(openPR) Langjährige Beobachter des Bildungssektors analysieren seit Jahren, wie sich die Schere zwischen den Anforderungen im Berufsleben und den Fähigkeiten der Schulabgänger immer weiter öffnet. Die Anforderungen im Berufsleben werden immer vielfältiger und fachspezifischer. Dementsprechend sind die Berufsmöglichkeiten exponentiell gestiegen und damit auch die Wahlmöglichkeiten.
Um den gestiegenen Anforderungen der Unternehmen und Organisationen an Spezialisierungen entgegen zu kommen, haben die Verantwortlichen in der Berufsbildung und der akademischen Bildung reagiert. Derzeit 356 Ausbildungsberufe sind beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) registriert. Die Hochschulrektorenkonferenz veröffentlichte die Zahl von derzeit über 12.500 in Deutschland akkreditierten Studiengängen (!).
Das Ergebnis: Junge Leute stehen einer immer größer werdenden Zahl an beruflichen Möglichkeiten gegenüber, denen sie keine eigenen Entscheidungskriterien entgegenzusetzen haben. Während junge Leute klare Entscheidungskriterien für die beste Jeans oder das beste und neueste Computerspiel haben, stehen sie Ihrer eigenen Zukunft und den vielfältigen Möglichkeiten allerdings relativ hilflos gegenüber.
Schüler und Eltern fühlen sich berechtigterweise überfordert, den Ausbildungs- und Berufsmarkt zu sondieren. Die Schere zwischen den „motivierten Überfliegern“ und denen ohne Fantasie für die Zukunft vergrößert sich. Hier gilt es, Unterstützung bei dem Erkennen der Potentiale des Schülers hinsichtlich einer passenden Berufswahl zu leisten.
Gut gemeinte Programme scheitern an mangelnder Individualität und mangelnder Vielfalt. Damit bleiben sie gut gemeint.
Als Unternehmen in der ungewöhnlichen inhaltlichen Verbindung von Filmproduktion und Qualifizierung hat die A.M.M.-Gruppe in den letzten Jahren verschiedene Module entwickelt, die Jugendliche bei der Wahl und Gestaltung ihrer Zukunft unterstützen. Die dabei gesammelten Erfahrungen in der Arbeit mit Jugendlichen und die Reaktionen auf Publikation der Ideen bei deutschlandweiten Tagungen sind unerwartet positiv.
Dies hat uns veranlasst, die Module erstmals zu einem Gesamtkonzept zusammenzufügen.
Der Ansatz der A.M.M.-Gruppe folgt grundsätzlich den Neigungen und Fähigkeiten des Jugendlichen. Erst dann kommt die Beschäftigung mit dem Markt.
Die A.M.M.-Gruppe hat in den letzten Jahren eine Vielzahl von Projekten mit dem
Inhalt beruflicher Orientierung durchgeführt. Stellvertretend seien hier genannt
- Umsetzung des Projektes “Lernen zu Studieren” im Auftrag der TH Wildau. Studienorientierung, Studienvorbereitung und Studienbegleitung für insgesamt über 1.800 junge Leute mit dem Fokus auf Ingenieur-wissenschaftliche Studiengänge.
- Drei jeweils einjährige Projekte, in denen junge Leute sich mit dem Berufsausbildungssystem in Deutschland intensiv beschäftigt haben und Filme über selbstständig ausgewählte Berufe erstellt haben (Nutzer der Filme sind Verbände, Unternehmen, das Bundesinstitut für Berufsbildung, IHKn in Berlin und Brandenburg)
Enge Kooperation mit dem Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung in Bonn und der Jobstarter-Initiative der Bundesregierung bei Projekten an der Schwelle von Schule zu Berufsausbildung.
In einer Informationsveranstaltung mit interessierten Eltern und Schülern erfolgt die Vorstellung der Systematischen Berufsorientierung und ein Kennenlernen des Dienstleisters und der handelnden Personen.
Persönlichkeitsanalyse
In einem ersten individuellen Gespräch werden systematisch die für die weitere Arbeit wichtigen Informationen erfasst. In dem Gespräch gewinnt der jeweilige Trainer ein erstes Bild von dem/der Teilnehmer/in.
In einem 2. Termin wird das erste Gespräch ausgewertet und geeignete Berufsfelder ermittelt.
Profiling
Abgleich der Anforderungen und Voraussetzungen für den anvisierten Beruf mit den Stärken des Probanden mithilfe eines strukturierten Gespräches und Erfassung der Ergebnisse. In einem individuellen Masterplan werden die nächsten Schritte für die weitere Berufsorientierung festgelegt.
Erste Tipps für die Suche nach einem geeigneten Praktikum bzw. Recherche zu gewünschten Auslandsaufenthalten.
Abschlussgespräch mit den Eltern
Das Treffen mit den Eltern stellt einen wichtigen Teil der Persönlichkeitsanalyse dar. In einem gemeinsamen Termin sollten die passenden Berufsbilder vorgestellt, besprochen und gemeinsam auf konkrete und realistische Ausbildungsgänge bzw. Studiengänge hingewiesen werden.
Praktische Umsetzung
Es wird eine konkrete Akquise auf Grundlage der vorherigen Ergebnisse angeboten, deren Zweck die Gewinnung eines Praktikums-, Studiums- oder Ausbildungsplatzes ist.
Gegebenenfalls wurde als zusätzliche Alternative ein Auslandsaufenthalt ermittelt.
Bewerbungstraining
Die Schulungen „Bewerbungstraining“ beschäftigen sich hauptsächlich mit der zunächst theoretischen Vermittlung der Dimensionen einer Bewerbung und dann der praktischen Übung. Dabei werden neben der Kommunikation auch Empathie und Sprache praktisch geschult. Die Beteiligung soll die Zahl von 10 TeilnehmerInnen nicht überschreiten, um hohen Ansprüchen gerecht zu werden.
Kameraaufnahme zur Selbstaufmerksamkeit
Zur Vertiefung werden die erlernten Mittel der Rhetorik unter Anwendung einer Stresssituation mittels Kamerabegleitung durch professionelle Kamerateams geübt und geschärft.
And Action
Auf alle Ergebnisse der vorherigen Arbeit wird ein individuelles auf den Arbeitsmarkt und den/r Teilnehmer/In angepasstes Bewerbungsvideo im klassischen 35 sec-Format erstellt, um die Chancen einer erfolgreichen Bewerbung durch das Nutzen von ungewöhnlichen Mitteln zu erhöhen. Der Teilnehmer erhält 2 fertige DVD mit dem Bewerbungsvideo.
Weitere Themen können nach Bedarf angeboten werden :
Vorbereitung Assessment Center
Lernen und Arbeitstechniken
Prüfungsvorbereitung
Zeitmanagement
“Gute Bildung kostet Geld“. Jedes Modul umfasst unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Insgesamt stehen die Trainer jedem Schüler etwa 30 h direkt zur Verfügung. Je nach individuellem Plan entspricht das dem Preis eines Laptops und ist es sicher eine gute Investition. Eine Investition in die eigene Zukunft.
Was sie jetzt lernen werden Sie ihr ganzes Berufsleben brauchen.













