(openPR) Am 12. und 13.11.20011, in der Zeit jeweils von 10.00 – 18.00 Uhr begrüßt das KulturGut im Angerdorf Alt Marzahn die Besucher dieses Jahr mit über 40 Kunsthandwerkern.Darunter finden sich namhafte Keramiker, Floristen, Kerzenmacher, Holzgestalter und viele weitere Kunsthandwerker die ihre Waren und besonderen Einzelstücke präsentieren und zum Kauf anbieten.
Zur Unterhaltung können unsere Besucher einigen unserer Aussteller beim Schauspinnen, Korbflechten und Kunststricken über die Schulter blicken und Kinder können ihr Geschick beim basteln mit Holz unter Beweis stellen.Auch unsere ,,soziale Bücherstube,, begrüßt die Besucher an beiden Tagen.Mit Renaissance - Musik auf historischen Instrumenten werden die Besucher ab 14.00 Uhr durch ,,Corna Muse,, versorgt.
Zu den kulinarischen Angeboten gehören dieses Jahr nicht nur die zahlreichen Apfelsorten des ,,Obstgut Franz Müller,, , sondern auch unser Steinbackofen mit dem wir frisches Topfbrot herstellen, Empanadas am Stand sowie eine Waffelbäckerei und die beliebten Schmalzstullen.
Für BIO - Liebhaber bietet der Stand der ,,BIO – Kartoffel – Locke,, eine breite Auswahl an leckeren Kartoffelspezialitäten an.
Datum: 12.11. + 13.11.2011
Öffnungszeiten: 10 – 18 Uhr an beiden Tagen
freier Eintritt
Haltestelle Alt Marzahn: Tram M8 o. 18 ( vom S-Bhf Springpfuhl )
Bus 192 o. 154
Haltestelle Rebhuhnweg: Bus 192 o. 195 ( vom S-Bhf Marzahn )
Agrarbörse Deutschland Ost e.V.
KulturGut Alt Marzahn
Alt-Marzahn 23
12685 Berlin
Tel.:030/56294283
Über das Unternehmen
Der Verein AGRARBÖRSE Deutschland Ost e.V. wurde 1990 mit der Zielstellung gegründet, die Strukturanpassung der Agrar- und Ernährungswirtschaft der ehemaligen DDR und im weiteren Verlauf der fünf neuen Bundesländer an die Marktwirtschaft und damit an die neu gegebenen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu fördern.
Im Rahmen dieser Zielstellung betreute der Verein in Zusammenwirken mit anderen Partnern von 1991 bis 1993 ein Modellvorhaben der Bundesregierung zur Strukturförderung im Osten Deutschlands und wirkte aktiv am Aufbau von Systemen zur Markt- und Preisberichterstattung in den späteren neuen Bundesländern sowie an der Vermarktung von Agrarprodukten, von Vieh, Futter, Technik, Immobilen und Agrar- und Forstflächen. Dafür standen das "Deutschland Ost" im Namen des Vereins und die symbolisierten Tiere, Früchte und Gerätschaften in der Vereinssymbolik.
Mit Wirksamwerden der neuen politischen und wirtschaftlichen Strukturen in den neuen Bundesländern und unter Beachtung neuer gesellschaftlicher Anforderungen insbesondere im Umweltbereich orientierte sich der Verein zunehmend neu. Ökologische und ökologisch orientierte Projekte sowie Maßnahmen des Natur- und Umweltschutzes wurden erfolgreich realisiert. Im Ergebnis dessen gab sich der Verein 1996 eine neue Satzung, die das gemeinnützige Wirken in Zielen und Handlungsfeldern festschreibt.
Mit der Erlangung der Gemeinnützigkeit entschied die Mitgliederversammlung, den Namen und die Symbolik zu erhalten. Deutschland Ost stand und steht für das Bemühen, bewusst und aktiv an den wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und den gesamtgesellschaftlichen Veränderungen teilzunehmen. Die Symbole stehen heute für den Natur- und Landschaftsschutz, die Vermittlung von Informationen über ländliche Lebensweise (auch Berlin entstand aus dem Zusammenschluss von Dörfern, die von Handwerk, Ackerbau und Viehzucht lebten), das Betreiben eines landwirtschaftlichen Betriebes (Tierhof Marzahn) mitten im städtischen Ballungsgebiet als Lehr- und Informationsstätte, der ersten eigenen Schafherde im entstehenden Landschaftspark Herzberge mit 35 Tieren als Ausgangsstärke sowie für Förderung von Handwerk und Technik.
Seit seiner Gründung schuf der Verein durch Konzeptentwicklung und Projektumsetzung in unterschiedlichsten Bereichen Nachhaltiges im Berliner Stadtbild und im Denken und Handeln der Bürger sowie Arbeitsplätze im Rahmen der Arbeitsmarktförderung, motivierte und qualifizierte die Beschäftigten zur konsequenten Neuorientierung auf dem ersten Arbeitsmarkt, unterstützte Vermittlungsaktivitäten für neue Beschäftigung und begleitete in einigen Fällen den Weg in die Selbständigkeit. Heute sind wir anerkannter Ausbildungsbetrieb in zwei Berufsfeldern.
Es folgten Projekte in kulturellen, wissenschaftlichen, sozialen und Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit, der Wohnumfeldentwicklung und Standortentwicklung. Die Förderung der Mobilität von Senioren bestimmte neue Handlungsfelder ebenso wie die Integrationsunterstützung von Migranten. Heute bestimmt die Wahrnehmung von gesellschaftlicher Verantwortung als sozialer Dienstleister im engen Zusammenwirken mit öffentlichen Einrichtungen und Partnern das Handeln und Wirken des Vereins in allen vorgenannten Bereichen.
INFORMIEREN
Fachgerechte Information über ökologische, kulturelle und soziale Zusammenhänge.
AUFKLÄREN
Zielgruppengerechte Darstellung und Aufklärung von Vorgängen in der Natur, den natürlichen Kreisläufen und Wirkungsfeldern sowie der Sozialentwicklung und dem Zusammenleben der Menschen.
ERLEBEN
Aktives Erleben der vielfältigen Erscheinungsformen der Natur und von ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhängen. Nacherleben von ländlichen Lebensweisen durch Wahrung von Geschichte und Tradition.
BEGREIFEN
Aus dem Erleben der Natur und dem Verständnis sozialer Zusammenhänge sind das Wissen und das individuelle Begreifen der Natur und seiner unterschiedlichen Einflussfaktoren sowie sozialer Zusammenhänge zu fördern.
HANDELN
Aus dem Wissen, Erleben und Begreifen sind dauerhafte Motivationen und aktives Handeln zu fördern und zu entwickeln.
Im Rahmen der gemeinnützigen Arbeit des Vereins werden Leistungen zum Natur- und Landschaftsschutz, zur Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit, zu sozialen Diensten für Behinderte, Senioren und bedürftige Mitbürger, zur Förderung der Integration von Bürgern mit Migrationshintergrund, zur Kultur-, Sport- und Bildungsarbeit sowie zur Wohnumfeldgestaltung und Stadtteilentwicklung erbracht. Die Wahrnehmung der Verantwortung als sozialer Dienstleister und das enge Zusammenwirken mit öffentlichen Einrichtungen und vielen Partnern ist dabei ein wichtiges Handlungsmotiv der Leitung und Mitglieder des Vereins. Zur aktuellen Situation wird im Rahmen der Internetpräsentation in der Rubrik "Tätigkeitsbereiche" Auskunft gegeben.