(openPR) In Aachen-Laurensberg am Fuße des Lousberg entsteht mit den Raphaelhöfe Soers ab Herbst 2009 ein Gebäudeensemble mit 65 Wohnungen und Stadthäusern (8.520 Quadratmeter Wohnfläche) hinter denkmalgeschützten und neuen Fassaden - eine spannende Kombination aus Alt und Neu mit energiesparender Geothermieanlage. Realisiert wird das Projekt auf dem ehemaligen Wiesengelände des unter Denkmalschutz stehenden Klosters St. Raphael zwischen Strüver Weg und Lindenallee - nur 1,5 Kilometer vom Aachener Dom entfernt und am Landschutzgebiet von Gut Müsch gelegen. Bauherr des neuen Refugiums ist die INTERBODEN-Gruppe aus Ratingen/Düsseldorf, die rund 24 Mio. Euro investiert.
Juwel ist die Klosterkapelle mit 4 Wohnungen.
Auf dem 17.100 Quadratmeter großen Grundstücksareal werden das Kloster und die Kapelle in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz für die Wohnnutzung aufwendig saniert und in 21 Wohnungen umgewidmet. Sowohl Eigennutzer als auch Investoren profitieren von der steuerlichen Denkmal-Förderung. Jede Wohnung ist ein Unikat. Juwel der Sanierung ist die Umwidmung der Kapelle in vier Wohnungen über drei Ebenen, die sich mit Flächen von bis zu 257 Quadratmetern auch für die Kombination von Wohnen und Arbeiten anbieten. Nach Angaben des Bauherrn ist es die erste Kirche in Deutschland, in der die Käufer von der steuerlichen Denkmal-Förderung und dem Flair des historischen Kreuzgewölbes im Obergeschoss der Wohnungen gleichermaßen profitieren können.
65 Wohnungen in Kombination von Alt und Neu.
In reizvollen Kontrast zu den ehrwürdigen Backsteingebäuden stellt INTERBODEN diverse Stadthäuser mit unterschiedlichen Gebäudehöhen, Breiten sowie Nutzungsmöglichkeiten. 27 Eigentumswohnungen befinden sich in zwei Mehrfamilienhäusern. Weitere 17 Eigentumswohnungen sind Einfamilienhäuser mit privatem Garten. Bis Ende 2011 soll das Bauvorhaben abgeschlossen und modernen Wohnraum mit gepflegten Außenanlangen für 65 Familien, Singles, Ehepaare und Senioren bieten. Mit den Raphaelhöfe Soers wird nicht nur der alte Klosterhof als lebendiger Quartiersmittelpunkt revitalisiert. Auch der Kirchturm wird nach dem Rückbau des Bettenaufzugs wieder die Silhouette der Klosteranlage prägen.
Zeitzeuge Linde.
Ein Highlight der Raphaelhöfe Soers sind die gestalteten Außenanlagen mit abwechslungsreichen Grünflächen unter dem alten Baumbestand, der abends wie die Wege und Plätze illuminiert wird. Rund 78 Prozent des Gesamtareals sind Grünräume. Neben dem rund 1.400 m² großen Klosterhof mit Brunnen können die Bewohner für den nachbarschaftlichen Plausch auch den Lindenhof nutzen. Im Mittelpunkt steht ein Lindenbaum – 1801 von Wilhelm Körfgen, Generalsekretär der französischen Verwaltung, - gepflanzt. Der Baum steht heute unter Denkmalschutz.
Mit Erdwärme Heizungskosten halbieren.
Die Heizungswärme für alle Wohnungen liefert eine Geothermieanlage, deren Zentrale in der Tiefgarage untergebracht ist. Die Erdwärme wird über 25 Sonden aus 200 Meter Tiefe gefördert. In Verbindung mit moderner Fußbodenheizung erzeugt die geothermische Anlage angenehme Wärme und bietet im Sommer unterstützende Kühlung. Die Ingenieure haben eine Ersparnis bei den Heizkosten von bis zu 50 Prozent gegenüber einer konventionellen Gasheizung ermittelt. Die Reduzierung beim CO2-Ausstoß liegt bei jährlich rund 200 bis 250 Tonnen.
Erhaltung des Müsch-Parks.
2003 hat sich die Ordensgemeinschaft „Töchter vom Heiligen Kreuz“ entschlossen, das Kloster aufzugeben und das 151.000 Quadratmeter umfassende Gesamtareal zu verkaufen. Ihre Bedingung: Ein nachhaltiges Wohnquartier für alle Generationen, Verantwortung gegenüber der Umwelt und die öffentliche Nutzung des Müsch-Parks. Die INTERBODEN-Gruppe hat die Wünsche erfüllt und den Müsch-Park 2008 an die Stadt Aachen übertragen. Heute steht der historische Park, der 1686 erstmals angelegt wurde, als Freizeit- und Erholungslandschaft am Abhang des Lousberges der Öffentlichkeit zur Verfügung.













