(openPR) Selent, 9. September 2011. In einem offenen Brief haben heute die Mieter des Technologiezentrums Blomenburg in Selent den Vorsitzenden des Vorstandes der Investitionsbank Schleswig-Holstein, Herrn Erk Westermann-Lammers,aufgefordert, unverzüglich die Zwangsverwaltung durch den Grundstückseigentümer zu ermöglichen.
Das insolvente Technologiezentrum steuert derzeit auf eine Zwangsversteigerung zu bei der üblicherweise ein betreibender Gläubiger ein Verwaltungsrecht zur Aufrechterhaltung des Betriebes erhalten kann. Wie der Sprecher der Mieter, André Wiese, in dem offenen Brief klarstellt, können die im Technologiezentrum befindlichen Mieter keinerlei Vorteil in der Blockade durch die Investitionsbank erkennen. Ganz im Gegenteil handele die Bank ihrer eigentlichen Aufgabe zuwider, indem sie Arbeitsplätze in der Region gefährde.
Für die Mieter stellt diese Verzögerung eine unnötige, existenzielle Gefährdung ihrer unternehmerischen Tätigkeiten dar, zumal das Technologiezentrum insbesondere junge Unternehmen in der heiklen Gründungsphase angelockt hatte. Mit welcher Begründung man nun 40 Arbeitsplätze in der Region Selent gefährde, bleibt die Investitionsbank Schleswig-Holstein bislang den Mietern und ihren Mitarbeitern ebenso schuldig wie den Angestellten des Zentrums.









