(openPR) Urbanismen sind das Thema dieser Ausstellung mitten im urbanen Zentrum von Berlin. Das Hotel Alexander Plaza ist Gastgeber wie Galerie und unterstreicht damit einmal mehr seinen Anspruch an Design und Kunst. Gallerie und Bar, dieses Konzept gab es schon mal in der Fasanenstraße, die einmalige Galerie Bremer. Davon ist das Alexander Plaza noch ein wenig entfernt, dennoch: am Abend der Vernissage kommt doch so etwas wie Bremer-Feeling auf.
Dazu trägt die Mischung aus Künstlern, Politikern, Gästen von Auswärts und Berliner Kunstszene bei. Sie sorgt, zusammen mit den feinen Kleinigkeiten und guten Drinks, tatsächlich für einige Deja-Vu Erlebnisse. Ganz im Gegensatz zur Kunst, die eher das Prädikat einzig verdient.
Gezeigt wird eine Doppelausstellung der Künstler Uwe Tabatt und Andrea Amelung, die gleichzeitig mit ihrem Konzept der „Temporary Gallery Berlin“ diese Ausstellung initiiert hat. Tabatt, inzwischen eine eigene Größe in der Szene zeigt uns in seinen Werken ein fragiles Storytelling: Der Berliner Bär in Mitte. Er erlebt die Großstadt mit seiner urbanen Macht kritisch bis ironisch, zeigt sich nicht immer einverstanden mit der Entwicklung.
Er wirkt nachdenklich der Bär, teils verloren – in der Jägerstraße zum Beispiel, auch vor der Reichstagskuppel, auf der Oranienburger Straße. Tabatt verzichtet auf Farbigkeit, gibt dafür umso mehr Detail und erzählerische Struktur. Dazu zu sehen sind Skulpturen, die Berlin in Alltagsgegenständen zeigen. Hier farbig und mächtig.
Die Bundestagsabgeordnete für Kultur und Medien, Frau Angelika Krüger-Leißner fühlt sich wohl zwischen diesen Werken. Sie zeigen Berlin in seiner Vielfalt, aber auch in seinen Inhalten. Sich dabei nicht zu ernst nehmen, aber die Themen erkennen.
Andrea Amelung setzt Pigmente und kräftige Strukturen dagegen. Auch wie Berlin. Das verschiedenartige Wirken der Urbanität wird hier zu Gefühlen. Wie fühlt eine Stadt? Amelung und Tabatt geben hier eine jeweils sehr eigene und gelungene Sicht. Das Hotel Alexander Plaza bietet einen passenden Rahmen in Mitte, bald auf Niveau des alten Bremer. Die Prokuristin des Hotels Tatjana Hartmann hält sich in dieser Tradition ganz im Hintergrund: „Die Bilder sollen wirken!“ in der Nummer 1 in der Rosenstraße, zunehmend nicht nur ein Ort für Reisende sondern auch für Kunstliebhaber.
Die Ausstellung ist noch bis zum 19. Dezember 2011 zu sehen.
Weitere Informationen unter:
www.classik-hotel-collection.de
www.temporary-gallery-berlin.com
www.uwetabatt.de













