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Wenn die Schmerzen über den Kopf wachsen

02.11.201112:58 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Wenn die Schmerzen über den Kopf wachsen
Die EU-Versandapotheke rät
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(openPR) Etwa 54 Millionen Deutsche leiden unter Kopfschmerzen. Knapp die Hälfte ist von Spannungskopfschmerzen betroffen, etwas mehr als ein Drittel wird von Migräne gequält. Es gibt aber noch fast 200 weitere Arten von Kopfschmerzen.
Schon aus dem Altertum ist überliefert, wie sehr die Menschen unter den verschiedenen Arten der Kopfschmerzen litten. Im Zweistromland hielt man die Kopfschmerzen noch für ein von Dämonen verursachtes Problem, das insbesondere in schweren Fällen mit der Öffnung der Schädelkalotte zu beheben sei. Hippokrates empfahl dagegen bereits, zur Behandlung heilende Kräuter auf den Schädel aufzulegen. Die Erforschung der Migräne machte sogar erst im 20. Jahrhundert größere Fortschritte. So trennte man sie erst in den 50er Jahren in Entstehung, Diagnose und Behandlung von den sonstigen Kopfschmerzen.


Heute leiden etwa 70 % der Deutschen unter Anfällen von Kopfschmerzen oder chronischen Kopfschmerzen. Gerade die chronischen sind natürlich ein Problem. Sie belasten die Betroffenen schwer und können sogar das Leben so stark einschränken, dass es sich um eine regelrechte Behinderung handelt.
Kopfschmerzen sind natürlich nicht immer gleich. Sie können schon in der Art der Beschwerden unterschieden werden. Wo treten sie auf: an der Schläfe oder am Hinterkopf? Sind sie vielleicht nur einseitig? Sind sie dumpf-drückend, stechend oder pulsierend? Treten sogar Sehstörungen, Übelkeit oder Erbrechen auf? Gerade in letzteren Fällen sollte nicht einfach zur Selbstmedikation gegriffen werden, sondern besser ein Arzt aufgesucht werden, um sicherzustellen, dass keine andere Erkrankung dahintersteckt.
Wenn es drückt, pocht oder pulsiert
Die Kopfschmerzen werden von den Wissenschaftlern in primäre und sekundäre unterschieden. Sekundäre sind Begleiterscheinungen von Krankheiten wie Bluthochdruck, Sonnenstich, unkorrigierte Kurzsichtigkeiten oder Gebissfehlstellungen oder Nebenwirkungen beispielsweise von Medikamenten. Die primären Kopfschmerzen sind dagegen kein Symptom, sondern die eigentliche Erkrankung. Sie werden in ihrer Art und Häufigkeit unterschieden, ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur richtigen Behandlung. Danach unterscheidet man drei Gruppen von primären Kopfschmerzen: den Spannungskopfschmerz, die Migräne und andere nicht durch Medikamente oder Krankheiten induzierte Kopfschmerzen.
Weltweit sind die meisten Menschen mehrheitlich von Spannungskopfschmerz betroffen. Die Ursachen für diesen dumpfen, oft drückenden Schmerz sind bis heute nicht endgültig geklärt. Er wird unterschieden in einen seltenen, vorübergehenden Kopfschmerz und einen anhaltenden, chronischen. Bei Spannungskopfschmerzen wirken die klassischen Arzneien auf Basis von ASS, Paracetamol oder Ibuprofen im Allgemeinen sehr gut. Diese Mittel wirken entzündungshemmend und schmerzstillend, zum Teil auch fiebersenkend. Wichtig ist, dass Kindern unter 14 kein ASS verabreicht werden sollte. Gerade bei Spannungskopfschmerzen kann aber auch ohne Arzneien etwas gemacht werden. Als sehr hilfreich haben sich Entspannungsübungen, Techniken zur Stressbewältigung und Ausdauersport erwiesen.
Ich hab Migräne …
Die besonders gefürchtete Migräne, die Frauen tatsächlich häufiger als Männer betrifft, geht nach heutigem Stand auf eine angeborene Veranlagung zurück. Die eigentlichen Ursachen sind weiterhin ungeklärt. Bisher wissen die Mediziner, dass eine Störung der Schmerzverarbeitung vorliegt. Auf die „zu stark“ empfundenen Reize reagiert das Gehirn mit Symptomen wie Übelkeit und Lichtscheu. Man vermutet, dass Faktoren wie Schlafmangel und Stress Auslöser für diese Störung sein können. Besonders typisch bei Migräneattacken: Sie konzentrieren sich auf eine Kopfhälfte, verlaufen pulsierend in Anfällen und haben Begleiterscheinungen wie Übelkeit bis hin zu Erbrechen und eine übermäßige Empfindlichkeit gegenüber Licht und Lärm. Ein kleiner Teil der chronisch Betroffenen hat bereits im Vorfeld Symptome, die auf einen herannahenden Anfall hinweisen: die sogenannte Aura. Sie kann sich durch Sehstörungen oder Taubheitsgefühle bemerkbar machen. Migräne wird meist mit Triptanen behandelt, früher auch mit Ergotamin.
Kopfschmerzen können ein Anzeichen für bedrohliche Erkrankungen oder Verletzungen sein. Bei sehr häufigen oder lange anhaltenden Kopfschmerzen – auch Spannungskopfschmerzen – sollte der Arzt aufgesucht werden. Besonders plötzliche und starke Kopfschmerzen müssen sogar unbedingt von einem Arzt untersucht werden! Denn es kann eine Blutung oder eine Entzündung der Hirnhaut vorliegen, die schleunigst behandelt werden muss.

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