(openPR) Beim XXX. Treffen der International Clinical Hyperthermie-Gesellschaft (International Clinical Hyperthermia Society, ICHS) in Tiflis wurde der Begründer und wissenschaftliche Leiter der Kölner Oncotherm GmbH, Prof. Dr. András Szász, zum neuen Präsidenten gewählt. Der „Vater“ der modernen Oncothermie folgt auf Professor Dr. P. Nodar Mitagvaria, Life Science Research Centre, Georgien. Szász: "Die Hyperthermie wird nach und nach zu einem integrativen Bestandteil der onkologischen Therapien. Von Beginn an zeichnete sich die ICHS-Gesellschaft durch nationale und internationale Bemühungen aus, die Anerkennung der Hyperthermie als komplementäre Behandlungsmethode zu erreichen."
Die Gesellschaft versteht sich als interdisziplinäres Forum, um wissenschaftliche Grundlagen und Erfahrungen mit der Hyperthermie zu diskutieren. Dazu versammeln sich unterschiedlichste Fachrichtungen: In der ICHS sind Chirurgen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Medizinphysiker, aber auch Krankenschwestern und Anbieter von klinischen Hyperthermie-Geräten vertreten. Die Gesellschaft tritt jährlich zusammen. Das Treffen in Tiflis wurde mit dem Life Science Research Centre, der georgischen National Academy of Sciences, dem National Cancer Centre of Georgia sowie dem Institut für Klinische Medizin veranstaltet. 2012 trifft sich die ICHS in Budapest.
"Nil Nocere" diesem hippokratischen Prinzip des „Nicht schaden wollen“ folgen verschiedene Therapien gegen Krebs – auch die Oncothermie. Sie etabliert sich als weitere Säule der Krebstherapie, um die Wirkung der Chemo- und Strahlentherapie auf Tumorzellen zu steigern und dabei Nebenwirkungen zu verringern. Ziel ist es, den Krebs durch Wärme zu bekämpfen und lokale Hyperthermie (Wärmetherapie) und klassische Schulmedizin zu verknüpfen. Durch die Kombination von Wärme und elektrischem Feld soll die Zerstörung der Tumorzellen angeregt werden. Anders als die Hyperthermie greift die lokale Hyperthermie räumlich begrenzt Krebszellen mit hitzeerzeugenden Wellen an. Wird der Körper erwärmt, verstärkt das u.a. die Durchblutung im Tumor. Wirkung und Versorgung mit Chemotherapeutika werden verbessert. Besonders hitzesensible Tumorzellen sterben durch Wärmebehandlung ab. Der Tumor soll sich selbst bekämpfen.
++++ Nationales Oncothermie-Symposium. Köln, 13.11.2011, Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. H. Sommer, Ludwig-Maximilians-Universität, München Beitrag 70 EU. Anmeldung bis 14.10.2011 (Fax: 02241/ 31992 11 oder Janina Leckler:
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