(openPR) Selent, 7. September 2011. Mit völligem Unverständnis haben die Mieter des Technologiezentrums Blomenburg in Selent zur Kenntnis genommen, dass sich die Investitionsbank Schleswig-Holstein gegen eine Zwangsverwaltung des Zentrums durch den Grundstückseigentümer sperrt. Die Zwangsverwaltung ist gegenwärtig die einzige Möglichkeit, das Verbleiben der ansässigen Unternehmen vor Ort sicherzustellen.
"Der Irrwitz dieser Blockade ist, dass dadurch für das Land nichts gewonnen, für die Mieter, deren Mitarbeiter und die Region allerdings viel verspielt wird", erklärte heute André Wiese, Eigentümer der Firma Zoschke Data GmbH und Sprecher der Mieter des Zentrums. Die Insolvenz der bisherigen Betreibergesellschaft, deren Hauptgesellschafter unter anderem der Kreis Plön ist, führe in absehbarer Zeit zur Zwangsversteigerung des Objektes. Eine Zwangsverwaltung diene hier regelmäßig der Werterhaltung in der Übergangszeit und würde durch die Ablehnung der Bank nur verzögert, nicht aber verhindert.
Herr Wiese erklärte zudem, dass man sich nunmehr direkt an die Verantwortlichen vor allem in der Politik wenden werde. Es sei nicht nachvollziehbar, dass in einer Zeit, in der alle Seiten bemüht sein dürften, einer strukturschwachen Region Leben ein zu hauchen, die Standortfrage von Unternehmen offenbar der Begleichung alter Rechnungen aus der unrühmlichen Historie des Zentrums untergeordnet werde.











