(openPR) Berufsbild des Landschaftsgärtners weiterhin beliebt – Pessimistische Tendenz stärker als bei der Umfrage 2009
Der Beruf des Landschaftsgärtners bleibt weiterhin unter den Azubis der Branche beliebt und empfehlenswert. Das ergab eine Umfrage unter Thüringer Auszubildenden am Ende ihrer Ausbildungszeit, die alle zwei Jahre vom Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e.V. (FGL) durchgeführt wird. Bei der Umfrage 2011 beteiligten sich mit 46 Auszubildenden aber deutlich weniger als in den Jahren zuvor, wo die Zahl zwischen 60 und 70 lag.
Zwar würde sich die überwiegende Mehrheit von 69 Prozent nach eigenen Angaben erneut für den Beruf des Landschaftsgärtners entscheiden. Allerdings gaben bei der aktuellen Umfrage erstmals 20 Prozent der Befragten an, den Job nicht noch einmal auszuwählen. Bei der Umfrage 2009 lag dieser Wert bei nur 6 Prozent. Unverändert blieben aber die Gründe für die erneute Jobwahl: der Spaß am Beruf, die gestalterische Tätigkeit, das selbständige Arbeiten aber auch die breitgefächerte Ausbildung sowie die Naturverbundenheit sind die wesentlichen positiven Aspekte. Kritisiert wurden bei der Umfrage insbesondere die zu hohen theoretischen Anforderungen als wesentlichen Grund, der gegen den Beruf des Landschaftsgärtners spricht.
Nahezu identisch waren die Antworten im Vergleich zur Umfrage 2009 auf die Frage, ob die Azubis weiterhin im GaLaBau bleiben wollen. 64 Prozent gaben an, auch nach der Ausbildung in der Branche zu arbeiten. 27 Prozent wollten sich zu dem Zeitpunkt nicht festlegen, 9 Prozent antworteten mit einem „Nein“. Anders als in Hessen wollen die meisten der befragten Thüringer Azubis weiterhin Gehilfe bleiben. Deutlich weniger gefragt war eine weiterführende Meister- oder Technikerausbildung. Auch der Trend zur Selbstständigkeit ist rückläufig bei der Thüringer Umfrage. Unterm Strich würden 76 Prozent der Befragten (2009: 81 Prozent) den Beruf aber weiterempfehlen, weil es ein vielseitiger und abwechslungsreicher Ausbildungsberuf ist. 9 Prozent (2009: 3 Prozent) können nach ihrer bisherigen Erfahrung den Beruf aber nicht weiterempfehlen.
Für weitere Informationen zu diesem Thema steht Ihnen die FGL-Referentin für Nachwuchswerbung Stefanie Rahm (06122 – 93 114-14 oder
) gerne zur Verfügung.













