(openPR) (Wangen) 26 Jugendliche starteten am 1. September ihre Ausbildung bei der Firmengruppe Waldner – über doppelt so viele als 2010. Damit möchte sich das Unternehmen für die Zukunft rüsten und den qualifizierten Nachwuchs selbst si-chern.
Fachkräftemangel? Nicht bei Waldner. „Wir haben dieses Jahr – wie schon einmal 2009 – eine Ausbildungsoffensive gestartet. D.H. dass wir für fast jeden Ausbildungsberuf mindestens 2 Lehrlinge eingestellt haben.“ Erklärt Personalreferentin Brigitte Blenk die Strategie von Waldner. Über 14 Berufe können Jugendliche bei Waldner erlernen – vom Holzmechaniker über Metallschleifer bis hin zum DH (Duale Hochschule) Student für International Business. Trotzdem liegt der Schwerpunkt bei dem mittelständischen Unternehmen immer noch sehr stark auf den handwerklichen Berufen. Die Hälfte der Berufsstarter lernen in der Lehrwerkstatt Metall oder Holz.
Der Fokus bei der Ausbildung liegt dieses Jahr aber auch wieder auf der Internationalität. Nicht nur, dass dieses Jahr eine junge Frau aus Togo bei Waldner zur Industriekauffrau ausgebildet wird, auch die Lehrstellen mit Schwerpunkt Sprachen wurden doppelt besetzt.
Mit insgesamt knapp 80 Azubis hat das Unternehmen ein großes Potenzial an künftigen eigenen Facharbeitern: „ Für uns ist es wichtig, den Nachwuchs selbst auszubilden. Wir arbeiten im Projektgeschäft und brauchen deshalb qualifizierte Facharbeiter, die man nicht so einfach auf dem Arbeitsmarkt findet“ erklärt Personalleiter Wolfgang Sailer den Stellenwert der Ausbildung bei Waldner.
Ca. 700 Bewerbungen sichteten die zuständigen Ausbilder, um letztendlich die 26 neuen Azubis auszusuchen. Deutlich wird hier aber auch immer mehr, dass Jugendliche, die man bei Waldner über ein Praktikum kennenlernen konnte, auch oft eine entsprechnende Ausbildungsstelle erhalten haben. „Bei meinem Praktikum habe ich schon einige Abteilungen hier ken-nengelernt und die Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht. Vor allem aber hat mich die Atmosphäre bei Waldner überzeugt“, beantwortet Thomas Held, Azubi zum Industriekaufmann, die Frage warum er Waldner als Ausbildungsbetrieb gewählt hat.
Am ersten Tag der Ausbildung stehen bei Waldner vor allem allgemeine Vorstellungen der Firmen Hermann WALDNER (Metallverarbeitung) und WALDNER Laboreinrichtungen an, aber auch die Rechten und Pflichten eines Azubis, der tägliche Ablauf und das Kennenlernen des künftigen Arbeitsplatzes stehen auf dem Programm. Über fünf Ausbilder nehmen sich an diesem Tag Zeit für die „Fachkräfte der Zukunft“ und stehen für alles Rede und Antwort. „Die Freundlichkeit und Menschlichkeit der Ausbilder ist mir gleich positiv aufgefallen“ erzählt Willi Ermisch, Anlagenmechaniker-Azubi. Und er muss es wissen. Schließlich hat er bei Waldner schon eine Lehre zum Metallschleifer abgeschlossen und startet jetzt in seine zweite Ausbildung bei Waldner. “Mich begeistert am Werkstoff Metall, dass dieser Werkstoff so vielseitig ist und man darum viele Möglichkeiten hat, ihn zu bearbeiten. Ich freu mich schon darauf, alles über die Metallverarbeitung hier in der Lehrkwerkstatt Metall zu lernen.“
Fürs nächste Ausbildungsjahr laufen die Bewerbungsfristen bereits. Bis Ende September werden aber alle eingehenden Be-werbungen noch berücksichtigt. „Wir nehmen gerne noch weitere Bewerbungen an. Vor allem für die technischen Berufe wie Anlagenmechaniker, Holzmechaniker, Metallschleifer, Zerspanungsmechaniker oder Technischer Zeichner.“ so Brigit-te Blenk.










