(openPR) Studiengänge, die Lob verdienen - Stifterverband nominiert Finalisten im Wettbewerb "Cum Laude"
Ende Juli erreichte mich die Email von Martina Traub-Kaiser, dass sich "Studierende des IBD Studienganges am Cum Laude Wettbewerb beteiligt" hätten und sich auch noch eine IAT-Gruppe für diesen bundesweiten Hochkaräter-Wettbewerb bewerben werde. Zwei Monate später, am 20. September, kam die freudige Nachricht, "dass unser Studiengang IAT „International Accounting and Taxation“ von der Jury des Wettbewerbs „Cum Laude“ für einen der besten Studiengänge in Deutschland nominiert wurde."
Darüber freuen sich besonders ESB-Dekan Professor Dr. Ottmar Schneck und ESB-Studiendekan Professor Dr. Stephan Seiter: "Leider hat es IBD nicht in die nächste Runde geschafft. Vielleicht es für die Jury auch schwer zu vertreten, wenn gleich zwei Studiengänge einer Fakultät weiterkommen würden. Aber wenigstens in einem Fall geht es weiter."
Auch der Jury sei die Wahl nicht leicht gefallen, teilte Daniela Mägdefessel, Projektmanagerin beim Stifterverband, in ihrer Email mit: "Die Entscheidung ist gefallen. Die Jury hat auf ihrer Sitzung am 19. September 2011 die Studiengänge ausgewählt, die sich auf der Auswahlkonferenz zum Wettbewerb "Cum Laude" präsentieren werden. Die Auswahl ist der Jury wirklich nicht leicht gefallen: Alle Bewerbungen waren kreativ gestaltet, originell formuliert, sie erzählten Geschichten und bestachen durch Fakten."
Nun dürfen wir also gespannt sein, ob sich unser IAT-Masterstudiengang Ende November bei der Endausscheidung gegen folgende Konkurrenten durchsetzen kann:
- RWTH Aachen: Medizin (Modellstudiengang) (Staatsexamen)
- Hochschule Bremerhaven: Cruise Industry Management (B.A.)
- Zeppelin University Friedrichshafen: Communication and Cultural
Management (B.A.)
- Hochschule Fulda: Frühkindliche inklusive Bildung (B.A.)
- Duale Hochschule Karlsruhe: Unternehmertum (B.A.)
- Universität Passau: Kulturwirtschaft (B.A.)
- Hochschule Bonn-Rhein-Sieg: Maschinenbau (B.Eng.)
- Universität Witten/Herdecke: Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Staatsexamen)
Was zeichnet einen guten Studiengang aus?
Für Hochschulpolitiker vielleicht eine hohe Absolventen-Quote innerhalb der Regelstudienzeit. Für die Wirtschaft sind große Praxisanteile häufig ein wichtiges Qualitätskriterium, während viele Professoren den Wert in größtmöglicher Forschungsnähe sehen.
Doch auf was kommt es Studierenden an, die einen Studiengang aus täglicher Erfahrung in seiner Gesamtheit kennen?
Weil die letzte Frage entscheidend ist, gibt es den "Cum Laude"-Wettbewerb, für den auch die Studierenden die Vorschläge einreichen. Dieses Mal waren es 82 Studiengänge über deren Nominierung die überwiegend mit Studierenden besetzte Jury des Stifterverbandes entscheiden musste. Dabei werden besonders gute Studiengänge von den Fachschaften der Hochschulen vorgeschlagen.
Die ausgewählten Studiengänge zeichnen sich durch besondere Lehr- oder Prüfungsformate aus, bereiten Inhalte im Curriculum neu auf, verschränken Theorie und Praxis besser und bieten den Studierenden insgesamt große Freiräume für individuelle Schwerpunktsetzungen. All diese Kriterien sehen die Studierenden das ESB-Masterstudiengangs gegeben. Für Professor Dr. Detlev Schrade, Studiendekan MA International Accounting and Taxation, ist das nicht verwunderlich, vertieft "der Master-Studiengang International Accounting and Taxation (IAT) die Kenntnisse eines grundständigen betriebswirtschaftlichen Studiums und vermittelt ein fundiertes und praxisorientiertes Expertenwissen."
"Der Wettbewerb hat schon jetzt deutlich gemacht, worauf es Studierenden vor allem ankommt: auf ein gutes Miteinander von Lernenden und Lehrenden. Den Studierenden ist es wichtig, ernst genommen zu werden und Möglichkeiten zu haben, eigene Ideen ins Studium einzubringen", sagt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes.
Die Finalisten sind nun aufgerufen, sich auf einer Veranstaltung am 28. November 2011 in Berlin der Jury und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Bei dieser Präsentation sind sowohl die Studierenden als auch die Studiengangsverantwortlichen gefragt, dem Publikum und der Jury in einer kurzen Präsentation darzustellen, warum ihr Studiengang besonders gut ist.
Drei Auszeichnungen werden für die besten Studiengänge vergeben:
- Summa cum laude – 3.000 Euro
- Magna cum laude – 2.000 Euro
- Cum Laude – 1.000 Euro
Das Preisgeld geht an die Fachschaft, die den Studiengang vorgeschlagen hat.
Kriterien
Vorgeschlagen werden konnten Studiengänge aller Fächer und jeglicher Ab-
schlussart, die an staatlichen oder privaten, staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland angeboten werden.
Natürlich ist die Einschätzung eines Studiengangs immer subjektiv. Entscheidend für ein Qualitätsurteil ist deshalb eine gute und nachvollziehbare Begründung. Dabei sollen ausschließlich Kriterien eine Rolle spielen, die sich direkt aus dem Aufbau des Studiengangs ergeben, wie zum Beispiel
- gute Studierbarkeit/Strukturierung des Studiums/zeitliche Koordination
des Lehrangebots
- inhaltliche Abstimmung des Lehrangebots
- Transparenz der Lernziele
- innovative und vielfältige Lehr-/Lernformate
- Aktualität der Lehrinhalte und der vermittelten Methoden
- Praxisbezug/Praxisrelevanz der Lehrinhalte
- Verknüpfung von Theorie und Praxis
- Forschungsbezug
- Internationalität des Studiengangs
- Interdisziplinarität
- Freiräume für individuelle Akzentsetzungen oder fachliche Vertiefungsmöglichkeiten
- geeignete Mobilitätsfenster
- Überschneidungsfreiheit mit anderen Studiengängen
- Transparenz der Studien- und Prüfungsanforderungen etc.
Kriterien, die sich aus den allgemeinen Rahmenbedingungen für das Studium ergeben, zählen nicht (zum Beispiel: Betreuungsrelation, Qualität der Hochschullehrer, Bibliotheksausstattung, Raumsituation etc.).











