenen Umweltschützerin Prof. Wangari Maathai. VIP steht für Very Impacting Person und verdeutlich das außergewöhnliches Engagement von Persönlichkeiten, die sich für eine nachhaltigere Welt einsetzen.



Prof. Wangari Maathai wurde bereits 2010 mit dem „One World VIP-Award“ ausgezeichnet. Aus persönlichen Gründen konnte sie an der festlichen Verleihung im letzten Jahr in Legau nicht teilnehmen. Daher sollte ihr der Preis am 15. November 2011 auf der internationalen IFOAM Konferenz für ökologischen Landbau im Hauptquartier der UNEP in Nairobi übergeben werden. Mit tiefer Betroffenheit und großem Bedauern vernahmen die Initiatoren den Tod von Prof. Wangari Maathai, der „Mutter der Bäume“ – nur wenige Wochen vor der Verleihung.

Die Jury des „One World Awards“ zeichnete Wangari Maathai aus, weil ihr Engagement, ihre Arbeit – insbesondere ihr Einsatz für eine friedlichere und nachhaltigere Welt – die Ziele des „One World Awards“ verkörperte. Basierend auf den drei Säulen der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie und Soziales setzte sich die unermüdliche Aktivistin für: Umweltschutz, Demokratie, Menschen- und insbesondere Frauenrechte, Frieden und Gerechtigkeit ein. Damit hat sie die Ziele des „One World Awards“ in Afrika auf globaler Ebene mit weltweiten Auswirkungen in die Tat umgesetzt.

Die Initiatoren des „One World Awards“ – Rapunzel Naturkost und IFOAM – überreichten den „One World VIP-Award“ im UNEP-Hauptquartier in Nairobi an Wanjira Maathai, der Tochter der Verstorbenen, unter Anwesenheit verschiedener Mitglied der Grüngürtel-Bewegung (engl. The Green Belt Movement). Die internationale Nichtregierungsorganisation, die sich vor allem auf Umweltschutz und die Entwicklung von sozialen Gemeinschaften konzentriert, wurde im Jahr 1977 unter der Federführung des nationalen kenianischen Frauenrates (Maendeleo Ya Wanawake) von der Kenianerin Wangari Maathai gegründet. Des Weiteren nahmen an dem Festakt Konferenzteilnehmer und bedeutende Gäste aus der ganzen Welt teil. Es war eine bewegende und rührende Veranstaltung für die engagierte und mutige Umweltaktivistin. Die Laudatio hielt Bärbel Höhn, ehemalige Deutsche Landwirtschaftsministerin von Nordrhein-Westfalen. Sie würdigte die Arbeit der „Mutter der Bäume“ mit den Worten: „Wangari Maathai war nicht nur ‚Mama Miti’ – die Mutter der Bäume. Sie war auch eine unbändige Stimme der Demokratie, eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration, ein Leuchtfeuer der Hoffnung!“

IFOAM gedachte Wangari Maathai bereits in seiner jüngsten Generalversammlung in Korea. „Sie verdient höchste Anerkennung“, sagte Markus Arbenz, Geschäftsführer der IFOAM. „Genau wie die Mitglieder der Bio-Bewegung, war Wangari Matthai nicht immer und überall beliebt, da sie laut und deutlich für die richtige Sache gekämpft hat: für den Planeten, für die Menschen und vor allem für die Benachteiligten.“

Auf dem Bild oben sind zu sehen:
hinten von links nach rechts, Cyrus Kimani (Green Belt Movement), Joseph Wilhelm (Initiator und Jurymitglied OWA), Wanjira Maathai (Tochter von Wangari Maathai), Franziska Kaguembega-Mueller (OWA Finalistin), Hans Herren (OWA Preisträger), Rachel Anyango Agola (OWA Preisträgerin und Mitglied Green Belt Movement); vorne von links nach rechts: Andre Leu (Mitglied IFOAM-Weltvorstand), Dao Droste (Künstlerin der OWA-Statue), Bernward Geier (Organisator und Juryvorsitzender OWA), Helmi Abouleish (OWA Finalistin)

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