(openPR) Zahl der Störche bricht ein
Die Zahl der Störche in Deutschland ist in diesem Jahr stark gesunken. In der so genannten Ostpopulation im Nordosten Deutschlands, die in diesen Tagen in ihre Winterquartiere im Süden zieht, wird ein Ausfall von mehr als 50 Prozent an Jungstörchen befürchtet, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Naturschützer berichtet. Nach einem besonders guten Storchenjahr 2004 mit der Rekordzahl von 4710 Brutpaaren im Nordosten Deutschlands rechnet man für 2005 mit einem Rückgang von 20 bis 30 Prozent bei den Brutpaaren. In Polen, wo im vergangenen Jahr rund 49.000 Weißstorchpaare registriert wurden, zählen die Betreuer in diesem Jahr nur 38.000 bis 40.000 Horstpaare. Auch in der Westpopulation, die im Sommer vor allem in Baden-Württemberg zu finden ist, wurden deutlich weniger Brutpaare und Jungstörche beobachtet. Viele Überwinterer seien in Afrika Opfer der chemischen Bekämpfung von Heuschrecken und der Dürre geworden. Schlechtes Wetter in der Südtürkei und in Rumänien hätten die Störche zudem bei ihrer Rückkehr in die Brutgebiete im Frühjahr aufgehalten. Der daraus resultierende späte Brutbeginn sowie schlechtes Wetter während der Aufzuchtzeit trugen ebenfalls zu der stark verringerten Population bei.
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