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Wirtschaftskrise, müssen wir auswandern um zu überleben?

(openPR) Der Traum vom Auswandern...immer mehr Deutsche zieht es weg aus der Heimat. Die letzten beiden Jahre wanderten mehr Menschen aus Deutschland aus als ein und tausende anderer möchten das Land gerne verlassen.
Früher wanderten Menschen in Länder wie Kanada, Amerika oder Australien aus, weil sie sich dort Arbeit und Freiheit erhofften. Aber die Zeiten haben sich geändert, Europa und große Teile der restlichen industrialisierten Welt sind in Aufruhr.


In Deutschland befürchten viele Menschen, dass sich ihr Leben angesichts wirtschaftlicher Schwierigkeiten und sozialer Aufstände für immer verändern wird. Frust, wirtschaftliche Unsicherheit und die Hoffnungslosigkeit einer kaum abschätzbaren Zukunft sind heute die Triebfedern auszuwandern.
Wer sich heute entscheidet sein Land zu verlassen, hat ganz andere Auswahlkriterien und Ansprüche an seine zukünftige Heimat.
Die Distanz zu einem möglichen Krisengebiet und ein systemunabhängiges, sicheres Leben spielen in der Zukunft eine immer wichtigere Rolle.
Allerdings haben sich die wenigsten Menschen bis jetzt damit beschäftigt in welchem Land es überhaupt möglich ist, sich den Traum eines autarken Lebens unter diesen Gesichtspunkten zu erfüllen.

Hier bietet das Fermate-Projekt, ein Beispiel für eine erfolgreiche Umsetzung und erste Anlaufadresse für Menschen die an einer solchen Lebensweise zukünftig interessiert sind.

Wie ist die aktuelle globale Situation?

Die Flammen lodern. Nicht nur in Deutschland und Europa brodelt es gewaltig unter der Oberfläche, das Jahr 2011 ist das Jahr der Aufstände. Die Folgen von Globalisierung, dem Handeln verantwortungsloser Wirtschaftsbosse und Banker sowie der Ausbeutung unserer Natur werden nun weltweit sichtbar.
Weil die globale Wirtschaft so eng miteinander verzahnt ist, die Regierungen jegliche Versuche der wirtschaftspolitischen Regulierung zu Beginn des neuen Jahrtausends aufgegeben haben, hat die Finanzkrise kein Land der Welt verschont.
Das neoliberale Gehabe vieler Politiker und Wirtschaftsbosse hat ganze
Regionen und Völker in einen Abgrund aus Aufruhr und finanzieller Not gerissen.
Zu beobachten ist das seit einigen Monaten jeden Tag direkt vor unserer Haustür. Mal Hunderte von Kilometern, mal nur wenige Meter entfernt. So stürmen in der britischen Hauptstadt London arbeitslose Jugendliche die Straßen, sie plündern Geschäfte und liefern sich Schlachten mit der autoritär auftretenden Polizei.
Der Frust über finanzielle Einschnitte im sozialen System, über mangelnde berufliche Chancen und Benachteiligung von Einwanderern entlädt sich in Aufwallungen von Gewalt.
Dabei ist London nur ein Beispiel von vielen: Auch im griechischen Athen kämpfen Vermummte seit Monaten mit Waffen gegen Staatsdiener, die den öffentlichen Protest an den Sparmaßnahmen unterdrücken wollen. In der französischen Metropole Paris drücken Jugendliche die Kritik an ihren Lebensverhältnissen mithilfe von brennenden Autos aus.
Ihre Nachahmer in Hamburg und Berlin halten auch in Deutschland die Polizei in Atem.
Sie alle kämpfen gegen das System, gegen eine Welt, in der nicht mehr der Mensch zählt, sondern der Profit.
Was nach dem Zweiten Weltkrieg jahrzehntelang funktioniert hat und fortwährendes Wachstum versprach, löst sich jetzt auf, in einem Wirrwarr aus sich überschlagenden Ereignissen.

Denn längst ist Deutschland Teil vom großen Ganzen, von einer Idee namens Europa, die dieser Tage in ihren Grundfesten erschüttert wird. EU-Staaten wie Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien stehen kurz vor der Pleite. Der kleine Inselstaat Island ist nur ein besonders dramatisches Beispiel dafür, wie gierige Banker die Zukunft einer ganzen Nation aufs Spiel gesetzt haben.
Hier ist die Arbeitslosigkeit ebenso wie in vielen EU-Staaten parallel zur Staatsverschuldung explodiert.

Das Gefühl der Bedrohung greift um sich. Erste Staaten wie Dänemark wagen es, ihre Grenzen zu schließen, um die eigenen Bewohner zu schützen. Der Traum von einem vereinigten Europa, für den eine ganze Generation von Politikern gekämpft hat und der ein grenzüberschreitendes Miteinander versprach, droht mit der weltweiten Finanzkrise zu scheitern.

Der einzelne Mensch hat dabei längst begriffen, dass sein Platz im System keine Eintrittskarte für ein erfülltes, sorgenfreies Leben ist.
In Ländern wie Spanien findet jeder zweite Jugendliche keinen Arbeitsplatz, vielerorts fühlen sich die Kinder von Einwanderern stigmatisiert und driften in Gewaltexzesse ab.
In Deutschland richten sich Hunderttausende zwangsweise in einem unausgefüllten Leben mit Hartz IV ein.
Und die Politik reagiert mit Bildungsgutscheinen darauf, dass Suppenküchen und Hilfsorganisationen extremen Zulauf erfahren.
Die notwendigen Umbauten der sozialen Systeme wie Krankenversicherung, Gesundheitsversorgung und der Altersvorsorge scheitern hingegen an der Angst der Politiker vor der vermeintlichen Wut der Wähler.
Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer, der gesellschaftliche Zusammenhalt schwindet.

Da stellt sich die Frage, wie unser Leben in Zukunft aussehen wird.
Ganz sicher ist, es werden schon bald große Veränderungen auf uns zukommen.
Wie können wir uns darauf vorbereiten?

Es scheint eine nahezu unlösbare Aufgabe, dieses System zu heilen.
So bleibt nur eine Alternative, die Sicherung existenzieller Grundlagen.

Das ist den deutschen Auswanderern Susan und Stefan Keller mit ihrem Fermate-Projekt gelungen. In Costa Rica haben sie eine Umgebung aufgebaut, in der sich von der derzeitigen wirtschaftlichen Situation verunsicherte Menschen ein erschwingliches neues Leben aufbauen können.
Ein sicheres Leben, unabhängig von den Systemen, in einem Land und einer Umgebung weit entfernt von Wirtschaftskrise und leeren Supermarktregalen.

Das Fermate-Projekt will nicht nur einen Anstoß geben, unsere Lebensweise in Frage zu stellen, sondern bietet auch eine Alternative: Ein autarkes Leben in Costa Rica, eine Zuflucht für alle, die nicht an den Bestand des gegenwärtigen Systems in Europa und der restlichen industrialisierten Welt glauben.
Eine Chance, die alten Sichtweisen zu hinterfragen und sich ein neues Leben auf einem autark bewirtschafteten Grundstück in einem der schönsten Länder unserer Erde aufzubauen.
Ob man dabei ein eigenes Grundstück sucht, oder Teil einer gleichgesinnten, autarken Community werden möchte, ist ganz den eigenen Wünschen und Bedürfnissen individuell anzupassen.

Bei den Fermate-Projekten ist der Name Programm: In der Musik ist die Fermate ein Ruhezeichen, das ein Innehalten in der Bewegung anzeigt. So fungieren die Projekte des Paares in Costa Rica als Inseln der Zuflucht und Ruhe.
Die Möglichkeit ein naturnahes, autarkes Leben zu führen, ohne dafür massiv in die Natur einzugreifen, oder sie zu zerstören ist die große Herausforderung des Fermate-Projekts.
Alle Grundstücke haben eigene Strom- und Wasserversorgung, je nach Bedarf Fischzucht und Nutztierhaltung, werden teilweise wieder aufgeforstet und in Permakultur bewirtschaftet.
Der große Vorteil des Fermate-Projekts ist, dass die Grundstücke von Anfang an auf ein autarkes Leben ausgerichtet und bewirtschaftet werden, und zwar ganz nach den Vorstellungen der Bewohner:
Denkbar ist ein Einstieg mit einem festen Wohnsitz, als Urlaubsresidenz oder als Rückzugsort in schlechten Zeiten.
Jedem Interessierten wird eine fundierte Beratung in Sachen Ausstieg geboten. Dieser kann sofort oder auch erst später erfolgen, ebenso ist ein schrittweiser Einstieg in das Fermate-Projekt denkbar.

Der Ausstieg aus einem System mit einer ungewissen Zukunft scheint ganz einfach: Die eigene Absicherung mit einem autark arbeitenden Grundstück in einem der schönsten Länder unserer Erde.

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