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Fachkräfte sind das Zukunftsthema der Oberpfalz

Bild: Fachkräfte sind das Zukunftsthema der Oberpfalz
Die Teilnehmer am Oberpfalztag waren sich einig: Fachkräfte sind Zukunft! (Bild:Hübler)
Die Teilnehmer am Oberpfalztag waren sich einig: Fachkräfte sind Zukunft! (Bild:Hübler)

(openPR) Amberg (rmo). Rund um das Thema Fachkräfte hat sich der Oberpfalztag 2011 gedreht, zu dem das Regionalmarketing Oberpfalz gemeinsam mit der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz und der Industrie- und Handelskammer Regensburg für Oberpfalz / Kelheim am 21. Oktober in das Amberger Congress Centrum eingeladen hatte. Hochkarätige Referenten gaben sich auf dem Podium die Klinke in die Hand, um anhand von Expertenvorträgen und Best-Practice-Beispielen die Fachkräftesituation darzulegen und mögliche Lösungsstrategien aufzuzeigen, damit die Oberpfalz für den Wettkampf um Fachkräfte gut gerüstet ist.



„In diesem Jahr haben wir ein Thema gewählt, das vielleicht wie kein zweites die Zukunftsfähigkeit der Oberpfalz beeinflusst“, begrüßte Regierungspräsidentin Brigitta Brunner, 1. Vorsitzende des Regionalmarketing Oberpfalz, die rund 200 Gäste.

Schon heute gebe es Engpässe in bestimmten Berufszweigen, vor allem bei den Ingenieuren und in den technischen Berufen, führe Bayerns Europaministerin Emilia Müller aus. Dies könne zu einem „war for talents“, also zu einem „Krieg um Talente“ führen, befürchtet Müller.

Prof. Ralf Möller vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg sagte vorher, dass aufgrund des demografischen Wandels bis 2050 etwa ein Drittel weniger Personen für den Arbeitsmarkt zu Verfügung stehen werden. Konsequenzen daraus sind steigende Löhne und ein Rückgang der Arbeitslosigkeit. Schon jetzt sei die Zahl der schwer zu besetzenden Stellen angestiegen, führte Möller aus.
Zehn Handlungsfelder, in denen man aktiv werden müsse, um dem Fachkräftemangel entgegenzutreten, zeigte Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, auf. Dazu zählen unter anderem: die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss reduzieren, die Zahl der über 55-jährigen und der Frauen in Betrieben erhöhen oder die Zuwanderung von Fachkräften steuern.

Dabei stecke hinter jeder Fachkraft eine lange und intensive Ausbildung und der Ruf nach ständiger Fortbildung, betonte HWK-Präsident Hans Stark. „Natürlich können wir keine Rezepturen und Allheilmittel ausreichen, die wie bei einem grippalen Infekt die Beschwerden mehr oder weniger schnell lindern“, konkretisierte Stark die Problematik.

Praxisbeispiele

Aus der Praxis berichtete unter anderem Sabine Schönberger aus der Unternehmensleitung der Anton Schönberger Stahlbau & Metalltechnik in Wölsendorf: „Unser Erfolgsfaktor ist eine familienorientierte Personalpolitik.“ Diese nehme Rücksicht auf die unterschiedlichen Lebensphasen eines Mitarbeiters. Die Möglichkeit zur Heimarbeit, die Erstattung von Kindergartengebühren oder eine kostenlose Unfallversicherung sind einige Beispiele.
Nicht der Krieg um Talente soll bei Birgit Bauer-Groitl, Geschäftsführerin der Deutschen Technoplast GmbH aus Wörth an der Donau im Vordergrund stehen: „die Suche nach Talenten, keine Verschwendung von Talenten und die Wertschätzung von Talenten“, so fasste sie ihre erfolgreiche Personalpolitik zusammen.

Nach einem interessanten und informativen Nachmittag zog Peter Esser, Präsident der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim als Fazit: „Diese Bevölkerungsentwicklung ist nicht nur Schicksal, sondern Herausforderung. Wir haben heute eine Fülle von Ideen und guten Beispielen gehört, die zeigen, wie wir uns schon jetzt so aufstellen können, dass wir die kommende Entwicklung bestmöglich meistern können.“


Regionalmarketing will sich in Zukunft weiter um das Thema „Fachkräfte“ kümmern

Im Vorfeld des Oberpfalztags traf sich der Oberpfalzrat unter dem Vorsitz von Bayerns Europaministerin Emilia Müller zu einer Sitzung, in der es um die Strategie und die Ausrichtung des Vereins Regionalmarketing Oberpfalz in Ostbayern e. V. für die kommenden Jahre ging. Als Kernthema soll weiterhin das Thema "Fachkräfte" bearbeitet werden, so der einhellige Wunsch.
Zusammenfassend sagte Müller: "Oberpfalzrat und Oberpfalztag haben sich zu einer festen Größe und einem echten Alleinstellungsmerkmal für die Oberpfalz entwickelt. Sie bündeln die Kompetenz unserer Heimat und führen maßgebliche Entscheider zusammen. Gemeinsam arbeiten wir daran, den Spitzenplatz der Oberpfalz in Bayern, Deutschland und Europa weiter auszubauen und die Erfolgsgeschichte unserer Heimat fortzuscheiben."

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