(openPR) Berlin, 24.03.2015: Im Oktober 2014 verursachte der Ex-Hurrikan GONZALO erhebliche Sachschäden in Millionenhöhe. Zur Analyse von Sturmschäden bietet MeteoGroup ab sofort hochpräzise Windfelder für die Auswertung von Sturmereignissen in Europa an. Mit Hilfe dieser Daten können Versicherer schnell und einfach abschätzen, welche versicherten Gebäude betroffen waren und welche Schadensummen zu erwarten sind.
Im Herbst 2014 wurde Europa von einem besonders schweren Sturm heimgesucht. Der Ex-Hurrikan GONZALO führte im Oktober 2014 in mehreren europäischen Staaten zu erheblichen Behinderungen im Luft- und Straßenverkehr. Mit Böen bis zur Orkanstärke und hohen Niederschlagsmengen führte er unter anderem allein in Süddeutschland zu erheblichen Sachschäden, die sich nach Medienberichten auf etliche Millionen Euro beliefen.
Zur Abschätzung von Sturmschäden dieses Ausmaßes und daraus resultierenden Schadensummen bietet MeteoGroup hochpräzise Windfelder historischer und aktueller Sturmereignisse, sogenannte „Footprints“ an. Einige Rückversicherer nutzen diese Daten bereits erfolgreich. MeteoGroup betreibt international eigene Unwetterzentralen sowie ein eigenes Messnetz von 1.300 Wetterstationen. In Kombination mit den 17.000 Wetterstationen der nationalen Wetterdienste ist es das dichteste Messnetz seiner Art und bietet damit eine der größten Wetterdatenbanken weltweit. „Wir haben ein spezielles Verfahren für die Interpolation von Wetterstationsdaten, Wettermodelldaten und Radardaten entwickelt. Und können so hochaufgelöste, präzise Windfelder sowohl für die Winter- als auch Sommermonate berechnen“, erläutert Sebastian Glink, Business Unit Manager Insurance bei MeteoGroup.
Präzise Wetterdaten garantieren Versicherern eine zuverlässige Erkenntnis über die Schadensursache. Neben der Abwicklung von Einzelschadenfällen erlauben die Footprints insbesondere die schnelle Analyse von Massen- und Kumulschäden und stellen somit einen besonderen Mehrwert dar. Die Footprints ermöglichen eine schnelle Analyse über den versicherten Gesamtbestand und die Berechnung erster Schadenprognosen direkt nach dem Eintreten eines Unwetters. MeteoGroup stellt die Footprints zur Verarbeitung in Geographischen Informationssystemen (GIS) bereit. Zudem liefert der Wetterdienst georeferenzierte Unwetterwarnungen und weitere Wetterdaten in GIS-kompatiblen Datei-Formaten wie ESRI-Shape File.
Umfangreiche Analysen von herausragenden Wetterereignissen der vergangenen Jahre der Experten der MeteoGroup-Unwetterzentrale sind hier nachzulesen: http://www.unwetterzentrale.de/uwz/221.html
Mehr Informationen unter www.meteogroup.com
Bildmaterial zum Downloaden: http://www.meteogroup.com/de/de/ueber-uns/presse/presse/article/meteogroup-erweitert-das-produkt-portfolio-fuer-versicherer-europaweite-footprints-zur-schnellen-un.html




