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Ein Dialog über „Geschützte Gastlichkeit“

03.11.201115:06 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Ein Dialog über „Geschützte Gastlichkeit“
Referenten und Veranstalter v.l.n.r.: Reinhard Eberl-Pacan, Christoph Ewald, Frieder Kircher, Peter Hilgers und Stefan Koch
Referenten und Veranstalter v.l.n.r.: Reinhard Eberl-Pacan, Christoph Ewald, Frieder Kircher, Peter Hilgers und Stefan Koch

(openPR) „Die BFSB ist in Berlin angekommen“

Spannender Dialog

http://eberl-pacan.de



Einen spannenden Dialog zwischen Nutzern und Experten über den Brandschutz für Hotels und Ferienwohnungen bot das 1. Berliner Brandschutz-Fachgespräch, das von der „Bundesvereinigung der Fachplaner und Sachverständigen im vorbeugenden Brandschutz“ (BFSB) zusammen mit dem Feuertrutz Verlag am 26.10.2011 in Berlin veranstaltet wurde.

„Die BFSB ist in Berlin angekommen!“ Mit diesen Worten begrüßte Peter Hilgers, Schirmherr und Vorsitzender der BFSB, die ca. 90 Teilnehmer der Veranstaltung in Berlin-Adlershof. Der intensive Dialog zu aktuellen Themen im Brandschutz zwischen Betreibern, Nutzern, Architekten und Brandschutzplanern, der bisher in Köln stattfand, soll künftig in der Bundeshauptstadt einen zentralen und festen Platz in der Öffentlichkeitsarbeit der BFSB erhalten.

Brände bedrohen Leben und Gesundheit

Brände in Hotels und Beherbergungsbetrieben bedrohen Leben und Gesundheit von Gästen und Personal. Ursachen sind vielfach bauliche Mängel wie ungeeignete Fluchtwege, fehlende Technik, z. B. eine Brandmeldeanlage oder Fehlverhalten aufgrund fehlender Ausbildung des Personals oder falscher Information der Gäste, betonte Reinhard Eberl-Pacan, Architekt und Brandschutzplaner in Berlin, in seinem Vortrag „Geschützte Gastlichkeit“, der die Veranstaltung eröffnete.
Eine frühe und gute Brandschutzplanung mache sich daher sowohl beim Entwurf als auch bei der Umsetzung und im Betrieb bezahlt. „Binden Sie bei Ihrer Planung rechtzeitig einen Brandschutzplaner ein. Die Bundesvereinigung der Fachplaner und Sachverständigen für den vorbeugenden Brandschutz (BFSB) bietet bundesweit eine große Auswahl kompetenter Partner.“ empfahl Reinhard Eberl-Pacan.

Bauaufsichtliche Behandlung von Beherbergung in Ferienwohnungen

Durch die Änderung der Berliner Betriebsverordnung „gelten die Anforderungen der Musterbeherbergungsverordnung auch für die Beurteilung von Beherbergungsstätten, in denen eine Beherbergung in Ferienwohnungen stattfindet“, erläuterte Christoph Ewald von der Obersten Bauaufsicht Berlins in seinem Referat: zur „Muster–Beherbergungstättenverordnung“.
„Ein Gebäude mit (Ferien)Wohnungen kann zu einer Beherbergungsstätte werden, wenn Beherbergung in Ferienwohnungen statt in Hotelzimmern stattfindet,“ trug Christoph Ewald vor und wies auf die Anforderungen für solche Beherbergungsbetriebe, jedoch auch die Schwierigkeit der Nachweisführung durch die Bauaufsicht hin.

Ansichten eines Brandschutzexperten

„Die Schutzziele des Brandschutzes – vom Hotel bis zur Ferienwohnung“ stellte Frieder Kircher, Leitender Branddirektor der Berliner Feuerwehr in seinem Referat vor. In einem Diskurs stellte er die Risiken und die Probleme der Feuerwehr bei Hotels und Ferienwohnungen gegenüber: „Dem höheren Risiko von Hotels stehen schärfere baurechtliche Forderung gegenüber, die für Ferienwohnungen aus Verhältnismäßigkeitsgründen nicht überall zu rechtfertigen sind.“
Als Lösung empfahl er eine Reihe von Maßnahmen zur Brandvermeidung und frühzeitigen Alarmierung der Nutzer im Brandfall, die auch für Ferienwohnungen einen erheblichen Sicherheitsgewinn bedeuten.

„Brandschutz – ein ungeliebtes Kind?“

Unter diesem Titel trug Rechtsanwalt Stefan Koch aufschlussreiche Fallbeispiele aus seiner anwaltlichen Praxis vor. Dabei zeigte er auf, wie weit bauordnungsrechtliche Anforderungen von realen Hotelnutzungen abwichen und wie diese durch geschickte Kompensationen und Vereinbarungen zwischen den Beteiligten in ein „rechtliches“ Gleichgewicht gebracht werden konnten.
An Stelle von langwierigen gerichtlichen Auseinandersetzungen sei ein Vergleich zwischen den Kontrahenten auf Basis einer wirtschaftlichen Brandschutzplanung immer der bessere Weg, betonte Stefan Koch.

Diskussionen und Fragen

Unter der Moderation von Reinhard Eberl-Pacan, der den kurzfristig erkrankten Günter Ruhe vom Feuertrutz Verlag ersetzte, war der zweite Teil der Veranstaltung Diskussionen und Fragen der Teilnehmer gewidmet. Hier entwickelte sich besonders hinsichtlich der speziellen Berliner Fragestellung zu Beherbergungsstätten in Ferienwohnung ein lebendiges Gespräch.
Neben dem Schirmherrn und den Referenten versammelten sich auf dem Podium in lockerer Runde Klaus Rohrbeck, Direktor Technik der Accor Hospitality Germany GmbH, verantwortlich für den Bereich Technik/ Neubau/ Renovierung in Deutschland, Herbert Dreise, Geschäftsführer der STB Paul Hahn Gesellschaft für Arbeits- und Umweltschutz mbH, Sven Reiche, Leitung des Berliner Brandschutz-Centers der Minimax Mobile Services GmbH & Co. KG und Oliver Binding, Senior Underwriter in dem Bereich Risikomanagement/ Sachversicherung der Mannheimer Versicherungs AG.
Die aufgeschlossene Diskussion, die vielfältigen Fragen und kompetenten Antworten zeigten einmal mehr, dass effektiver und wirtschaftlicher Brandschutz nur im Dialog der Beteiligten umzusetzen ist.

Parallele Fachausstellung

Auf einer Fachausstellung namhafter Firmen aus dem Bereich des vorbeugenden Brandschutzes konnten sich die Teilnehmer über aktuelle Produkte und Entwicklungen zum Brandschutz unterrichten.
Besondere Beachtung fand dabei der Stand der „econstra“ - Fachmesse für Ingenieurbau & Bauwerksinstandsetzung in Freiburg/ Breisgau als innovative Plattform für den Zukunftsmarkt „Ingenieurbau“, in den zunehmend auch der Brandschutz Eingang findet.
Daneben stellten hagebau Brandschutz-Allianz, Minimax Mobile Service, Rütgers Organics, Zapp-Zimmermann Brandschutzsysteme, Wichmann Brandschutz-Systeme, Hekatron Partner für Brandschutz, Jockel Brandschutztechnik, Tenado Protect, GTM Systemtreppen und FLAMRO Brandschutz-Systeme dem interessierten Fachpublikum ihre Leistungsfähigkeit vor. Sie leisteten damit gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Brandschutz-Fachgesprächs.

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