(openPR) In öffentlichen Verwaltungen und Einrichtungen wird zu viel Geld für die Gebäudereinigung ausgegeben. Ein besonders spektakuläres Beispiel hierfür lieferte jüngst die Universität des Saarlandes, welcher der Landesrechnungshof Verschwendung in Millionenhöhe vorgeworfen hat. Die Ursache hierfür ist, daß die Gebäudereinigung bei den Entscheidungsträgern meistens nur geringe Priorität. Dabei ist gerade die personalintensive und täglich durchgeführte Reinigung einer der größten Kostendfaktoren von Immobilien.
Die Vernachlässigung der Gebäudereinigung zeigt sich in der Praxis an fehlender Überwachung und Planung der Reinigungsmaßnahmen: Unabhängig von der Raumbelegung werden Büroräume in der Verwaltung und Patientenzimmer im Krankenhaus täglich gereinigt, oft obwohl der Raum nicht benutzt wird. Dies verursacht enorme Kosten, die jedoch meist nicht als Einsparpotential erkannt werden.
Ohne ein schlüssiges System zur Qualitätskontrolle werden Einsparpotentiale übersehen, da weder Materialeinsatz noch die durchgeführten Leistungen erfasst und überprüft werden können. Das böse Erwachen kommt – wie im Beispiel der Universität des Saarlandes - wenn es bereits zu spät ist.
Dabei ist die Optimierung der Gebäudereinigung ein ideales Beispiel, wie mit „Facility Management“ Kosten eingespart werden können, ohne daß dies zu Lasten der Qualität geht. Der Profi erkennt Einsparpotentiale und kann gezielt Qualitätsverbesserungen umsetzen.
Einsparungen von über 25% möglich
Die saarländischen Unternehmen GIS PROJECT und Orangemind beschäftigen sich seit langem mit der softwaregestützten Optimierung der Gebäudereinigung.
Ihre Reinigungsmanagement-Software "om.sys. | Reinigung" berücksichtigt bei der Planung aktuelle Gebäude- und Raumbelegungsdaten – denn warum soll das Büro eines Mitarbeiters, der sich gerade im Urlaub befindet, genauso intensiv gereinigt werden, wie ein Büro, in dem gearbeitet wird?
So werden bis zu 15% der Reinigungskosten eingespart.
Zur Planung kommt die Qualitätskontrolle, deren Ergebnisse kontinuierlich in die Planung einfließen. „Die Anwendung ist für alle Beteiligten denkbar einfach“, so Matthias Röder, Inhaber der Firma Orangemind. „Die Reinigungskräfte erhalten einen täglich aktualisierten Plan mit den zu reinigenden Räumen.“ Die sich selbst erklärenden Zeichnungen helfen Sprachbarrieren zu überwinden und Fehler zu vermeiden. Je nach Softwareversion erhalten diese Pläne wichtige Zusatzinformationen, wie z.B. Dosierung der Reinigungsmittel oder periodischer Sonderarbeiten. Auch Hygienevorschriften von Krankenhäusern sind in der Software integriert. Da viele Reinigungskräfte nicht Deutsch als Muttersprache sprechen, lassen sich die Reinigungsvorgaben in verschiedenen gängigen Sprachen darstellen. Missverständnissen kann so Vorgegriffen werden.
Doch zu einer runden Lösung gehört noch mehr als ein Raumplan. Bezieht man gemeinsam mit dem Reinigungsunternehmen und dem Auftraggeber alle Nebenarbeiten und Kostenfaktoren in die Konzeption einer individuellen Lösung ein, so können weitere Abläufe optimiert und Kosten gesenkt werden.
Vorteile bietet dies sowohl für Auftraggeber wie Auftragnehmer. Die Kosten für die Gebäudereinigung werden einerseits gesenkt, andererseits können Reinigungsunternehmen ihr Arbeitsergebnis verbessern und ihre Kundenzufriedenheit erhöhen.
Der Weg zum kompletten Gebäudemanagement ist einfach
Durch den modularen Aufbau der Software können weitere Prozesse im Gebäudemanagement optimiert und weitere Kosten gesenkt werden. Wolfgang Kaiser, bei GIS PROJECT für den Bereich Gebäudemanagement zuständig, nennt Beispiele hierfür: „Ein Facility Management-System ist in unserer Reinigungsoptimierung bereits inbegriffen. Durch ein zusätzliches Modul können Reinigungsunabhängige Informationen in die Software übernommen werden und z.B. vom Hauswirtschaftsdienst genutzt werden.“ So schlagen die Entwickler gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Der modulare Aufbau der Lösung führt zu vielen weiteren Verwendungsmöglichkeiten, auch in ganz anderen Bereichen eines Hauses. Selbst die Übernahme vorhandener Gebäude- oder Raumbelegungsdaten – oft ein typisches Schnittstellenproblem – kann inzwischen innerhalb kürzester Zeit und zu vertretbaren Kosten realisiert werden.
Aufgrund der regen Nachfrage rechnen die beiden Unternehmen für das Jahr 2005 damit, zwei neue Arbeitsplätze im Saarland zu Schaffen und dauerhaft zu sichern. „Selbstverständlich würden wir auch gerne der Universität des Saarlandes behilflich sein, die Reinigungskosten dauerhaft zu senken“, so Wolfgang Kaiser.
GIS PROJECT
Bahnhofstraße 32
66111 Saarbrücken
www.gis-project.de

















