(openPR) … und irgendwann gab es kein Halten mehr. Was sich gestern massiv andeutete, fand heute seine Fortsetzung: Das Vertrauen der Wirtschaft und somit der Anleger in die Heilungskräfte der US-Notenbank FED sind dahin. Die Rohölnotierungen rauschen weiter abwärts. Heizölverbraucher Immerhin notiert es wieder unter 85 Euro.
LEIPZIG. (Ceto) Innerhalb von 24 Stunden gaben die Rohölnotierungen massiv nach. US-Leichtöl (WTI) verlor seit gestern Nachmittag rund 6 US-Dollar je Barrel und hält sich derzeit etwas über 81 Dollar. Nordseeöl (Brent) gab um die gleiche Summe nach. Es wird derzeit (MESZ) für rund 106 Dollar gehandelt. Damit erreichen beide Sorten das Niveau von Mitte August diesen Jahres, als es schon mal, allerdings nur für eine Handelswoche, dramatisch bergab ging.
Dieses Mal könnte die Tiefphase jedoch länger anhalten. Zu schlecht sind in seltener Einigkeit die Absatzprognosen von Internationaler Energieagentur, OPEC und der Energy Information Administration (EIA), dem wissenschaftlichen Beratungsorgan der US-Regierung in Energiefragen. Zudem wird die die kommende Aufnahme der Libyschen Lieferungen die Engpässe in der europäischen Versorgung mehr als ausgeglichen.
Doch all diese fundamentalen Daten, so richtig sie seien mögen, hätten den neuerlichen Kursrutsch nicht auslösen können. Dafür waren einmal mehr die Finanzmärkte verantwortlich. Und die wurden gestern bitterlich von der US-Notenbank FED enttäuscht. Statt billiger Dollars gab es eine – wenn man es wohlmeinend formulieren will – bilanztechnische Verringerung der US-Schulden. Dem Dollar tat das über maßen gut, wie es dem Euro schlecht zu Gesicht stand. Der verliert weiter und wird derzeit für weniger als 1,34 US-Dollar gehandelt. Das ist der tiefste Wechselkurswert seit Januar diesen Jahres. Schlecht für hiesige Verbraucher: Dadurch verteuern sich alle Mineralölprodukte.
Wie von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau in der Morgenmeldung prognostiziert (mehr hier: http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=10865&title=Finanzma%DFnahmen+der+FED+dr%FCcken+Roh%F6l+nach+unten) gab es vor allem wegen des schwachen Euros hierzulande nur geringe Abschläge. Die 100-Liter-Partie kostet bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern nun bundesdurchschnittlich 84,70 Euro, das sind 52 Cent weniger als gestern. Auch wenn der Preis nun wieder unterhalb der 85-Euro-Grenze liegt, hielt sich das Interesse beim Handel in argen Grenzen. Denn das Preisniveau ist für den September ähnlich hoch wie im Rekordjahr 2008.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf dem Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau unter
http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=10866&title=22.+September%3A+Heiz%F6lpreis+n%FCtzt+%D6l-Rutsch+nur+wenig+
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