(openPR) An den alten, ehemals kirchlich genutzten Gebäuden Ecke Rosenstraße/Hubertusstraße in Ratingen-Mitte haben in dieser Woche die Abrissarbeiten begonnen. Rund zwei Monate wird nach Schätzungen von Ralf Daniel, Bauleiter bei der INTERBODEN-Gruppe, der Rückbau und die fachgerechte Entsorgung der Bestandsbauten dauern, bevor die Bagger die Baugrube für die Tiefgarage des neuen Wohnquartiers „Rosengarten“ ausheben können.
Das 1.500 Quadratmeter große Areal ist eines der letzten verfügbaren Wohnbaugrundstücke in der Innenstadt, betont Martin Hantel, Geschäftsführer der INTERBODEN-Gruppe, die hier 20 Eigentumswohnungen und drei Einfamilienhäuser errichtet. Mit Fertigstellung des Gebäudeensembles im Herbst 2010 erhält die Rosenstraße, die an dieser Stelle städtebaulich den Übergang von der Blockbebauung der Stadt zur aufgelockerten Einzelhausbebauung in Richtung „Auermühle“ markiert, ein neues Gesicht.
INTERBODEN hat die Hanglage genutzt und das 2 ½ geschossige Gebäude quasi auf ein Plateau gestellt. Dadurch liegen die privaten Südgärten an der Rosenstraße, die den Erdgeschosswohnungen vorgelagert sind, blickgeschützt oberhalb der Straße. Die Einfahrt zur Tiefgarage erfolgt über eine kurze Rampe. Abgefangen wird die Hanglage mit einer Natursteinmauer, einer sogenannten Gabionenwand. Die Zuwegung erfolgt über einen Privatweg von der Hubertusstraße aus.
Die Wohnungen bieten Wohnflächen zwischen 50 und 170 Quadratmetern und sind von der Tiefgarage aus über einen Aufzug schwellenfrei zu erreichen. „Mit ideen- und variantenreichen Grundrissen wollen wir ein breites Publikum ansprechen - sowohl Freunde offener, moderner Raumzuschnitte als auch Menschen, die eine klassische Aufteilung bevorzugen“, sagt Verkaufsberater Dieter Quoos. Solange der Rohbau noch nicht steht, sind die Grundrisse auf Kundenwunsch veränderbar. Großzügige Terrassenflächen werden in Form geschlossener Loggien, Balkone und Dachterrassen geboten. Die Energiesparhäuser werden im KfW-60-Standard (= KfW-Energieeffizienzhaus 70) errichtet, verfügen über eine Fußbodenheizung und eine Solaranlage und werden daher von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) großzügig gefördert.
Die Kaufpreise für eine 3-Raum-Wohnung mit ca. 85 Quadratmetern Wohnfläche beginnen bei 226.500 Euro. Der Baustart für die drei Einfamilienhäuser an der Hubertusstraße erfolgt im nächsten Frühjahr, wenn dieser Grundstücksbereich für Material und Bauaushub nicht mehr benötigt wird. „Aufgrund der Erfahrungen an der Schützenstraße, wo wir den gleichen Haustyp mit 160 Quadratmeter Wohnfläche bauen, rechnen wir mit einem schnellen Abverkauf“, ist sich Hantel sicher.
Die klaren Proportionen der Fassade mit französischen, bodentiefen Fenstern und die Dachform erinnern an gründerzeitliche Stadthäuser. Der Grundton der Fassade ist ein warmes Weiß. Als Akzentfarbe für die geometrischen Fassadenvorsprünge wurde ein Dunkelrot gewählt, das im Zusammenspiel mit den dunkelgrauen Fensterrahmen und der grauen Dacheindeckung den hochwertigen Wohnungsbau unterstreicht.
Der Großteil des Grundstücks wurde ehemals kirchlich genutzt. Hier stand die Bücherei Herz Jesu, die im Zuge des Programms „Zukunft heute“ von der Gemeinde St. Peter und Paul aufgegeben wurde und heute in der Herz Jesu-Kirche untergebracht ist. Die INTERBODEN-Gruppe hat das Grundstück Anfang 2008 vom Erzbistum Köln erworben. „Zentrumsnah, im Grünen und inmitten einer gewachsenen Nachbarschaft – solche Grundstücke sind für Projektentwickler Ringeltauben“, betont Geschäftsführer Hantel.













