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Regionale Identität durch Baukultur stärken!

09.11.201115:29 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Rurberg/ Simmerath- Am 17. November 2011 treffen sich Architekten, Stadtplaner, aktive Bürger und Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung zur Tagung „Es bewegt sich was! Regionale Baukultur im ländlichen Raum“ im Antoniushof in Rurberg.



Akteure aus anderen ländlichen Regionen stellen vor, wie der Spagat zwischen weiterer Siedlungsentwicklung und Wahrung der Bautradition mit zeitgemäßen und funktionalen Wohnbedürfnissen bewältigt wird. So zeigt der Wiener Architekt Roland Gruber, nonconform, Verein LandLuft Wien, sowie Hans Ullrich Grassmann des Vorarlberger Büros baumschlager eberle Erfahrungsberichte zu ländlichen Entwicklungen im benachbarten Österreich auf. Die Region Vorarlberg setzt sich seit vielen Jahren vorbildlich mit der Problematik des Erhalts der regionalen Baukultur auseinander. Unter dem Thema Umbauen im Dorf zeigt Sabine Mennicken, WFG Ostbelgien VoG, welche Maßnahmen in der belgischen Eifel Begeisterung für baukulturelle Themen in der Region wecken. Lars-Christian Uhlig vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung aus Bonn zeigt in seinem Vortrag auf, welche Wege zum Erfolg es bei Planungen im ländlichen Raum geben kann.

Demografische Veränderungen und wirtschaftlicher Strukturwandel in der Region Eifel verlangen nach Ideen für einen Zukunftsentwicklung der Dörfer. Geprägt von einer gewachsenen Kulturlandschaft mit unterschiedlichen Siedlungsstrukturen und regionalen baukulturellen Besonderheiten verdient die Region Eifel eine stärkere Beachtung. Die Tagung geht von der These aus, dass Baukultur ein wesentlicher Baustein der Zukunft von Regionen ist und dies nicht nur in gestalterischer Hinsicht. Baukulturelle Qualitäten schaffen soziale und kulturelle Identitäten, ermöglichen einen Mehrwert in ökonomischer und vor allem auch touristischer Hinsicht und stehen für die Einzigartigkeiten von Regionen.
Karl-Heinz Hermanns, Bürgermeister der Gemeinde Simmerath wird die Veranstaltung eröffnen. Anne Katrin Bohle, Leiterin der Abteilung Stadtentwicklung des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Helmut Etschenberg, Städteregionsrat StädteRegion Aachen, Manfred Poth, Allgemeiner Vertreter des Landrates Kreis Euskirchen und Wolfgang Spelthahn, Landrat des Kreis Düren gestalten den Auftakt der Veranstaltung.

Regionale Ansätze zur Stärkung der Baukultur im ländlichen Raum stehen im Mittelpunkt der Tagung. Welche Strategien und Maßnahmen stehen hinter einer erfolgreichen und dynamischen Entwicklung in ländlichen Regionen? Durch Vorträge der Referenten aus der Region Eifel und dem benachbarten Ausland soll ein Austausch über positive Erfahrungen, Vorbilder, Ideen und Erfolgsberichte angeregt werden.
Der aktuelle Forschungsstand des LEADER-Projektes „Planen, Bauen und Gestalten-Baukultur und Dorfgestaltung“ wird durch einen Vortrag von Prof. Rolf Westerheide, Projektleiter und stellvertretender Institutsleiter des Institut für Städtebau und Landesplanung, RWTH Aachen University, vorgestellt. Vortragende aus der Region der nordrhein-westfälischen Eifel werden neben Prof. Dr.-Ing. Christoph Hebel, FH Aachen, auch der Eifeler Architekt Georg Poensgen sein. Prof. Dr.-Ing. Christoph Hebel, FH Aachen, wird als aktives Mitglieder der Kommission des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ in seinem Vortrag über die Zukunft der Dörfer sprechen.
Die abschließende Gesprächsrunde, moderiert durch Hans-Dieter Collinet, Ministerialdirigent a.D. und Vorsitzender des Architektenbeirats der Stadt Aachen, soll eine pointierte Zusammenfassung über Potentiale und Probleme zur Stärkung einer regionalen Baukultur im ländlichen Raum werden.

Die Tagung ist ein Projektbaustein des von der EU geförderten LEADER-Projektes „Planen, Bauen und Gestalten-Baukultur und Dorfgestaltung“ in der nordrhein-westfälischen Eifel. In einer begleitenden Ausstellung zur Tagung werden einige Ergebnisse des LEADER-Projektes grafisch aufgezeigt.

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