(openPR) Was macht ein Autofahrer, wenn er auf der Temperaturanzeige der Motorkühlung den Zeiger auf "Rot" stehen sieht? - Richtig! Er hält an, schaltet den Motor aus und gönnt ihm eine Kühlungsphase. Zumindest das wird jeder von uns tun.
Ein "kluger" Autofahrer wird zusätzlich Ursachenforschung betreiben. Wie? Soweit er eben kann: Motorhaube auf, Kühlflüssigkeitsstand überprüfen und eventuell nach Lecks im Kühlsystem suchen. In dieser Aufzählung kamen nun schon Begrifflichkeiten wie "überprüfen", "Leck im System" vor. Wird er nicht bei der Ursachenforschung fündig, wird der Autofahrer in der Regel einen Fachmann, eventuell den Automobilclub-Techniker oder die Fachwerkstatt, zu Rate ziehen.
Klingt einleuchtend, nicht wahr?
Warum tun jedoch viele Unternehmer nicht das gleiche, wenn sie merken, dass es klemmt? Falschverstandener Stolz oder gar gefährliches "Laienwissen" à la Stammtischrunden führen schlimmstenfalls zum "Kolbenfresser". Wie im echten Autofahrerleben kostet dann die Reparatur Ressourcen: Zeit und Geld durch Ausfälle und Ersatzbeschaffung. Am GAU, dem Totalschaden (egal ob wegen Wirtschaftlichkeit = Wert oder Totalverlust) denken wir dabei noch nicht einmal.
Wer den Kopf in den Sand steckt, braucht sich in der Regel später nicht darüber wundern, wenn er mit den Zähnen knirscht. Bei Zahnschmerzen gehen wir zum Zahnarzt, beim platten Reifen zum Reifenhändler. Warum gehen Unternehmer und Selbstständige hingegen nicht zum Berater oder Coach? Klar, da gibt es die einen, die total coachingaffin sind, die werden dann fast ihr Leben lang begleitet und machen sich vollends von der "Meta-" Meinung anderer abhängig. Auch nicht gut. Andererseits gibt es dann die (leider überwiegende) Zahl der beratungsresistenten, der "Allwissenden" und vor allem Nichtwissenden, die Unternehmensberatung und Business-Coaching als esotherisches Voodoo abtun, ja sogar in die Lächerlichkeit ziehen.
Ist das Kind erst in den Brunnen gefallen, es entstehen exorbitante Kosten und es wird gefährlich eng, dann wird der Alarmknopf bis zum Anschlag durchgedrückt und auf "schnelle medizinische Hilfe" gehofft.
Empfehlung: Prävention! - Prävention in Sachen Kommunikation (Selbstwahrnehmung, Wertschätzung), Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, Offenheit (Stichwort Betriebsblindheit) und last but not least im betriebswirtschaftlichen Kontext (Cashmanagement, Personalentwicklung, Zukunftsvorsorge etc.)
Ganz ehrlich, und diese Frage können Sie ganz für sich allein im Stillen beantworten:
Wer steht gern am Straßenrand mit eingeschränkter Mobilität?
Um wieder zurück auf die anfängliche Metapher zu kommen: Ein schlauer Autofahrer bringt seinen Wagen regelmäßig zur Durchsicht, sieht selbst nach dem Rechten hin und wieder beim Tankstop einmal nach. Er verlässt sich eben doch nicht zu hundert Prozent auf die Technik.
Gehen Sie mit den Ressourcen Mitarbeiter, Zeit, Geld, Material effizient um: so viel, wie nötig. Führen Sie in Ihrem Unternehmen die intelligente Effizienz ein, wie ein modernes "Motormanagement", dass den Kraftstoffverbrauch an die Anforderungen anpasst und die Belastung auf das Nötigste reduziert.
Lassen Sie jetzt das entstandene innere Bild in sich selbst einmal nachwirken und treffen dann (hoffentlich) die richtige Entscheidung.













