(openPR) Dinslaken, 31.10.2011-
Es geht heimwärts und für fast 80 angolanische Kinder damit ein lange ersehnter Wunsch in Erfüllung. Die Mädchen und Jungen, die für medizinische Behandlungen mithilfe von Friedensdorf International mehrere Monate in Deutschland verbrachten, dürfen bald wieder ihre Familien in die Arme schließen.
Würde ein Teil des Geldes, den die angolanische Regierung für die Errichtung
von Luxushotels und Einkaufszentren in der Hauptstadt Luanda ausgibt, in das Gesundheitswesen investiert, bliebe vielen Kindern die Trennung von ihrer Familie erspart. Sie könnten dann in ihrem Heimatland versorgt werden. Beim 49. Hilfseinsatz, den Friedensdorf International derzeit durchführt, stammt mehr als ein Drittel der verletzten und kranken Kinder aus der Hauptstadt Angolas selbst – einer der teuersten Hauptstädte der Welt. In den Provinzen ist die medizinische Versorgung der Bevölkerung meist noch schlechter.
Zusammen mit den Kindern reisen auch dieses Mal wieder verschiedene Hilfsgüter in das südwestafrikanische Land. Medikamente, orthopädische Hilfsmittel, Verbandsmaterial und Kleidung stellen eine dauerhafte Versorgung der kleinen heimgekehrten Patienten sicher. Die Mitarbeiter der angolanischen Partnerorganisation „Kimbo Liombembwa“ gewährleisten vor Ort die gewissenhafte Verteilung und Verwendung der Hilfsgüter
Während die gesunden Kinder sich morgen (01.11.) auf den Heimweg begeben und kurze Zeit später das Wiedersehen mit ihren Familien feiern werden, bereiten sich andere Kinder auf ihren Weg ins Ungewisse vor. Ein Friedensdorf-Team ist seit dem 24. Oktober in Luanda und koordiniert dort gemeinsam mit den angolanischen Partnern und den Friedensdorf-Kollegen in Deutschland die für Freitag (04.11.) geplante Ankunft von voraussichtlich über 70 verletzten Kindern, denen noch bevorsteht, was die anderen bereits hinter sich haben: gesund werden.
Auch der 49. Hilfseinsatz des Friedensdorfes in Angola wird wieder von Sternstunden, der Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks unterstützt, die die Kosten für den Charterflug übernimmt.



