(openPR) Das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) und die ALPINE-ENERGIE Österreich GmbH haben für das Kooperationsprojekt „Energie-Container – Hybrox2+“ gleich zwei Preise erhalten. Den Green Award und den T-Systems Innovation Award. Verliehen wurden die Preise im Rahmen der Gala vom Report Verlag.
Energy whenever and wherever you need it
Die Alpine-Energie hat mit Hybrox2+ eine autarke Energieversorgungslösung entwickelt, mit der Verbraucher an Standorten ohne kabelgebundene Netzversorgung rund um die Uhr mit elektrischer Energie versorgt werden können. In erster Linie wird die Energie aus regenerativen Quellen (Photovoltaik und Windkraft, alternativ auch andere Quellen) erzeugt.“ Im Gegensatz zu herkömmlichen Inselkonzepte, die meist auf Diesel basieren, lässt sich so der Kraftstoffverbrauch um bis zu 90 Prozent reduzieren“, erklärt Dr. Johannes Schmid von der ALPINE-ENERGIE. Die Fachjury beschrieb das Siegerprojekt so: „Ein bahnbrechendes neues Kapitel für flexible Stromversorgung und eine ökologische richtige Lösung mit hohem Potenzial.
Zentrale Datenauswertung im Fokus
„Egal ob der Container in Österreich oder Südafrika steht – wir wissen zu jedem Zeitpunkt, wie viel Energie erzeugt wird, in welchem Zustand die Batterie ist, welche Temperatur vorherrscht“, erklärt Dr. Schmid. Dafür verantwortlich ist die Softwarearchitektur des Software Competence Center Hagenberg. Am SCCH ist man auf die Analyse großer Datenmengen spezialisiert. „Um eine gute Basis für die Analyse der Datenströme zu haben, die kontinuierlich von den dezentralen Einheiten kommen, bauen wir verteilte Data-Warehouses auf, mit denen die Daten zentral ausgewertet werden können“, berichtetet der SCCH Geschäftsführer, Dr. Klaus Pirklbauer. Das Ziel ist eine möglichst automatisierte Sammlung der Daten, damit sollen etwa Kennzahlen für Lade- und Entladezyklen analysiert werden, damit die Lebensdauer des Batteriesystems vorhergesagt werden kann. „Je mehr Messwerte wir haben, desto besser können die Wartungsintervalle optimiert und Fehler möglichst früh erkannt werden“, so Dr. Klaus Pirklbauer.
Internationales Interesse
Das im COMET-Programm umgesetzte Forschungsprojekt ist auch von internationalem Interesse. „Neben einem indischen Mobilfunkbetreiber interessiert sich auch ein Ölscheich aus Dubai, der innovativ sein will, für die Technologie“, berichtet Dr. Johannes Schmid. „Die Preise zeigen uns, dass wir mit unserer Forschung für Unternehmen auch international Wettbewerbsvorteile schaffen können“, betont Dr. Klaus Pirklbauer.













