(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Eine unterschiedliche Entwicklung zeigen derzeit die Rohölnotierungen. Während das für den hiesigen Markt relevante Nordseeöl (Brent) aufgrund der Finanzkrise in Griechenland und Italien fällt (es wird derzeit für weniger als 112 US-Dollar je Barrel und damit 4 Dollar unter dem Preis von gestern Morgen gehandelt), bleibt US-Leichtöl (WTI) stabil deutlich über 95 Dollar und hat damit kaum eingebüßt. Das lag vor allem an den Bestandsschätzungen des US-Energieministeriums für die vergangene Woche. Die Behörde wartet dabei mit einem starken Abbau sowohl bei Rohöl (-1,4 Millionen Barrel) als auch bei den Mitteldestillaten Diesel und Heizöl (-6 Millionen Barrel) sowie Benzin (-2,1 Millionen Barrel) auf. Solch drastische fundamentale Daten stützen den Öl-Preis selbst in einem schwachen wirtschaftlichen Umfeld wie dem der USA. Die Reserven dürften sich damit wieder im langjährigen Durchschnitt bewegen. Heizölverbraucher hierzulande profitieren vom Brent-Verfall jedoch nicht. Aufgrund der erwähnten Finanzkrise schwächelt der Euro. Er kostet derzeit 1,35 US-Dollar. Das sind rund 6 US-Cent weniger als vor 14 Tagen. Diese beiden Entwicklungen heben sich in der Höhe gegenseitig auf. Die Preise in Deutschland werden heute stabil bleiben.
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