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Dresden: Wirtschaft ohne Wachstum?

08.11.201110:13 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Dresden: Wirtschaft ohne Wachstum?
Prof. Niko Paech (Foto: M. Sümnick)
Prof. Niko Paech (Foto: M. Sümnick)

(openPR) Ewiges Wirtschaftswachstum war das Heilversprechen vergangener Tage. Finanzkrisen ziehen die Wirtschaft immer öfter nach unten und das Ölfördermaximum stellt die explosionsartige Wirtschaftsentwicklung der Industrialisierung grundsätzlich infrage. Ist unsere Wirtschaft erwachsen geworden? Und wie könnte eine Ökonomie jenseits des Wachstums aussehen?

Die Dresdner Transition-Town-Gruppe hat Prof. Dr. Niko Paech von der Universität Oldenburg eingeladen, Elemente einer Postwachstumsökonomie vorzustellen. Er schrieb in einem Artikel zu diesem Thema: "Grüne Technologie und grünes Wachstum werden weder die Ökosphäre noch unsere »Bequemokratie« retten. Die Zukunft liegt jenseits des Wachstumsdiktats in einer auf Genügsamkeit und Selbstversorgung basierenden Postwachstumsökonomie." Im Anschluss an den Vortrag werden die Gäste in einem World Café miteinander darüber sprechen, wie die vorgestellten Ideen konkret in Dresden umgesetzt werden.

Die Veranstaltung findet statt am Sonntag, den 13. November um 16 Uhr im Kulturrathaus auf der Königstraße 15 in Dresden. Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen des Umundu-Festivals für global nachhaltigen Konsum.

Zum Hintergrund: Die Vorstellung eines beständig andauernden Wirtschaftswachstums sieht sich heute ähnlicher Kritik ausgesetzt, wie die ständigen Planübererfüllungen in den Planwirtschaften vor 20 Jahren. Im Bundestag berät die Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" über neue Meßmethoden für gesellschaftlichen Wohlstand. Einige der geladenen Experten, wie kürzlich Prof. Dennis Meadows, bezweifeln, dass unsere Wirtschaft dauerhaft wachsen kann. Da "Wirtschaftswachstum" jedoch als gesellschaftliches Ziel gilt, macht Kritik an dieser Größe neue gesellschaftliche Ziele notwendig. Der Vortrag von Prof. Dr. Niko Paech soll Teil eines gesellschaftlichen Diskussionsprozesses sein.

Das Umundu-Festival in Dresden steht in diesem Jahr unter dem Fokusthema "Transition Town - Stadt im Wandel". Angesichts Klimawandel, Finanzkrise und Ölfördermaximum (Peak Oil) ist auch Dresden herausgefordert, sich an die künftigen Entwicklungen anzupassen. "Transition Town"-Initiativen stehen dabei für aktive bürgerschaftliche Arbeit, die Städte in das postfossile Zeitalter zu transformieren.

Mehr Informationen:
http://www.umundu.de
http://www.dresden-im-wandel.de

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