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Mail Art Mais Projekt hinterfragt Gentechnik und Finanzspekulation

24.10.201109:00 UhrKunst & Kultur
Bild: Mail Art Mais Projekt hinterfragt Gentechnik und Finanzspekulation

(openPR) Ein kleiner Anstoß kann zur großen Bewegung werden Mail Art war schon immer etwas für Freidenker, für Leute, die etwas bewegen, die sich nicht mit den Gegebenheiten abfinden, sondern ihre eigenen Gedanken äußeren wollen und sei es in Form von Postkarten. Im Zeitalter des Internets hat die E-Mail die Postkarte abgelöst. Das heißt nicht, dass Mail Art damit in Vergessenheit geraten ist. Im Gegenteil. Von dieser Mail Art sollen sich nun alle angesprochen fühlen, die schon lange über genmanipulierte Nahrungsmittel nachdenken. Ist genmanipulierter Mais wirklich dafür gedacht, das Hungerproblem der Dritten Welt zu lösen, oder geht es vordergründig darum, die Taschen geldgieriger Finanzhaie zu füllen. Jeder, der sich mit diesem Thema auseinandersetzen will, ist aufgerufen, sich an den PC zu setzen, um eine virtuelle Mail Art über Mais zu entwerfen. Alle Ideen, die in Form einer E-mail bei E-Mail ankommen, werden auf dem Internetportal unter http://corn.crosses.net veröffentlicht.



Bisher sind 32 Beiträge aus Ländern wie den USA, Mexiko, Peru, Uruguay, Argentinien, Frankreich, Spanien, Deutschland, Italien und Ukraine eingetroffen. Eine Jury gibt es nicht, wie üblich bei Mail Art. Wer meint, dass derartige Aktionen sowieso nichts bewirken und lieber nichts tut, sollte sich erinnern, dass sich erst recht nichts verändert, wenn alle schweigend hinnehmen, was Wirtschafts- und Finanzbosse diktieren.

Es ist an der Zeit, nachzudenken

Es wird von den Historikern und den alten Kulturen der Indianer in Amerika behauptet, dass die Zivilisation in Amerika mit dem Anbau von Mais begonnen hat. Aber was bedeutet Mais heute? Welche Auswirkungen hat Mon810 von Monsanto? Warum wird Mais für den sogenannten Biosprit gefördert. Welche Nahrung nehmen wir zu uns? Über diese und andere Fragen handelt dieses Mail Art Projekt Mais auf Mutter Erde, für eine Menschheit mit Lebensmittel ohne Gentechnik, gegen die Finanzspekulation mit den natürlichen Ressourcen von globalen Investoren. Die Frage ist, soll alles wortlos akzeptiert werden, was von Wirtschaftsbossen vor dem Hintergrund der Gewinnmaximierung vorgeschrieben wird oder tut man etwas dagegen. Viele Menschen beschäftigen sich nicht mit den wahren Hintergründen, sie fragen nicht, was wirklich hinter dem Einsatz von Genmais steckt und welche Auswirkungen das alles hat. Es herrscht zu viel Gleichgültigkeit unter einem Großteil der Bevölkerung. Nur deshalb sind eine derart gnadenlose Ausbeutung der Erde und solch undurchsichtige Finanzspekulationen, welche die ganze Weltwirtschaft ins Wanken bringt überhaupt möglich. Glücklicherweise gab es in der Geschichte der Menschheit immer Pioniere, die auf solche Missstände aufmerksam machen, und versuchen, etwas zu verändern. Zum Teil sind es ungewöhnliche, auf den ersten Blick vielleicht sogar recht unspektakuläre Mittel - wie Mail Art hier auf http://www.crosses.net.

Mail Art lebt

So war Mail Art teilweise schon frühzeitig eine Variante, politischen Widerstand zu leisten. Wörtlich übersetzt bedeutet Mail Art "Postkunst". Mail Art ist eine Möglichkeit der Kommunikation und gleichermaßen eine Kunstform. Ray Johnson, ein weltbekannter amerikanischer Künstler, gilt als einer der Begründer dieser Kunst, weil er diese Form der Kunst in einer eigenen Schule als New York Correspondance School einführte. Sein Ziel war es, sich gegen die Galerien und deren strenge Vorschriften aufzulehnen. Denn die Selektion basierte vor allem auf wirtschaftlichen Kriterien. Durch das Versenden der Kunstwerke per Post wurden diese im Prinzip jedermann zugänglich. Einfluss auf diese Kunstform nahmen unter anderem auch Fluxus und Pop Art. In den Folgejahren lösten sich sogar eine Reihe von Künstlern von den bisherigen Kunstformen komplett ab und beschäftigten sich nur noch mit Mail Art, sodass sich diese Kunst zu einem eigenständigen Medium entwickeln konnte. Wahre Mail Art ist dadurch gekennzeichnet, dass keine Gebühr anfällt, jeder mitmachen kann und alle Teilnehmer dokumentiert werden. Durch das Internet hat Mail Art weiter an Qualität gewonnen. Bei der Teilnehmerzahl lässt sich eine steigende Tendenz beobachten, sodass die Idee noch immer lebt.

Mail Art als politisches Medium

Mail Art gab es auch in der DDR. Bekannte Mail Art Künstler der DDR waren Robert Rehfeldt, der Chilene Guillermo Deisler und Sal-Gerd Beyer. Berühmt ist Beyers Nicaragua Hope and Politics Projekt. Mail Art kann auch poetisch sein. Es sind Gedankensplitter, die weiterverschickt werden und einladen, weitergedacht zu werden. Vielleicht laden die Ideen zum Maisprojekt ein, weiterzudenken und bewirken auf diese Weise etwas.

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