(openPR) International renommierte Wissenschaftler und Spezialisten präsentieren auf DGÄZ-Fachtagung INTERNA ihre Forschungsergebnisse zu Funktion und Ästhetik
Das „schöne Lächeln“ mit ästhetisch vollkommenen Zähnen ist seit der Gründung vor 21 Jahren das Thema der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ). Mit über 2.000 Mitgliedern gehört sie zu den größten zahnärztlichen Wissenschaftsvereinigungen.
Doch Schönheit ist nicht alles: Daher war das Schwerpunktthema der wissenschaftlichen Fachtagung INTERNA in diesem Jahr die Funktion des Kauorgans und ihre Störungen. Hierzu referierten international renommierte Wissenschaftler und Spezialisten – Universitätsprofessoren und berühmte Kapazitäten aus Italien, der Schweiz und ganz Deutschland. Sie alle waren der Einladung des Organisators, Zahnarzt Wolfgang-M. Boer, und des Präsidenten der Gesellschaft, Prof. Dr. mult. Robert Sader, gefolgt.
Es wurde wieder einmal drastisch klar, dass Probleme im Bewegungsablauf und in den Kiefergelenken direkte Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit haben: z. B. Haltungsschäden, massive Kopfschmerzen und verminderte muskuläre Leistungsfähigkeit auslösen. Aus diesem Wissen heraus wird in vielen Schmerzsprechstunden inzwischen der spezialisierte Zahnarzt hinzugezogen. So war es immer ein besonderes Anliegen der DGÄZ, dass es keine Ästhetik ohne Funktion gibt – das wäre reine Kosmetik! Die Medizin muss immer im Vordergrund stehen.
Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war die Vergabe des Förderpreises „Young-Esthetics“. Er soll junge Talente im Bereich der ästhetischen Zahnheilkunde zu besonderen Leistungen motivieren. Wolfgang-M. Boer: „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, den Nachwuchs zu fördern. Deshalb ist dieser Preis nicht nur für Zahnärzte, sondern auch für -techniker gedacht. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Zahnarzt Dr. Sebastian Horvath aus Freiburg.
Das komplette Programm der INTERNA finden Sie auf unserer Website unter dem folgenden Link: http://www.dgaez.de/fachbereich/meetings-tagungen/interna-2012.html. Weitere Informationen unter www.dgaez.de.
Kostenfreies Pressefoto in der Anlage.
BU v.l.n.r: Prof. Dr. mult. Robert Sader, Präsident der DGÄZ, Preisträger (Förderpreis „Young Esthetics“) Zahnarzt Dr. Sebastian Horvath und Organisator Zahnarzt Wolfgang-M. Boer, Pressesprecher der DGÄZ.
Bei Veröffentlichung des kostenfreien Beitrags bitten wir um einen Beleg oder Link.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den unten aufgeführten Pressekontakt oder an
Zahnarzt Wolfgang M. Boer
Pressesprecher der DGÄZ
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Über das Unternehmen
Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ) – Portrait
Gegründet 1991, ist die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde e.V. (DGÄZ) ein unabhängiger Zusammenschluss hochqualifizierter Spezialisten für ästhetische Zahnheilkunde: Etwa 1.900 Zahnärzte, Hochschullehrer, Dentaltechniker sowie Fortbildungsinstitutionen und Unternehmen der Dentalindustrie bilden unter dem Dach der DGÄZ eine synergistische, strukturierte Gemeinschaft, die sich aktiv für ihr Ziel, die Ästhetik in der Zahnheilkunde zu fördern, einsetzt. Seit 2005 ist die DGÄZ Mitglied der großen zahnärztlichen wissenschaftlichen Dachorganisation Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) und dort auch im Vorstand vertreten.
„Mit der Ästhetischen Zahnheilkunde verbindet sich“, so Prof. Dr. mult. Sader, Präsident der DGÄZ, „ein immenser Anspruch. Sie fordert alle Gebiete der modernen Zahnmedizin einschließlich der Zahntechnik auf höchstem Niveau, um Zähne so zu rekonstruieren, wie es auch die Natur getan hätte. In vielen Jahren intensiver Arbeit und seriöser Außendarstellung ist es gelungen, diesen Anspruch innerhalb des Faches, aber auch in der Öffentlichkeit zu vermitteln. Als eine der größten seriösen wissenschaftlichen Fachgesellschaften Deutschlands stellt die DGÄZ im berufs- und gesundheitspolitischen Umfeld eine nicht zu übergehende Instanz dar. Bei Politikern und Kostenerstattern setzt sie sich für eine freiheitliche Berufsausübung zu Gunsten des mündigen Patienten ein.“
Ethische Grundsätze der DGÄZ
Zu den ethischen Grundsätzen der Ästhetischen Zahnmedizin gehören, wie Dr. Diether Reusch, Ehrenpräsident der DGÄZ, ausführt:
• die eingehende Diagnose des Kausystems und seiner umgebenden Strukturen
• bei vorhandenen Erkrankungen: die Aufklärung des Patienten über die Entstehungsursachen, die empfohlene Therapie und ihre therapeutische Alternativen sowie über die Prognose und notwendige Nachsorge
• detaillierte Behandlungsplanung und verbindliche Kostenvorhersagen mit angemessenen Honoraren
• bei der Wiederherstellung des Kauorgans: funktionelle Harmonie, Kaukomfort, Bioverträglichkeit und optimale, am natürlichen Vorbild orientierte Ästhetik bei zahnhartsubstanzschonender Behandlung
• ein Nachsorgeprogramm, das Haltbarkeit und Langlebigkeit gewährleistet
• die Aufklärung des Patienten, wie ein erreichter Zustand erhalten werden kann; entsprechende Hilfeleistung und Unterstützung
• Kulanz bei Defekten an Füllungen und Rekonstruktionen, die nicht durch spezifische Probleme (Knirschen, wurzelbehandelte Zähne, Stoffwechsel-erkrankungen, Materialermüdung etc.) verursacht wurden; kostenlose Beseitigung von Schäden, die nach unangemessen kurzer Zeit auftreten
Internationale Kooperationen
Mit der Aufnahme als wissenschaftliche Gesellschaft in die Fachgesellschaften der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) wurde der DGÄZ für Ihr Engagement höchste Anerkennung zuteil. Die Berechtigung der Ästhetischen Zahnheilkunde und ihr wissenschaftlicher Stellenwert sind somit unbestreitbar. Seit 2002 arbeitet die DGÄZ mit der EUROPEAN DENTAL ASSOCIATION (EDA) zusammen. Ein Ergebnis dieser Kooperation ist die gegenseitige Anerkennung des „Spezialisten“ („Spezialist für Ästhetische Zahnmedizin in der DGÄZ“). Beide Gesellschaften stellen ähnlich hohe Ansprüche an das theoretische Wissen, die handwerklichen Fähigkeiten und die Erfahrung der Prüfungskandidaten. Im Gegensatz zu manchen selbst zugebilligten „Spezialisten“ sind diese Titel in der EDA und in der DGÄZ der Nachweis außergewöhnlicher Leistung. Im Jahr 2004 wurde die DGÄZ in die International Federation for Esthetic Dentistry (IFED) aufgenommen.
Internationale Fortbildungs- und Kongress-Tätigkeit
Mit ihrer national wie international viel beachteten Fortbildungs- und Kongress-Tätigkeit sowie zahlreichen Publikationen zu theoretischen und praktischen Fragen der Ästhetischen Zahnheilkunde versteht sich die DGÄZ als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis. Durch Vorträge, Kurse und Arbeitsseminare an wechselnden Veranstaltungsorten im In- und Ausland berät und schult sie den niedergelassenen Zahnarzt, das zahnärztliche Team und Zahntechniker hinsichtlich ästhetischer Fragestellungen. Um ihren Mitgliedern in ihrem Streben nach ästhetischer Perfektion bestmögliche Unterstützung geben zu können, bietet die DGÄZ in Kooperation mit verschiedenen Einrichtungen und Instituten ein umfangreiches und erstklassiges Fortbildungsprogramm und eine hochkarätige Plattform für die fachspezifische Diskussion. Gekrönt wird es nun von einem postgraduierten Masterstudiengang „Zahnmedizinische Ästhetik und Funktion“. Die Kurse für das APW-Curriculum erfreuen sich inzwischen hoher Beliebtheit und sind regelmäßig ausgebucht.
Abgrenzung zur Kosmetik
In klarer Abgrenzung zur „Kosmetischen Zahnheilkunde“ folgt die Ästhetische Zahnmedizin keineswegs kurzfristigen Trends unter subjektiven Aspekten und mit reversiblen Maßnahmen. Für die Ästhetische Zahnheilkunde ist der Verschönerungsaspekt weder Auslöser der medizinischen Intervention noch ihr vordergründiges Ziel. Er ist vielmehr zwingende Folge einer Zahnheilkunde, die das Kausystem nach dem Vorbild und den Gesetzmäßigkeiten der Natur wieder herstellt. Form folgt Funktion (und nicht umgekehrt) mit dem Ziel eines harmonischen Ganzen.
Weitere Informationen unter www.dgaez.de.