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Flut-Katastrophe / Sachschäden / Unwetterwarnungen

29.08.200508:32 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes

(openPR) Flut-Katastrophe in den Alpen
100 Millionen Euro Sachschaden geschätzt
Frühere Unwetter-Warnungen haben kaum Einfluss auf Schäden

Nach der Hochwasser-Katastrophe in den Alpen gibt der Wetterservice Donnerwetter.de eine erste Schätzung der Schadenssumme.



Tagelange Niederschläge sorgten am Alpenrand, in Deutschland, Österreich und der Schweiz für Hochwasserwellen, die besonders die kleinen Gebirgsbäche und Flüsse anschwellen ließen. Einige Orte waren von der Außenwelt abgeschnitten.

Die Meteorologen und Volkswirte des Wetterservice Donnerwetter.de haben eine erste Abschätzung der entstandenen Sachschäden in Bayern vorgenommen. Sie gehen von etwa 100 Millionen Euro Schaden aus. „Mit geschätzten 30 Millionen Euro fallen besonders die Schäden an öffentlichen Gebäuden, Einrichtungen und auch an den Flussläufen ins Gewicht“, erklärt Karsten Brandt von Donnerwetter.de. Die Schadenssumme der etwa 1.000 privaten Immobilien, die beschädigt wurden, dürfte sich auf etwa 10 Millionen Euro belaufen.

Der Schaden durch den Produktionsausfall in der Wirtschaft ist dagegen nur sehr schwer abzuschätzen: „Da in Bayern Ferien waren, war es für viele Betriebe sowieso eine etwas ruhigere Zeit. Zudem gibt es in den betroffenen Gebieten wenig Industrie, so dass der Produktionsausfall etwa 10 Millionen Euro betragen dürfte“, schätzt Karsten Brandt.

Ein Unwetterereignis wie die Überschwemmungen in den Alpen hat übrigens kaum nennenswerte Auswirkungen auf die Volkswirtschaft: „Das Bruttosozialprodukt Bayerns wird bei einer geschätzten Schadenssumme von 100 Millionen Euro um weniger als 0,05 Prozent reagieren“, meint Michael Klein. Auch die „Jahrhundertflut“ der Elbe im Jahr 2002 habe beim Bruttosozialprodukt von Sachsen kaum Auswirkungen gezeigt. „Die Ursache liegt darin, dass die Schäden sofort ersetzt werden und zahllose Aufträge die lokale Wirtschaft, vor allem das Handwerk, beflügeln, so dass Produktionsausfälle teilweise sogar überkompensiert werden“, erklärt Michael Klein von Donnerwetter.de.

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