(openPR) „Eltern sind verantwortlich für die Erziehung ihrer Kinder. Sie haben das Recht, deren Betreuung selbst in die Hand zu nehmen. Aber im Unterschied zu den großen Wohlfahrtsverbänden haben Eltern keine Lobby“, sagte Hannes Lachenmair, Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen, im Gespräch mit TM sozial.
Deshalb fordert Lachenmair die Anerkennung von Elterninitiativen als eigenständige Trägerform für die Kinderbetreuung. Damit verbunden wären auch Gelder, die bisher den Kommunen oder anderen Trägern zu Gute kommen. Die Eltern würden dadurch unabhängiger gegenüber den Interessen von Verbänden und Gemeinden.
In diesem Zusammenhang setzen sich die Elterninitiativen für neue Konzepte der Kinderbetreuung ein. Zum Beispiel gebe es kaum noch Räume, in denen Kinder sich frei bewegen können. „Freilaufende Kinder – das gibt es fast gar nicht mehr“, bemängelt Lachenmair.
Wichtig sei, Kinder in der Erziehung nicht zu bevormunden. „Eltern sollten sich die Zeit nehmen, herauszufinden, wer ihre Kinder sind anstatt ihnen zu sagen, wer sie sein sollen“, so Lachenmaier.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen besteht seit 1986. Ein Netzwerk von 24 Beratungsstellen in ganz Deutschland sorgt für die Interessen von über 8500 Elterninitiativen.
Kontakt Hannes Lachenmair
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Telefon: 089 - 4706503
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