(openPR) Sicher durch den Winter – Jetzt auf Winterreifen umrüsten!
Bonn, 27.10.2011 – Der Herbst ist bereits in vollem Gange, die Tage und Nächte werden kälter, erster Bodenfrost und Eisregen wurden bereits in einigen Teilen Deutschlands gemeldet. Höchste Zeit, sich und sein Auto für den kommenden Winter zu rüsten. Frostschutz ins Kühlwasser und in die Scheibenwaschanlage, Eiskratzer griffbereit, die Heizung überprüfen, eine Decke auf die Rückbank und natürlich und vor allem: Winterreifen aufziehen lassen! Von Oktober bis Ostern ist Winterreifenzeit, sagt die Faustregel. Seit in Deutschland im vergangenen Dezember die situative Winterreifenpflicht eingeführt wurde, müssen Autofahrer bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Reifen unterwegs sein, die die M+S-Kennzeichnung (Matsch und Schnee) haben. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) weist die Autofahrer auf die Notwendigkeit von qualitativ hochwertigen Winterreifen in der kalten Jahreszeit hin.
Mehr Sicherheit auf winterlichen Straßen
Im Dezember 2010 waren laut Bericht der Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger (KÜS) bundesweit bereits rund 90 Prozent aller Autofahrer mit Winterreifen unterwegs. Die letzten beiden Winter waren besonders kalt. Im Jahr 2007 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 5.230 Unfälle wegen Schnee- und Eisglätte verzeichnet. Im letzten Jahr waren es 19.458 Unfälle. Wenn technische Mängel als Unfallursache festgestellt wurden, lag dies zum überwiegenden Teil an den Reifen. Deshalb sollte beim Kauf der Winterreifen vor allem auf Qua-lität geachtet werden. Wer zu Billigreifen greift, muss vor allem mit längeren Bremswegen rechnen. Qualitativ hochwertige Reifen haben einen höheren Entwicklungsstand und meist auch eine höhere Sicherheitsreserve als billige Reifen.
Warum Winterreifen? Meine Sommerreifen haben doch noch ganz viel Profil!
Diesen Gedanken haben sicher einige Autofahrer, die Anfang des Jahres neue Sommerreifen aufge-zogen haben. Es ist aber nicht die Profiltiefe, die den Winterreifen zum Winterreifen macht. Diese sollte bei mindestens 4 mm liegen, damit ein optimales Fahrverhalten und die bestmögliche Bodenhaftung gewährleistet sind. Winterreifen unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von Sommerreifen. Zu allererst haben Winterreifen eine ganz andere Gummimischung als Sommerreifen, da sie auch bei Frost und Minus-Temperaturen ihre Form behalten müssen und deshalb elastischer sind. Winterreifen unterscheiden sich auch in der Art des Profils von Sommerreifen: Klar erkennbare Lamellen auf der gesamten Lauffläche bis in die Reifenschulter sorgen für bestmöglichen Grip auf nassen und verschneiten Fahrbahnen beim Anfahren, Bremsen und in Kurven. Lamellen sind feine, meist zickzack- oder wellenförmige Einschnitte in den Profilblöcken. Sie bilden zahlreiche Griffkanten für den Schnee auf der Fahrbahn. In diversen Tests wurde nachgewiesen, dass der Bremsweg mit Winterreifen aus 50 km/h auf schneebedeckter Fahrbahn um knapp die Hälfte kürzer ist, als mit Sommerreifen.
Schon bei der Montage auf Nummer sicher gehen
„Achtung! Dein Reifen überholt dich!“ – Wer hat diesen Scherz nicht schon einmal gehört? Aber was, wenn daraus Realität wird? Immer wieder hört man von Unfällen, bei denen lose Radmuttern die Ur-sache waren. Um einem solchen Szenario vorzubeugen, sollten die Reifen am besten vom Reifenexperten montiert werden. Und damit man wirklich auf der sicheren Seite ist, ist es ratsam, auch das Angebot zum Nachziehen der Radmuttern nach 50 Kilometern wahrzunehmen. Wer sich dennoch für die eigenhändige Montage der Winterreifen entscheidet, sollte dabei unbedingt folgendes beachten: Zunächst müssen die Radmuttern am angehobenen Reifen angezogen werden, dann noch einmal, wenn das Auto auf allen vier Rädern steht. Und auch bei der Selbst-Montage unbedingt an das Nachziehen der Radmuttern nach 50 Kilometern denken!









