(openPR) Bereits zum 21. Mal findet am 25.9.2011 der Tag der Zahngesundheit statt. Das Motto 2011 lautet "Gesund beginnt im Mund - je früher, desto besser!"
Aus präventionsmedizinischer Sicht nimmt das Thema Mundhygiene einen großen Stellenwert ein. Deshalb gibt die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging-Medizin e.V. Auskunft über Zahnerkrankungen und Tipps zur Prävention.
Regelmäßige Mundhygiene ist nicht nur zwingend notwendig, um die Zähne zu reinigen und Bakterien zu entfernen, sondern trägt auch zum Wohl der Herzgesundheit bei. Neben Karies als bekannter Zahnerkrankung ist vor allem die Paradontitis ein Risikofaktor für die Gesamtgesundheit.
Die Parodontitis kann zur Zerstörung des funktionellen Verankerungssystems des Zahnes, bestehend aus Zahnfleisch, Zahnzement, Zahnfach und Wurzelhaut, führen und Zahnverlust zur Folge haben. Auslöser sind Bakterien, die bei einer unbehandelten Parodontitis Entzündungsprozesse auslösen können. In die Blutbahn gelangen die Bakterien dabei durch kleinste Wunden.
Personen, die an Parodontitis leiden, tragen ein höheres Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden oder koronare Herzerkrankungen zu bekommen. Eine regelmäßige zahnärztliche Kontrolle zur Vorsorge von Paradontitis sowie natürlich die häusliche Zahnhygiene sind also auch zum Wohl der Herzgesundheit regelmäßig erforderlich.
Die GSAAM empfiehlt daher, Parodontitis durch konsequente Mundhygiene zu verhindern - am besten durch gründliches Zähneputzen nach jedem Essen. Putzen Sie regelmäßig morgens und besonders abends die Zähne. Wichtig ist auch, die Zahnbürste regelmäßig zu wechseln. Allerdings reichen diese Maßnahmen nicht immer zur Vorbeugung einer Parodontitis aus, denn normale Zahnbürsten reinigen nur die Vorder- und Rückseite der Zähne. Für die Zahnzwischenräume empfiehlt sich Zahnseide oder spezielle Zwischenraumbürstchen (Interdentalbürstchen). Das Risiko einer Zahnfleischentzündung und damit einer Parodontitis lässt sich so stark senken.
Ein weiterer Auslöser für Paradintitis kann Zahnbelag sein, der aus einem unsichtbaren Film besteht und auf der Zahnoberfläche fest anhaftet. Eine regelmäßige und vor allem sorgfältige Pflege und Entfernung des Zahnbelags auf Zähnen und Zahnfleisch, ist der beste Schutz vor Karies oder Parodontitis.
• Gehen Sie zweimal jährlich zur professionellen Zahnreinigungen (PZR). Mit speziellen Instrumenten wird der Zahnstein an den Zähnen und in den Zahnzwischenräumen entfernt. Das Resultat sind glatte Zahnoberflächen, an denen die Plaque nicht so leicht haften bleibt.
• Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt zeigen, wie Sie Zahnseide richtig benutzen und Zahnbeläge effektiv entfernen.
• Zweimal jährlich sollten Zähne und Zahnfleisch von einem Zahnarzt beurteilt werden.
• Essen Sie Süßigkeiten nicht über den ganzen Tag verteilt. Wenn Sie Süßes essen, dann am besten direkt nach den Hauptmahlzeiten.
Im Zusammenhang mit der Paradontitis-Prävention steht auch der gesunde Lebensstil, der beispielsweise den Verzicht auf Genussmittel hervorhebt, da der Tabakgenuss das Risiko einer Paradontitis ebenfalls erhöhen kann. Bei Feststellung der paradontalen Erkrankung ist eine Therapie sowie die regelmäßige Nachsorge unverzichtbar.






