(openPR) Am 10. September feiert Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Präsident der Von Behring-Röntgen-Stiftung, seinen 65. Geburtstag. Leonhard, der 1946 in Jünkerath in der Eifel geboren wurde, leitet seit 2007 die in Marburg ansässige Stiftung zur Förderung der Universitätsmedizin in Marburg und Gießen. Seine vielfältige berufliche Karriere begann der promovierte Historiker als wissenschaftlicher Bibliothekar und Abteilungsleiter an den Universitätsbibliotheken Bamberg, Passau und Heidelberg im Jahr 1978. Von 1984 bis 1987 war er Referatsleiter der Fachgruppe wissenschaftliches Bibliothekswesen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Bonn. Von dort aus wechselte er nach Tübingen, wo er die Direktion der Universitätsbibliothek übernahm. Seit dem Jahr 1991 leitete er die Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv in Frankfurt am Main und Potsdam/Babelsberg, eine Einrichtung der ARD, in der er insbesondere mit der Errichtung eines Kulturinstituts für das Programmvermögen des ehemaligen DDR-Hörfunks und Fernsehens befasst war. Für die Vermittlung der Deutschen Sprache und Kultur setzte Leonhard sich im Amt als Generalsekretär des Goethe-Instituts Inter Nationes mit Sitz in München und Bonn seit 2001 sein, bis er 2003 zum Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst bestellt wurde. In dieser Zeit war er maßgeblich an den Vorbereitungen zur Fusion der Universitätskliniken Gießen und Marburg im Jahr 2005 und der anschließenden Privatisierung 2006 beteiligt, mit dem Ziel, an beiden Standorten neue Perspektiven für die Hochschulmedizin zu entwickeln und zu sichern. Die anschließende Gründung und den Aufbau der Von Behring-Röntgen-Stiftung, deren Stiftungskapital in Höhe von 100 Millionen Euro aus dem Verkauf der Kliniken an die Rhön AG stammt, bezeichnet Leonhard als eine der interessantesten Aufgaben seines bisherigen Berufslebens. Zur Ruhe setzen wird sich Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, der mit seiner Familie an der Bergstraße lebt, zu seinem 65. Geburtstag allerdings nicht. Sowohl im kulturellen als auch im wissenschaftlichen Bereich engagiert er sich ehrenamtlich für mannigfaltige Organisationen, dazu gehören unter anderen die Deutsche Unesco-Kommission, die Deutsche Bischofskonferenz, das Deutsche Polen-Institut in Darmstadt, die Schader-Stiftung in Darmstadt, die Point Alpha Stiftung in Geisa (Thüringen), die Moses-Mendelssohn-Akademie in Halberstadt und der Deutsche Musikrat. Für seine Leistungen erhielt Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard 1992 die Ehrenbürgerwürde und Goldene Verdienstmedaille der italienischen Hafenstadt Ancona. Im Jahr 2004 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse geehrt. 2007 erhielt er die Puschkin-Medaille der Russischen Förderation, die in Anerkennung der Verdienste in den Bereichen Kultur, der Aufklärung und der Geisteswissenschaften verliehen wird. Im gleichen Jahr wurde er mit der Friedrich-Behn-Medaille für seine Verdienste um die Erforschung des Klosters Lorsch geehrt.












