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Mikrogravuren auf Gleitsichtgläsern - Fluch oder Segen?

05.09.201115:18 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Mikrogravuren auf Gleitsichtgläsern - Fluch oder Segen?
GRAVURENFINDERprint 2011/2012
GRAVURENFINDERprint 2011/2012

(openPR) Sie kennen die Situation: ein Kunde kommt mit unbekannter, jedenfalls nicht bei Ihnen gekaufter Brille vorbei und will neue adäquate Gleitsichtgläser haben. Oder aber er hat einfach Probleme mit den Gläsern und will sie von einem neutralen Optiker überprüfen lassen. Die Brille ist bereits älter und der Kunde kennt weder den Glashersteller noch den Namen der Gläser, geschweige denn die für die Zentrierung notwendigen Daten.



Wenn Sie Glück haben, finden Sie auf der Brille eindeutige Gravuren von Herstellern, die Sie kennen. Bestenfalls ist dieser Hersteller auch Ihr Glaslieferant, so dass Sie eine Übersicht über sein Lieferprogramm haben und auch über die notwendigen Schablonen verfügen. Sie können also einfach feststellen, welche Gläser der Kunde hat. Weiterhin wird er Ihnen erzählen, ob er gut mit den Gläsern zurechtkommt oder nicht. In diesem Fall können Sie schnell abschätzen, in welcher Preiskategorie sich die Gläser des Kunden bewegen.
Die Gravuren sind also aussagekräftige Informationen, die Ihnen helfen, alles Notwendige über Ihren Kunden und seine Sehgewohnheiten zu erfahren. Auf diesen Informationen können Sie Ihre Beratung und das Verkaufsgespräch optimal aufbauen und entscheiden, welche Alternativen Sie dem Kunden anbieten wollen.
Was aber tun Sie, wenn Sie die Gravuren auf dem Glas kaum erkennen können. Oder wenn Sie die gefundenen Gravuren noch nie zuvor gesehen haben und Sie noch nicht einmal identifizieren können, wer der Hersteller des Glases ist? Wie wollen Sie den Kunden adäquat beraten, wenn Sie im Trüben fischen?

Auf handelsüblichen Gleitsichtgläsern werden unterschiedliche Markierungssysteme verwendet. Es gibt zum einen die sogenannten Permanentmarkierungen (Mikrogravuren) und zum anderen die Stempelung auf der Vorderfläche. Die Stempelung kann von Hersteller zu Hersteller stark variieren, während die Lage der Permanentgravur immer identisch sein muss. Auf Grund der Tatsache, dass die Stempelung verfahrensbedingte Ungenauigkeiten von bis zu 1 mm aufweisen kann, sind für die exakte Vermessung und Anpassung stets die Mikrogravuren verbindlich.

Für die Vermessung und Kontrolle der Zentrierung von Gleitsichtgläsern ist das Auffinden bestimmter Messpunkte wie z.B. Glasmittelpunkt, Prismenreferenzpunkt, Fernbezugs- und Nahbezugspunkt sowie der Zentrierpunkt notwendig. Solange sich die Stempelung auf dem Glas befindet, lassen sich die Messpunkte sehr leicht auffinden. Problematisch ist jedoch, dass der Druck oftmals nicht sehr fest auf der Glasoberfläche haftet, so dass er nach der Bearbeitung häufig ganz oder teilweise verschwunden ist. Da auch nach dem Einschleifen in die Fassung der Druck entfernt wird, kann die Kontrolle nur noch über die Permanentgravuren vorgenommen werden. Diese Mikrogravuren sind oftmals fast unsichtbar.

Will man bei einer Fremdbrille nachträglich ein Gleitsichtglas wechseln oder die Zentrierdaten ermitteln, so bieten die Mikrogravuren die einzige verbindliche Grundlage für die exakte Vermessung. Weil es jedoch inzwischen eine Vielzahl von Glasherstellern gibt, die immer mehr verschiedene Gleitsichtglastypen mit unterschiedlichsten Progressionslängen, Brechzahlen und Glasdesigns anbieten, wird die Identifizierung von Gleitsichtgläsern immer schwieriger und unübersichtlicher.

Es gibt verschiedene Geräte, die das Auffinden der teilweise fast „unsichtbaren“ Mikro-Gravuren mit Hilfe spezieller Lupen, Beleuchtungssysteme und Hintergrundraster erheblich erleichtern. Durch die Kombination einer speziellen Beleuchtung mit einem geeigneten Vergrößerungsglas vor einem besonderen Hintergrundraster werden die Mikrogravuren auch unter schwierigen Beleuchtungsverhältnissen sichtbar.

Sind die Mikrogravuren gefunden und erkannt, kann mit dem GRAVURENFINDER, einem umfassenden Bestimmungsbuch für Gleitsichtgläser, schnell und einfach der Glashersteller, sowie die für Vermessung und Anpassung der Brille wichtigen Daten wie Zentrierkreuzabstand und Mindesteinschleifhöhe bestimmt werden.

Im GRAVURENFINDER-Bestimmungsbuch wird jeder Glastyp in einer standardisierten Grafik abgebildet. Übersichtlich werden Angaben zur erforderlichen Mindesthöhe und dem Abstand zwischen Gravuren und Zentrierkreuz dargestellt. Im Nachschlagewerk sind die bedeutendsten Glashersteller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten. Ein Gravurenindex zu Beginn des Kompendiums - sortiert nach Gravuren und Herstellern - erleichtert das rasche Auffinden eines gesuchten Gleitsichtglases.

Der GRAVURENFINDER ist somit ein sinnvolles Hilfsmittel für alle Augenoptiker, Augenärzte und die optische Industrie. Mit Hilfe des Kompendiums werden Informationen bequem zugänglich, die zur Identifizierung von Gläsern und Prüfung bereits eingeschliffener Brillen notwendig sind.

Mussten früher die technischen Angaben der Glashersteller mit Hilfe von Datenblättern und Zentrierschablone mühsam recherchiert werden, so stellt heute LUMOS eine umfassende und übersichtliche Zusammenstellung für Mikrogravuren zur Verfügung.

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