(openPR) Kann man Schönheit studieren?
Der erste Masterstudiengang der DGÄZ zu „Ästhetik und Funktion“ startet noch in diesem Jahr an der Universität Greifswald!
In Zusammenarbeit mit der international renommierten staatlichen Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald startet die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ) in diesem Herbst ihren ersten Masterstudiengang „Ästhetik und Funktion“. Pünktlich zum 20. Geburtstag der Gesellschaft wurde die Kooperation mit dem Zentrum für Zahn- Mund und Kieferheilkunde der medizinischen Fakultät Greifswald ins Leben gerufen.
„Die Universität Greifwald, gegründet 1456, blickt zurück auf eine lange Tradition“, so Prof. Dr. mult. Robert Sader, Direktor des Universitätsklinikum Frankfurt am Main und Präsident der DGÄZ. „Sie gehört zu den ältesten Lehr- und Forschungsanstalten in
Europa und genießt eine weltweit exzellente Reputation. Wir sind sehr stolz, dass wir unseren ersten Masterstudiengang in Greifswald anbieten können, wo die Studienplätze für Zahnmedizin ausgesprochen begehrt sind. Unter der wissenschaftlichen Leitung des zahnärztlichen Studiendekans Prof. Dr. Bernd Kordaß verknüpft der neue, weiterbildende Masterstudiengang Theorie und
Praxis. Er wendet sich an approbierte Zahnärzte/-innen mit mindestens einem Jahr Berufserfahrung. Es gibt einen praxisbezogenen und einen wissenschaftlich-theoretischen Schwerpunkt, die sich beide hervorragend ergänzen.“
Neben den wissenschaftlichen Grundlagen und neuesten technischen Verfahren werden Funktion und Systematik die Hauptschwerpunkte des Studiengangs sein. Dabei wird klar herausgestellt, dass die Ästhetik nicht der ursächliche Behandlungsgrund ist, sondern die vorhandene medizinische Indikation des Sanierungsbedarfs: Ästhetik ist die zwingende Folge einer medizinisch fundierten Zahnheilkunde, die das Kausystem nach dem Vorbild und den Gesetzmäßigkeiten der Natur wieder herstellt. Form folgt Funktion (und nicht umgekehrt) mit dem Ziel eines harmonischen Ganzen.
„Eine ästhetische Behandlung ist eben nicht wie ein kurzfristiges Make-up, das man bei Nichtgefallen wieder abschminken kann“, betont
Zahnarzt Wolfgang-M. Boer, Pressesprecher der DGÄZ. „Vielmehr ist es Ziel unseres Handelns, den langfristigen Erfolg und die Zufriedenheit unserer Patientinnen und Patienten sicher zu stellen. Man kann einem Patienten nicht sagen, „lassen Sie sich einfach überraschen“. Vielmehr muss man mit ihm im Vorfeld seine Wünsche herausarbeiten. Das angestrebte Ziel wird dokumentiert und anschließend durch exakte Planung und strikte Systematik auch vorhersagbar realisiert. Ästhetische Zahnheilkunde hat wenig mit künstlerischer Intuition zu tun. Sie ist vielmehr die systematische Umsetzung eines sorgfältig ausgearbeiteten Behandlungsplans.“
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pr cologne
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Über das Unternehmen
Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ) – Portrait
Gegründet 1991, ist die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde e.V. (DGÄZ) ein unabhängiger Zusammenschluss hochqualifizierter Spezialisten für ästhetische Zahnheilkunde: Etwa 1.900 Zahnärzte, Hochschullehrer, Dentaltechniker sowie Fortbildungsinstitutionen und Unternehmen der Dentalindustrie bilden unter dem Dach der DGÄZ eine synergistische, strukturierte Gemeinschaft, die sich aktiv für ihr Ziel, die Ästhetik in der Zahnheilkunde zu fördern, einsetzt. Seit 2005 ist die DGÄZ Mitglied der großen zahnärztlichen wissenschaftlichen Dachorganisation Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) und dort auch im Vorstand vertreten.
„Mit der Ästhetischen Zahnheilkunde verbindet sich“, so Prof. Dr. mult. Sader, Präsident der DGÄZ, „ein immenser Anspruch. Sie fordert alle Gebiete der modernen Zahnmedizin einschließlich der Zahntechnik auf höchstem Niveau, um Zähne so zu rekonstruieren, wie es auch die Natur getan hätte. In vielen Jahren intensiver Arbeit und seriöser Außendarstellung ist es gelungen, diesen Anspruch innerhalb des Faches, aber auch in der Öffentlichkeit zu vermitteln. Als eine der größten seriösen wissenschaftlichen Fachgesellschaften Deutschlands stellt die DGÄZ im berufs- und gesundheitspolitischen Umfeld eine nicht zu übergehende Instanz dar. Bei Politikern und Kostenerstattern setzt sie sich für eine freiheitliche Berufsausübung zu Gunsten des mündigen Patienten ein.“
Ethische Grundsätze der DGÄZ
Zu den ethischen Grundsätzen der Ästhetischen Zahnmedizin gehören, wie Dr. Diether Reusch, Ehrenpräsident der DGÄZ, ausführt:
• die eingehende Diagnose des Kausystems und seiner umgebenden Strukturen
• bei vorhandenen Erkrankungen: die Aufklärung des Patienten über die Entstehungsursachen, die empfohlene Therapie und ihre therapeutische Alternativen sowie über die Prognose und notwendige Nachsorge
• detaillierte Behandlungsplanung und verbindliche Kostenvorhersagen mit angemessenen Honoraren
• bei der Wiederherstellung des Kauorgans: funktionelle Harmonie, Kaukomfort, Bioverträglichkeit und optimale, am natürlichen Vorbild orientierte Ästhetik bei zahnhartsubstanzschonender Behandlung
• ein Nachsorgeprogramm, das Haltbarkeit und Langlebigkeit gewährleistet
• die Aufklärung des Patienten, wie ein erreichter Zustand erhalten werden kann; entsprechende Hilfeleistung und Unterstützung
• Kulanz bei Defekten an Füllungen und Rekonstruktionen, die nicht durch spezifische Probleme (Knirschen, wurzelbehandelte Zähne, Stoffwechsel-erkrankungen, Materialermüdung etc.) verursacht wurden; kostenlose Beseitigung von Schäden, die nach unangemessen kurzer Zeit auftreten
Internationale Kooperationen
Mit der Aufnahme als wissenschaftliche Gesellschaft in die Fachgesellschaften der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) wurde der DGÄZ für Ihr Engagement höchste Anerkennung zuteil. Die Berechtigung der Ästhetischen Zahnheilkunde und ihr wissenschaftlicher Stellenwert sind somit unbestreitbar. Seit 2002 arbeitet die DGÄZ mit der EUROPEAN DENTAL ASSOCIATION (EDA) zusammen. Ein Ergebnis dieser Kooperation ist die gegenseitige Anerkennung des „Spezialisten“ („Spezialist für Ästhetische Zahnmedizin in der DGÄZ“). Beide Gesellschaften stellen ähnlich hohe Ansprüche an das theoretische Wissen, die handwerklichen Fähigkeiten und die Erfahrung der Prüfungskandidaten. Im Gegensatz zu manchen selbst zugebilligten „Spezialisten“ sind diese Titel in der EDA und in der DGÄZ der Nachweis außergewöhnlicher Leistung. Im Jahr 2004 wurde die DGÄZ in die International Federation for Esthetic Dentistry (IFED) aufgenommen.
Internationale Fortbildungs- und Kongress-Tätigkeit
Mit ihrer national wie international viel beachteten Fortbildungs- und Kongress-Tätigkeit sowie zahlreichen Publikationen zu theoretischen und praktischen Fragen der Ästhetischen Zahnheilkunde versteht sich die DGÄZ als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis. Durch Vorträge, Kurse und Arbeitsseminare an wechselnden Veranstaltungsorten im In- und Ausland berät und schult sie den niedergelassenen Zahnarzt, das zahnärztliche Team und Zahntechniker hinsichtlich ästhetischer Fragestellungen. Um ihren Mitgliedern in ihrem Streben nach ästhetischer Perfektion bestmögliche Unterstützung geben zu können, bietet die DGÄZ in Kooperation mit verschiedenen Einrichtungen und Instituten ein umfangreiches und erstklassiges Fortbildungsprogramm und eine hochkarätige Plattform für die fachspezifische Diskussion. Gekrönt wird es nun von einem postgraduierten Masterstudiengang „Zahnmedizinische Ästhetik und Funktion“. Die Kurse für das APW-Curriculum erfreuen sich inzwischen hoher Beliebtheit und sind regelmäßig ausgebucht.
Abgrenzung zur Kosmetik
In klarer Abgrenzung zur „Kosmetischen Zahnheilkunde“ folgt die Ästhetische Zahnmedizin keineswegs kurzfristigen Trends unter subjektiven Aspekten und mit reversiblen Maßnahmen. Für die Ästhetische Zahnheilkunde ist der Verschönerungsaspekt weder Auslöser der medizinischen Intervention noch ihr vordergründiges Ziel. Er ist vielmehr zwingende Folge einer Zahnheilkunde, die das Kausystem nach dem Vorbild und den Gesetzmäßigkeiten der Natur wieder herstellt. Form folgt Funktion (und nicht umgekehrt) mit dem Ziel eines harmonischen Ganzen.
Weitere Informationen unter www.dgaez.de.