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Ältere Mitarbeiter werden zum wichtigsten Kapital

02.11.201114:00 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Ältere Mitarbeiter werden zum wichtigsten Kapital
Demographischer Wandel in Unternehmen
Demographischer Wandel in Unternehmen

(openPR) Deutschlands wirtschaftliche Zukunft hängt von der Gesundheit der älteren Erwerbsbevölkerung ab: Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Arbeit, Alter und Gesundheit“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) aus dem Jahr 2011. Für Arbeitgeber heißt das: Wer morgen noch wettbewerbsfähig sein will, muss heute mithilfe ergonomischer Arbeitsplätze in die Gesundheit seiner Mitarbeiter investieren.



Marko Könönen, Geschäftsführer des Hamburger Arbeitsplatz-Einrichters Treston: „Schon bei der Planung des Arbeitsplatzes muss man Ergonomie und individuelle körperliche Besonderheiten der Mitarbeiter einkalkulieren. Man kann gar nicht früh genug damit beginnen. Auf der Weltleitmesse für Elektronikfertigung productronica, die vom 15. bis 18. November in München stattfindet, konzentrieren wir uns auf dieses Thema.“

Eine aktuelle Untersuchung des Statistischen Bundesamtes belegt: Die steigende Lebenserwartung und stagnierende Geburtenzahlen lassen unsere Gesellschaft schrumpfen und immer älter werden. 2050 wird Deutschland zwischen 69 und 74 Millionen Einwohner haben (derzeitige Einwohnerzahl: rund 82 Millionen). Das durchschnittliche Alter wird von derzeit 42 auf 50 Jahre steigen. Auf die Arbeitswelt bezogen: 15,5 Millionen erwerbsfähige Deutsche sind momentan zwischen 50 und 64 Jahre alt, 2020 werden es bereits rund 19,5 Millionen sein.

Dynamik statt Verschleiß

Die Formel lautet: Je schlechter die Arbeitsplatz-Einrichtung, desto größer der gesundheitliche Verschleiß des Mitarbeiters. Im Alter nimmt die Muskelkraft ab, das Körpergewicht zu. Da die Muskeln Wirbelsäule und Gelenke tragen, verursacht ihr Rückgang absehbare Rückenprobleme.
Ein Lösungsansatz ist das dynamische Arbeiten: Mittels stufenlos höhenverstellbarer Sitz-Steh-Arbeitstische können Mitarbeiter sich während der Arbeit bewegen und so ihre Muskulatur stärken. Die Firma Treston hat dieses Wissen bereits in ihre Möbel-Lösungen einfließen lassen, so Könönen: „Unsere Arbeitstische sind sowohl in der Höhe als auch in der Neigung verstellbar, die frei wählbaren Regalböden zusätzlich in der Tiefe. So bleiben die Mitarbeiter beweglich.“ Das Unternehmen fertigt auf Kundenwunsch auch Sonderlösungen.

Kein Schattendasein fristen

Neben passenden Arbeitstischen und -stühlen sind auch die Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz wichtig. Eine Studie des BKK Bundesverband aus dem Jahr 2007 besagt: Arbeitnehmer zwischen dem 40. und 55. Lebensjahr brauchen 50 Prozent mehr Licht, Arbeitnehmer über 55 Jahre sogar 100 Prozent.

Treston beobachtet hier immer wieder Nachholbedarf. Marko Könönen: „Gerade das Thema Licht wird von Unternehmen gerne unterschätzt. Eine schlechte Beleuchtung macht müde und lässt die Konzentration leiden. Wir haben früh begonnen, leistungsfähige Arbeitsplatz-, Seiten- und Lupenleuchten in unser Programm aufzunehmen, die man je nach Tätigkeit, Alter des Mitarbeiters und Tageslichtverhältnissen anpassen kann.“

Gesundes Arbeiten kann man lernen

Die besten Arbeitsmöbel und stärksten Leuchten nutzen jedoch nichts, wenn die Mitarbeiter nicht auf eine gesunde Körperhaltung achten. Marko Könönen: „Ob Haltungs-, Bewegungs- oder Belastungswechsel: Unternehmen müssen ihren Mitarbeitern immer wieder Auffrischungskurse und kostenlose Untersuchungen bieten, damit diese aktiv ihre Gesundheit fördern und erhalten können.“

Das vielzitierte lebenslange Lernen bezieht sich eben nicht nur auf die fachliche Kompetenz, sondern auch auf die Gesundheit.

Zugrundeliegende Studien

BKK Bundesverband: "Beschäftigungsfähigkeit erhalten! Strategien und Instrumente für ein langes gesundes Arbeitsleben", 2007.

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA): „Alles grau in grau? Älter werdende Belegschaften und Büroarbeit“, 2008.

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), "Arbeit, Alter und Gesundheit - eine Herausforderung für die Arbeitswissenschaft", 2011

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