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„50 Prozent weniger Müll ist machbar“

21.10.201117:39 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Der Regisseur Valentin Thurn im Interview auf oeko-fair.de

Berlin, 21.10.2011. Mit seinem Film „Taste the Waste“, der im Herbst 2011 in die Kinos kam, hat der Regisseur Valentin Thurn großes Aufsehen erregt. Im Interview auf oeko-fair.de spricht er sich für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln aus.

„Niemand ist rational“. Mit dieser Feststellung erteilt Valentin Thurn der gängigen Vorstellung eine Absage, Verbraucher könnten sich mit ein bisschen Willenskraft gegen die Mechanismen der Werbung und des Merchandising von Lebensmitteln durchsetzen. Er plädiert dafür, stärker zu Hilfsmitteln zu greifen, um den Überblick in einer überbordenden Warenwelt zu behalten. Dazu zählt, Mahlzeiten besser zu planen und ganz simpel einen Einkaufszettel zu schreiben. Seiner Ansicht ist der Umgang mit Lebensmitteln ein psychologischer Prozess, der wieder stärker ins Bewusstsein zurückgeholt werden muss.

Thurn spricht sich dafür aus, bereits Kinder dazu zu erziehen, Lebensmittel wertzuschätzen. Eine Möglichkeit dazu könnten Praktika auf Bauernhöfen sein, die in Waldorfschulen bereits im Regelplan stehen. „Die Verbraucher müssen darin bestärkt werden, natürlich gewachsenes Gemüse zu essen“, so Thurn.

Der Regisseur fordert Politik und Handel auf, ebenfalls gegen Lebensmittelverschwendung aktiv zu werden. Eine Zuweisung seines Anliegens in bestimmte politische Lager lehnt er ab. „Ich finde es schön, dass das Thema so viele Aktivitäten sowohl bei den Grünen als auch bei der CSU hervorruft“, so Thurn. Zwischen der Angst vor leeren Regalen und dem gegenwärtigen Überfluss gebe es noch viel Handlungsspielraum. Zwar sei es nicht möglich, Lebensmittelmüll komplett zu vermeiden. „Aber 50 Prozent weniger ist definitiv machbar.“

Mehr zum Thema Lebensmittelverschwendung und Tipps für den Konsum von öko-fairen Lebensmitteln finden Sie auf www.oeko-fair.de.

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