(openPR) Köln, 6. September 2011 – Der Arbeitsmarkt fur Ärzte und Pflegepersonal ist derzeit so gut wie lange nicht mehr. Daraus ergeben sich auch neue Herausforderungen fur die Personalverantwortlichen. Es gilt, effektive Mittel und Wege zu finden, um die derzeit freien Stellen schnell wieder zu besetzen. Doch wie erreicht man sowohl Nachwuchsmediziner als auch gestandene Ärzte am besten? Sind eher Onlineangebote gefragt, oder bleibt es bei klassischen Medien? Wo informieren sich die Jobsuchenden mittlerweile am meisten? Die DocCheck Marktforschung hat jetzt Healthcare Professionals auf den digitalen Zahn gefuhlt.
Das Ergebnis der Befragung unter 350 Ärzten, Medizinstudenten und Pflegekräften zeigt erstmal: Das Internet spielt in allen Aspekten der Jobsuche die größte Rolle. So informieren sich schon bei der Vorauswahl geeigneter Arbeitgeber mehr als drei Viertel der Jobsuchenden im Internet, und zwei Drittel vertrauen zusätzlich auf Erfahrungsberichte. Die uberwiegende Mehrheit der Mediziner nutzt Online-Quellen wie die Internetauftritte von Kliniken und Praxen, danach folgen Online-Jobbörsen und Suchmaschinen. Nur funf Prozent gaben an dies gar nicht zu tun. Bei den Online-Jobbörsen liegen die berufsspezifischen Portale DocCheck und aerzteblatt.de auf den Spitzenplätzen, erst mit einigem Abstand folgen unspezifische Jobbörsen, wie Stepstone oder Monster.
Obendrein zeigt die Umfrage, dass mit 60 Prozent der Befragten zwar der Großteil generell zufrieden mit ihrer Tätigkeit ist, aber nur knapp 40 Prozent auch mit dem derzeitigen Arbeitgeber. Daher uberrascht es nicht, dass die uberwiegende Mehrheit zwar nicht aktiv auf Jobsuche ist, aber dennoch offen fur neue Jobangebote ist und bleibt.
Bei der Arbeitgeberwahl sind neben klassischen Entscheidungsfaktoren wie Gehalt oder Nähe zum Wohnort auch andere Aspekte ausschlaggebend. Dazu zählen beispielsweise Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die Vereinbarkeit des Jobs mit Familie und Freizeit. Relevant fur alle Personalverantwortlichen ist aber vor allem, dass fur zwei Drittel der Befragten das Image des Arbeitgebers wichtig ist.
„Das Fazit der Studie ist: Die Internetauftritte und das Image von Arbeitgebern werden immer wichtiger. Aber auch die Auffindbarkeit der Stellenanzeige und ihre Reichweite darf man nicht unterschätzen.“, so Janko Zehe, Leiter Portalmanagement bei DocCheck. „Diese beiden Aspekte werden am besten uber Online-Stellenbörsen abgedeckt, da hier viele Stellenanzeigen auf einem Portal versammelt sind. In hart umkämpften Arbeitsmärkten wie dem Gesundheitsmarkt ist es wichtig, auch das Potenzial der passiv Suchenden anzusprechen. Das erhöht die Chancen der Stellenbesetzung enorm.“




